Mindset Verhalten (reiner Holkurs)

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Übersicht

Das ist ein freiwilliges Angebot im Rahmen des Entwicklungsvorhabens «Schulen für alle» für den Kanton Luzern.

Das ist ein freiwilliges Angebot im Rahmen des Entwicklungsvorhabens «Schulen für alle» für den Kanton Luzern.

Dauer

3 x 3h

3 x 3h

Hinweis
Es handelt sich um einen reinen Holkurs
Es handelt sich um einen reinen Holkurs
Kommentar zu Holkurs
Schulen Kanton Luzern: CHF 150.00/h bis 24 TN mit 1 Kursleitung / Ausserkantonale Schulen: CHF 390.00/h bis 24 TN mit 1 Kursleitung (exkl. Spesen)
Schulen Kanton Luzern: CHF 150.00/h bis 24 TN mit 1 Kursleitung / Ausserkantonale Schulen: CHF 390.00/h bis 24 TN mit 1 Kursleitung (exkl. Spesen)

Beschreibung

Der Holkurs Mindset Verhalten besteht aus drei Veranstaltungen à 3 Kursstunden. Je nach Vorwissen und Bedarf der einzelnen Teams können Anlässe weggelassen werden.

Teil 1: Professionelle pädagogische Haltung: Wie Werte Unterricht prägen
Diese Veranstaltung fokussiert auf die Auseinandersetzung mit persönlichen Wertvorstellungen, biografischen Prägungen und normativen Grundannahmen von Lehrpersonen als zentralem Bestandteil der pädagogischen Haltung. Ziel ist es, diese Haltung in ihrer Bedeutung für die alltägliche Interaktion mit Kindern bewusst zu machen und zu reflektieren, insbesondere im Umgang mit Kindern, deren Verhalten im Schulalltag als auffällig oder herausfordernd erlebt wird.

Teil 2: Verhalten verstehen- entwicklungspsychologische Grundlagen und psychische Störungsbilder
Häufige psychische Störungsbilder im schulischen Kontext werden in dieser Veranstaltung vertieft besprochen

Ziele:
Die Teilnehmenden können...
- zentrale Begriffe und Grundlagen von kindlicher Entwicklung benennen.
- Erscheinungsformen von ADHS, Angst- und Bindungsstörungen, depressiven Störungen und Autismus im schulischen Kontext erläutern, beobachtbares Verhalten begründet zuordnen und deren Auswirkungen auf Lernen, Verhalten, soziale Interaktion und Teilhabe im Unterricht beschreiben.
- geeignete pädagogische Handlungsmöglichkeiten sowie Unterstützungs-, Unterrichts- und Beziehungsgestaltungen für Schülerinnen und Schüler mit psychischen Auffälligkeiten begründet ableiten.
- die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit im Umgang mit psychischen Störungsbildern erläutern.

Teil 3: Selbstmanagement von Pädagog*innen
Im Zentrum dieser Veranstaltung steht das Selbstmanagement von Pädagog*innen im schulischen Alltag. Insbesondere wird die Auseinandersetzung mit dem eigenen Belastungserleben sowie mit individuellen Belastungsfaktoren und dem Umgang damit thematisiert.

Ziele:
Die Teilnehmenden können…
- eigene Belastungsfaktoren im schulischen Alltag identifizieren und reflektieren sowie Zusammenhänge zwischen beruflichen Anforderungen, emotionalen Reaktionen und dem eigenen Handeln erläutern.
- Methoden der Selbstregulation anwenden, eigene Grenzen wahrnehmen sowie individuelle Ressourcen und Strategien der Selbstfürsorge zur Erhaltung der psychischen Gesundheit nutzen.
- Strategien zur professionellen Abgrenzung sowie zur bewussten Gestaltung von Nähe und Distanz einsetzen und herausfordernde Interaktionen professionell und deeskalierend gestalten.
- strukturierende Massnahmen zur Entlastung im Unterricht planen und anwenden.
- Möglichkeiten der konstruktiven Zusammenarbeit mit Eltern und Fachstellen situationsgerecht nutzen.


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