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Im Rahmen der Zeitzeugen-Veranstaltung, welche am Montag 27.4.2026 am UO der PH Luzern stattgefunden hat, wurde in einem persönlichen und zugleich zugänglichen Setting der Umgang mit Betroffenen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen in der Schweiz thematisiert.
Zu Beginn wurde im Rahmen der Veranstaltung das Projekt «Erzählbistro» vorgestellt. Es richtet sich gezielt an Betroffene und schafft geschützte Räume für Austausch und Begegnung. Im Unterschied zu alltäglichen Gesprächssituationen steht hier die Sensibilität gegenüber der Vulnerabilität der Teilnehmenden im Vordergrund. In moderierten Gesprächsrunden unter Betroffenen können Erfahrungen freiwillig geteilt werden, ohne Erwartungsdruck und ohne Wertung. Für viele Betroffene stellt dies eine wichtige Form der Anerkennung dar, die ihnen früher verwehrt blieb. Gleichzeitig ermöglichen solche Treffen, Scham abzubauen und das eigene Schicksal auszusprechen oder auch einfach das Gefühl zu stärken, nicht allein zu sein.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Zeitzeugengesprächen an Bildungsinstitutionen. Anhand eines exemplarischen Gesprächs wurde aufgezeigt, wie solche Begegnungen gestaltet werden können. Die Zeitzeugin Theresa Rohr berichtete unter der Moderation von Claudia Sollberger eindrücklich aus ihrem Leben. Ihre Geschichte machte deutlich, dass es oft viele Jahre intensiver therapeutischer Aufarbeitung braucht, bevor über erlittene Erfahrungen gesprochen werden kann. Die Moderation ordnete die Erzählungen ein, stellte Bezüge zu anderen Biografien her und eröffnete damit einen erweiterten Blick auf die Thematik.
Solche Gespräche leisten einen wichtigen Beitrag zur historischen Aufarbeitung sowie zur Sensibilisierung junger Menschen. Sie machen nicht nur individuelles Leid sichtbar, sondern auch strukturelle Zusammenhänge. Gleichzeitig können sie Betroffene ermutigen, eigene Erfahrungen zu reflektieren oder erstmals zu artikulieren. Die zentrale Botschaft bleibt dabei klar: Das Geschehene darf sich nicht wiederholen, und das Sprechen darüber ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.
Abschliessend wurde das Projekt «Der Seitenblick des Bauernkindes» von Loretta Seglias vorgestellt. Es ergänzt die bisherigen Perspektiven, indem es jene Menschen in den Fokus rückt, die als Kinder in Bauernfamilien gemeinsam mit Verdingkindern aufwuchsen. Diese bislang wenig erforschten Erinnerungen sollen durch Interviews erschlossen werden, unter anderem unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II. Ziel ist es, diese Quellen zu sichern, auszuwerten und langfristig für Forschung und Lehre zugänglich zu machen.