LEA Symposium 
«Lernräume kooperativ entwickeln»

3./4. November 2022 in Luzern 


Einladung

Um Lernräume zukunftsfähig zu bauen, ist eine Stärkung der Stimme der Nutzer*innen wichtig. Pädagog*innen/Dozierende, Schüler*innen/Studierende und Schulleitende werden jedoch meist nur am Rande in die Entwicklung zukünftiger Bildungsbauten einbezogen. Hier setzt eine kooperative Lernraumentwicklung an: Sie arbeitet multiprofessionell, berücksichtigt aktuelle gesellschaftliche und ökologische Entwicklungen, bringt die Beteiligten Akteur*innen miteinander in einen Dialog und weist auch ein transformatives Potential für die Schul- und Unterrichtsentwicklung auf.

Dieses Symposium – organisiert im Rahmen des Projekts LEA (Learning Environment Applications) bringt relevante Akteure des Schul- und Hochschulbaus (Pädagogik, Verwaltung und Architektur) zusammen, um Fragen auf der Ebene von Forschung und Entwicklung nachzugehen. Zentrale Fragestellungen lauten: Wie gelingt ein Zusammenwirken der Akteure aus Pädagogik, Architektur und Verwaltung, sodass Lernen auf vielfältige Weisen möglich wird? Welche forschenden Perspektiven gibt es auf das Thema? Welche Ergebnisse liegen bereits vor?


Projekthintergrund

Zum Forschungs- und Entwicklungsprojekt: LEA (Learning Environment Applications) ist ein internationales Kooperationsprojekt von Hochschulen, Schulentwicklungsinstituten und Schulbauberatung aus fünf Ländern (NL, D, AT, IT und CH), die aus der Perspektive der Pädagogik, Architektur und der Verwaltung gemeinsam digitale und analoge Weiterbildungsformate und –inhalte für zukünftige (Hoch-)Schulbauten entwickeln und Beteiligungsprozesse forschend begleiten.

Beteiligte aus 5 Ländern (D, NL, IT, AT, CH) mit unterschiedlichem professionellem Hintergrund:

  • Hochschulen der Pädagogik und Architektur (CH, IT, AT)
  • Weiterbildungsinstitutionen (D) (Schulentw. à Sophia Akademie)
  • Selbstständige (Architekturbüro, Schulbauberater – z.B. ICS  Niederlande

  …bilden eine interdisziplinäre länderübergreifende Kooperation

 Zentrale Aktivitäten von LEA in der Schweiz:

1) Partizipationsprozesse mit Studierenden beim Hochschulneubau Campus Horw

2) Das Thema Lernen & Raum in die PH Luzern einbringen

  • Über die Studieneingangsphase, digitale Vorlesung, Workshops mit Studierenden vor dem Berufseinstieg bis hin zu Organisation von Kolloquien – z.B. «Lernraumentwicklung und Inklusion»

3) Die «pädagogisch Stimme» im Schulneubau stärken: Siehe Beispiel Schule in Adligenswil

LEA knüpft an die Arbeit des von PULS (Professionelle Unterstützung von Lern- und Schulraumentwicklung) an: Das Netzwerk PULS, ein länderübergreifendes Netzwerk aus den Bereichen Schulentwicklung, Hochschule, Weiterbildung und Architektur und verfolgt die nachhaltige Entwicklung von Lern- und Schulraum. Von 2017 - 2020 lief das Erasmus-Plus-Forschungsprojekt mit 11 Partner*innen aus D, Ö und der Schweiz in Kooperation mit der PH FHNW und dem Netzwerk für Bildung & Architektur.


Programm

Tag 1 - Donnerstag, 03.11.2022

13.00

Ankommen, Empfang

Ankommen, Empfang

13.30 - 15.00            

  • Begrüssung durch Annette Tettenborn und Cornelia Dinsleder
  • Grussworte: Yvonne Jänchen (Stiftung Movetia)
  • Perspektiven zur Lernraumentwicklung im Schul(um)bau: Ein dialogischer Einstieg mit Martina Hilligard (Abstract), Petra Moog  (Abstract), Christian Mehr, Johannes Scheuber (Abstract)
  • Begrüssung durch Annette Tettenborn und Cornelia Dinsleder
  • Grussworte: Yvonne Jänchen (Stiftung Movetia)
  • Perspektiven zur Lernraumentwicklung im Schul(um)bau: Ein dialogischer Einstieg mit Martina Hilligard (Abstract), Petra Moog  (Abstract), Christian Mehr, Johannes Scheuber (Abstract)

15.15 - 16.45

Beteiligungsprozesse/Lernraumentwicklung in Schulen und Hochschulen: Forschungsperspektiven 

  • Jan Egger: «Häuser machen Schule» (Abstract); Christina Schumacher & Janine Kern: Partizipation in der Hochschulraumentwicklung;
  • Maja Lorbek: «Transnationaler Schulbau» (Abstract); evt. Daniel Münderlein: «Landschaft macht glücklich»

Beteiligungsprozesse/Lernraumentwicklung in Schulen und Hochschulen: Forschungsperspektiven 

  • Jan Egger: «Häuser machen Schule» (Abstract); Christina Schumacher & Janine Kern: Partizipation in der Hochschulraumentwicklung;
  • Maja Lorbek: «Transnationaler Schulbau» (Abstract); evt. Daniel Münderlein: «Landschaft macht glücklich»

17.15 - 18.15

Partizipative Prozesse in Gang setzen – methodische Annäherungen 

  • Franz Ryznar, Ursula Spannberger: Moderations- & Dialogtechniken in der Schulraumentwicklung
  • Beate Weyland: Das Spiel zur Schulraumentwicklung – LEA_Neverlandschool (Abstract)
  • Heike Bablick & Karl-Heinz Machat: Partizipation aus der Perspektive von Architekt*innen (Abstract)

Partizipative Prozesse in Gang setzen – methodische Annäherungen 

  • Franz Ryznar, Ursula Spannberger: Moderations- & Dialogtechniken in der Schulraumentwicklung
  • Beate Weyland: Das Spiel zur Schulraumentwicklung – LEA_Neverlandschool (Abstract)
  • Heike Bablick & Karl-Heinz Machat: Partizipation aus der Perspektive von Architekt*innen (Abstract)

18.30 - 22.00

Abendprogramm

Abendprogramm

Tag 2 - Freitag, 04.11.2022

09.00 - 10.30

Keynote: Thorsten Erl (Abstract); Diskussion

Virtuelle Exkursion im Sentimatt-Innenhof (Abstract)

Keynote: Thorsten Erl (Abstract); Diskussion

Virtuelle Exkursion im Sentimatt-Innenhof (Abstract)

11.00 - 11.45

Schul(um‐)bau und Lernraumentwicklung 

3 Kurzvorträge zu den Workshops: Martina Hilligard; Josef Watschinger & Alex Unteregger; Andreas Hammon & Annette Tettenborn 

Schul(um‐)bau und Lernraumentwicklung 

3 Kurzvorträge zu den Workshops: Martina Hilligard; Josef Watschinger & Alex Unteregger; Andreas Hammon & Annette Tettenborn 

11.45 - 12.30

Schul(um‐)bau und Lernraumentwicklung – Workshops/Diskussion

  • Martina Hilligardt: Architekt*innen ermöglichen kooperative Lernraumentwicklung?! Vergabeverfahren und Planungsprozessstrukturen im Vergleich (Abstract)
  • Andreas Hammon, Annette Tettenborn, Cornelia Dinsleder: Von der Partizipation zum Trialog im Schulbauprozess (Abstract) - Schulraumentwicklung in Adligenswil
  • Josef Watschinger & Alex Unteregger: Erweiterte Bildungsräume – das Beispiel «Burger Hof» (Abstract)

Schul(um‐)bau und Lernraumentwicklung – Workshops/Diskussion

  • Martina Hilligardt: Architekt*innen ermöglichen kooperative Lernraumentwicklung?! Vergabeverfahren und Planungsprozessstrukturen im Vergleich (Abstract)
  • Andreas Hammon, Annette Tettenborn, Cornelia Dinsleder: Von der Partizipation zum Trialog im Schulbauprozess (Abstract) - Schulraumentwicklung in Adligenswil
  • Josef Watschinger & Alex Unteregger: Erweiterte Bildungsräume – das Beispiel «Burger Hof» (Abstract)

12.30 - 13.30

Stehlunch

Stehlunch

13.30 - 14.30

Vernetzungsforum (Flyer zu den Beitragenden folgt)

Vernetzungsforum (Flyer zu den Beitragenden folgt)

15.00 - 15.30 

Abschluss

Abschluss

Keynote: Thorsten Erl

Thorsten Erl (Prof. Dr.-Ing., Architekt, Stadtplaner und Stadtforscher) ist Professor für Städtebau am Departement Architektur der interdisziplinären Fakultät Bildung, Architektur und Künste an der Universität Siegen. Er beschäftigt sich vorwiegend mit urbanen Transformationen, nachhaltiger Stadtentwicklung, integraler Planung sowie Co-Design und Co-Produktion in Architektur und Städtebau. Er arbeitete in verschiedenen Forschungsprojekten, wie z.B. UniverCity - Entwicklung der Universitätsplanung im Informationszeitalter (2011/12) und dem Reallabor Stadt-Raum-Bildung, Reallabor für die nachhaltige Planung von Bildungslandschaften (2015-2018). 

Abstract: Kooperatives Arbeiten zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen Schulgemeinschaft und Stadtgesellschaft, zwischen Pädagogik, Planung, Verwaltung und Nutzer:innen

Tagungsbeobachter: Martin Viehhauser

Martin Viehhauser ist assoziierter PH-Professor an der PH Freiburg i.Ü. sowie Dozent an der PH FHNW. Er hat im Fach Erziehungswissenschaft promoviert und unterrichtet angehende Primarlehrpersonen in Pädagogischer Psychologie, Allgemeiner Pädagogik und Historischer Bildungsforschung. In der Forschung interessiert er sich u.a. für Fragen rund um Lernkulturen und die Schulraumgestaltung.

Tagungsbeobachter: Sebastian Hirsch


Abendprogramm

Gemeinsamer Spaziergang zum Kulturhof Hinter-Musegg. Abendessen auf der Heubühne. Serviert werden lokale und saisonale Spezialitäten in Bio-Qualität.

Kosten: ca. CHF 55.00 (3-Gang-Menu inkl. Wasser; Apérogetränk von der PH Luzern offeriert)


Anmeldung

Teilnahmegebühr

Frühbucher bis 10. Oktober 2022

CHF 110.00

CHF 110.00

Normalbucher bis 25. Oktober 2022

CHF 130.00

CHF 130.00

Studierende PH Luzern (ohne Mittagessen)

CHF 50.00

CHF 50.00

Abendessen 

CHF 55.00

CHF 55.00

Die Teilnahmegebühr beinhaltet die Tagungsgebühr, ein Mittagessen und Kaffeepausen. 

Anmeldefrist: 25. Oktober 2022

Anmeldelink


Tagungsort

Die Tagung findet an der PH Luzern, Sentimatt 1, 6003 Luzern statt.

Lageplan


Organisation


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