Ethik und Religionen

Das Spezialisierungsstudium «Ethik und Religionen» analysiert, wie unterschiedliche Wertvorstellungen und Überzeugungen sowohl zu konstruktiven Kooperationen als auch zu herausfordernden Konflikten führen können.

Übersicht

Religiöse und weltanschauliche Pluralität sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig geworden. Das fachwissenschaftlich ausgerichtete Spezialisierungsstudium «Ethik und Religionen» analysiert, wie unterschiedliche Wertevorstellungen und Überzeugungen sowohl zu konstruktiven Kooperationen als auch zu herausfordernden Konflikten führen können. Es beabsichtigt, Ressourcen aus Ethik und religiösen Sinnsystemen zu sichten und für die Entwicklung von Lösungsansätzen für konkrete Situationen nutzbar zu machen.


Voraussetzungen

  • Interesse an ethischen und weltanschaulichen Fragen sowie Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung damit im Rahmen des gesellschaftlichen Konsenses
  • Bereitschaft, die Kosten für die Exkursionen (Bahnfahrten Basis Halbtax für Bachelormodule 3, 4 und 5 zusammen total ca. CHF 130.-) und die Studienreise in eine europäische Stadt (Mastermodul: ca. CHF 700.–) zu tragen

Kompetenzen

Die Studierenden

  • analysieren Spannungen und Herausforderungen weltanschaulicher Pluralität und beurteilen ihre Bedeutung für Individuum und Gesellschaft sowie deren Teilbereiche (Wirtschaft, Recht, Schule, Politik)
  • deuten die Religionslandschaft Schweiz religionsgeschichtlich und religionssoziologisch
  • nutzen Wissensbestände aus Religionen und Philosophie als Ressourcen zur Bewältigung gesellschaftlicher Wertekonflikte und weltanschaulicher Herausforderungen
  • gestalten interkulturelle und interreligiöse Verständigungsprozesse
  • reflektieren selbstkritisch die eigenen Wertevorstellungen und weltanschaulichen Überzeugungen und setzen sie in Bezug zu ihrer Rolle als Lehrperson  

Anwendungsbereiche

  • Gestaltung von Schulkultur: Umgang mit Pluralität und religionsbezogenen und ethischen Herausforderungen
  • Beratung von Schulbehörden, Schulleitungen und Kolleg/-innen bezüglich mögliche Konfliktfelder: Prävention und Intervention
  • Elternarbeit: transparent informieren und kooperative Strategien entwickeln
  • persönliche Rollengestaltung: die eigene Rolle im Umgang mit Pluralität definieren

Kontakt

Dozent
Andreas Allemann
Dr. theol.
Sentimatt 1
6003 Luzern
andreas.allemann@phlu.ch
Portrait
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