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An der Buchvernissage «Teil- und Reintegration als Einzelfall? Bildungsverläufe von sechs Kindern und Jugendlichen und ihr Übergang von der Sonder- in die Regelschule» trafen Forschung, Praxis und Expert*innen in eigener Sache zusammen. Die Veranstaltung bot Einblicke und regte den Austausch an.
Über 40 Personen aus ganz unterschiedlichen Bereichen kamen an der Pädagogischen Hochschule Luzern zusammen, um die Publikation «Teil- und Reintegration als Einzelfall? Bildungsverläufe von sechs Kindern und Jugendlichen und ihr Übergang von der Sonder- in die Regelschule» zu feiern. Besonders bereichernd war die Vielfalt der Perspektiven, die an diesem Abend aufeinandertrafen: Kinder und Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen, Kolleg*innen aus Hochschulbildung, Forschung und Bildungsverwaltung, Vertreter*innen des Verlags, Studierende des Masterstudiengangs Schulische Heilpädagogik, Aktivist*innen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie weitere Interessierte am Themenfeld inklusiver Bildung.
Nach der Begrüssung durch Dorothee Brovelli, Mitglied der Hochschulleitung und Prorektorin Forschung und Entwicklung, gaben die beiden Herausgebenden Federica Hofer und Alois Buholzer Einblicke in die Ergebnisse des Forschungsprojekts und die Entstehung des Buches. Saphir Ben Dakon und Annie Kummer Wyss griffen zwei Porträts aus dem Buch auf und eröffneten mit ihren Kommentierungen unterschiedliche Perspektiven auf die darin beschriebenen Bildungswege. Die Publikation ist im Rahmen eines Forschungsprojekts am Institut für Diversität und inklusive Bildung (IDB) entstanden und im August im Verlag der Stiftung Schweizer Zentrum für Heil- und Sonderpädagogik (SZH) erschienen. Im Zentrum stehen die Bildungsverläufe von sechs Kindern und Jugendlichen und ihre Übergänge von der Sonder- in die Regelschule. Besonders gefreut hat uns, dass die Vernissage weit über die Vorstellung des Buches hinausging.
Beim anschliessenden Apéro entstanden zahlreiche Gespräche und Begegnungen zwischen Menschen aus Hochschulen, Bildungsverwaltung und schulischer Praxis sowie weiteren Akteur*innen im Feld der inklusiven Bildung. Dabei wurden unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen zusammengebracht und Fragen rund um Teil- und Reintegration aus verschiedenen Perspektiven weiterdiskutiert. Wir danken allen Besucher*innen für ihr Kommen, ihr Interesse und den offenen und persönlichen Austausch. Die zahlreichen Begegnungen und Gespräche haben wesentlich dazu beigetragen, diesen Abend zu einem besonderen Abschluss des Forschungsprojekts und zugleich zu einem Ausgangspunkt für weitere Diskussionen über ein durchlässigeres und inklusiveres Bildungssystem zu machen.