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Das Framework CO-STAR wurde ursprünglich als Innovationsmodell für Institutionen wie die BBC entwickelt. Jessica Thompson und Simone Ries von der PH Luzern haben es für den Bildungsbereich adaptiert und daraus ein aktuelles Weiterbildungsangebot entwickelt (siehe Button am Ende des Beitrags).
Bildung braucht Werkzeuge, die Ideen in wirksames Handeln übersetzen. Genau hier setzt das Framework CO-STAR an. Es strukturiert Ideen und Projekte so, dass sie umsetzbar, überzeugend und wirksam sind; ob von 9.-Klässlern mit Projektidee, Lehrpersonen mit neuem Unterrichtsansatz oder Schulleitungen mit innovativer Strategie.
Ursprünglich als Innovationsmodell für Institutionen wie UC Berkeley und die BBC entwickelt, wurde das Framework 2025 von Jessica Thompson und Simone Ries an der PH Luzern für den Bildungsbereich adaptiert, weiterentwickelt und weckt seitdem grosses Interesse.
Im nachfolgenden Interview sprechen die Autorinnen der Bildungsversion, Simone Ries und Jessica Thompson, sowie die ursprünglichen Entwickler*innen Lisa Friedman und Herman Gyr darüber, wie das Framework Schulen konkret unterstützt – und wie viel es zu bieten hat.
Wie kamen Sie auf die Idee, das Innovationsmodell CO-STAR für den Bildungsbereich zu adaptieren?
Simone Ries: Unsere CO−STAR-Reise begann im Sommer 2024 im Silicon Valley, wo Jessica und ich bei der Erkundung von Bildungsinnovationen auf Herman Gyr und Lisa Friedman trafen. In einer intensiven Diskussion erkannten wir, dass viele Prinzipien von CO−STAR auch Schweizer Schulen helfen könnten, noch partizipativer, strukturierter und wirksamer zu arbeiten. Wir haben zudem realisiert, wie einfach CO−STAR in der Handhabung ist. Das war der Startschuss für CO−STAR Education.
Herman Gyr: Ich erinnere mich noch gut – ihr habt damals unterschiedlichste Probleme von Schulen genannt wie Resilienz, Partizipation und Inklusion. Da wusste ich: Das passt.
Jessica Thompson: Zurück in der Schweiz haben wir das Framework gemeinsam weiterentwickelt und auf den Bildungsbereich adaptiert.
CO−STAR will Wirkung entfalten. Das klingt etwas nach PR-Sprache, darum die Frage: Was bedeutet «Wirkung» für Sie in der Schule ganz konkret?
Jessica Thompson: Wirkung bedeutet, dass Ideen nicht in der Schublade bleiben, sondern im Unterricht, in der Zusammenarbeit und in der Schulkultur sichtbar werden. Eine gemeinsame Sprache macht Ziele konkret, übersetzt sie in handlungsorientierte Schritte und ermöglicht, dass alle ihren Beitrag leisten können. Wenn Beteiligte aktiv mitgestalten und Veränderungen sichtbar werden, entsteht Wirkung.
Ein zentrales Prinzip von CO−STAR ist offensichtlich «geteilte Verantwortung». Wie gelingt diese konkret im Schulalltag?
Simone Ries: Geteilte Verantwortung entsteht, wenn klar ist, wer was beiträgt – und warum. CO−STAR macht das sichtbar: Die sechs namensgebenden Bestandteile zeigen, was der gemeinsame Fokus ist, wer davon profitiert und wer welche Rolle übernimmt. Das entlastet, schafft Vertrauen und macht Zusammenarbeit effizienter. So wird aus Arbeitsaufteilung eine gemeinsame Mission.
Wie können Schulleitungen CO−STAR nutzen?
Jessica Thompson: Zum Beispiel im Schulentwicklungsportfolio: Alle Projekte – ob Digitalisierung, Inklusion oder Gesundheit – werden nach derselben Struktur erfasst. Das schafft Übersicht, Vergleichbarkeit und Transparenz, etwa darüber, wer genau wie von einer Veränderung profitiert. Gleichzeitig fördert es den strategischen Dialog im Kollegium und lädt dazu ein, Verantwortung zu übernehmen. Die Schulleitung bleibt am Steuer – aber nicht allein.
Auch Schüler*innen können CO−STAR anwenden. Geht das einfach so?
Simone Ries: CO−STAR ist so einfach und verständlich, dass es von allen Lernenden genutzt werden kann. Entscheidend ist dabei, dass wir Schüler*innen nicht nur sagen, wie ernst wir sie nehmen – sondern es auch konkret zeigen. Wenn sie erleben, dass ihre Ideen tatsächlich Wirkung entfalten, entsteht echtes Engagement. Es braucht die Haltung, ihnen zuzutrauen, mitzudenken und mitzugestalten. So bleiben Projekte nicht bei wirkungsarmen Postern stehen, sondern werden zu echter Veränderung.
Hermann Gyr: Forschungsergebnisse zeigen, dass genau dies die Selbstwirksamkeit stärkt – und damit zu resilienten Jugendlichen beiträgt.
Was unterscheidet CO−STAR von anderen Modellen zur Schul- oder Unterrichtsentwicklung?
Jessica Thompson: CO−STAR will Umsetzung und schafft eine gemeinsame Sprache. Es wird, wenn richtig angewandt, zur erspriesslichen Routine und nicht eine mühsame Zusatzaufgabe.
Lisa Friedman und Herman Gyr, CO−STAR wurde ursprünglich für Unternehmen entwickelt. Wie erleben Sie die Anwendung im Bildungsbereich?
Lisa Friedman: Ich bin begeistert. CO−STAR war nie nur für die Wirtschaft gedacht, sondern immer für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft. Dass es nun in Schulen wirkt, ist eine enorme Bereicherung – Bildung ist ein zentraler Hebel für positive gesellschaftliche Veränderungen.
Herman Gyr: Zu sehen, wie alle – von Schüler*innen bis Schulleitungsmitglieder – damit Wirkung erzielen, erfüllt mich mit Freude und grossem Respekt für die Pionierarbeit des Schweizer Teams. Besonders eindrücklich fand ich, wie im Kanton Zug ein ganzes Schulhaus CO−STAR nutzte, um Unterrichtsentwicklungsprojekte gemeinsam anzustossen – und wie daraus ein reger Austausch und eine kontinuierliche Weiterentwicklung entstand.
Interview: Marco von Ah