Vierte Nationale Tagung: Better with bili

Welche Rolle spielen Fremdsprachen und bilingualer Unterricht im Zeitalter von KI und ChatGPT? Die vierte Nationale bili-Tagung Better with bili lädt zum Austausch über die Zukunft des bilingualen Unterrichts in der Berufsbildung ein. Im Zentrum stehen praxisnahe Perspektiven, zukunftsorientierte Ansätze und der Austausch über Lernorte hinweg..

Wann:
Mittwoch, 6. Mai 2026, 9.10 Uhr bis 16.10 Uhr

Inhalt

Brauchen wir in Zeiten von KI und ChatGPT noch Fremdsprachen? Was leistet zweisprachiger Unterricht, kurz: bili, in der beruflichen Grundbildung und wie gelingt seine nachhaltige Verankerung an den drei Lernorten?

Unter dem Motto Better with bili lädt die vierte Nationale bili-Tagung zum Austausch über die Zukunft des bilingualen Unterrichts in der Berufsbildung ein – mit Fokus auf Chancen für Schulen, Lehrpersonen und Berufsbildner:innen im Kontext von KI, beruflicher Mobilität und Mehrsprachigkeit.

Die Tagung ist organisiert von der EHB im Auftrag der Schweizerische Berufsbildungskonferenz SBBK in Zusammenarbeit mit der pädagogischen Hochschule Zürich und der pädagogischen Hochschule Luzern.

Dank Finanzierung durch die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren EDK ist die Teilnahme kostenlos. Anmeldefrist: 3. April 2026.

Programm

08.30 Uhr | Registrierung

09.10 Uhr | Eröffnung und Begrüssung

Alexander Lees, Stellvertretender Amtsvorsteher, Mittelschul- und Berufsbildungsamt MBA

09.20 Uhr | Interkantonale Perspektiven auf bili – Trends und Herausforderungen

Paulo Colombo, Vizepräsident, Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK und Direktor Amt für Berufsbildung, Kanton Tessin

09.35 Uhr | Mehrsprachigkeit fördern, Chancen schaffen – Die Rolle des Bundes

Remy Hübschi, Stellvertretender Direktor, Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI

09.45 Uhr | Inputreferat 1: Fremdsprachenkompetenz oder mehrsprachige Praktiken? Konkurrenz und Komplementarität der beiden Ansätze

François Grin, Professor Wirtschaftswissenschaften, FTI/Universität Genf, Experte für Sprachpolitik und Diversity Management

10.30 Uhr | Pause

11.00 Uhr | Inputreferat 2: KI übernimmt das Wort: Wozu noch Fremdsprachen und bili-Unterricht?

Simone Ries, Dozentin für Fremdsprachendidaktik, bili, KI, PH-Luzern

11.45 Uhr | Mittagspause

12.30 Uhr | Stellwände Schulprojekte

13.00 Uhr | Wechsel in die Workshop-Räume

13.15 Uhr | Workshops

  • Bili Best Practice im gewerblichen Bereich
  • Bili for Dummies oder: Keine Panik vor Fremdsprachen im Beruf!
  • KI im bili-Unterricht
  • Mehrsprachigkeit inklusiv und wertschätzend im bilingualen Unterricht nutzen
  • Umsetzung einer zweisprachigen qualifizierenden Ausbildung für Kauffrauen/Kaufmänner – ein vielversprechender Bildungsgang in Genf
  • Mobilitätsprojekte während und nach der Berufslehre – Eine Investition in die Zukunft
  • Digitale Tools im bili-Unterricht: Berührungsängste abbauen, Staunen ermöglichen

14.30 Uhr | Pause

15.00 Uhr | Podiumsdiskussion – Quo vadis bili?

  • Rebecca Gagnaux, Direktorin, Kaufmännische Berufsfachschule KBS Fribourg
  • Lea Gnos, Abteilungsleiterin, Schulische Bildung, Dienststelle Berufs- und Weiterbildung, Kanton Luzern
  • Matthias Bauhofer, Leiter Berufliche Grundbildung & Berufsmeisterschaften, ICT-BB Schweiz
  • Alexander Wilhelm, Berufsfachschullehrer, Allgemeine Berufsschule, Zürich

16.00 Uhr | Abschlussworte 

Dr. Barbara Fontanellaz, Direktorin EHB

16.10 Uhr | Apéro

Detailliertes Tagungsprogramm zum Download

4. Nationale Tagung Better with bili (PDF, 1022.51 KB)

Kontakt 


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