Schreiben von Hand und mit der Tastatur – Chancen und Herausforderungen bei der Vermittlung auf der Primarstufe

Das F&E-Kolloquium beleuchtet aktuelle Forschung zur Handschrift- und Tastaturschriftdidaktik. Vorgestellt werden evidenzbasierte Ansätze zur Förderung von Schreibflüssigkeit, Automatisierung und Textqualität sowie deren Bedeutung für die schulische Praxis.

Wann:
Dienstag, 15. Dezember 2026, 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr
Wo:
Uni/PH-Gebäude (UP)
Hörsaal 6


Hand- und Tastaturschreiben sind Grundfertigkeiten des Schreibens und bedeutsam für Schreibflüssigkeit und Textqualität. Entsprechend weist der Lehrplan 21 für beide Fertigkeiten Kompetenzen aus.

Im ersten Beitrag stellt Sibylle Hurschler (PHLU) Ergebnisse ihrer Dissertation zur evidenzbasierten Handschriftdidaktik vor. Internationale Forschung und eigene empirische Arbeiten zeigen Wirkfaktoren eines sicheren Handschrifterwerbs auf. Im Zentrum stehen die Bedeutung gezielten Übens und der dabei ablaufenden Automatisierungsprozesse sowie der Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen.

Im zweiten Beitrag präsentiert Dr. Nadja Lindauer (PH FHNW) Erkenntnisse aus dem Projekt «Didaktik des Tastaturschreibens und der Textverarbeitung». Fokussiert werden – mittels Analyse von Tastaturschreiblehrgängen, Lernendendaten und Expert:innen-Interviews ermittelte – Herausforderungen und ein daran anknüpfendes Rahmenkonzept zur Tastaturschreibvermittlung.

Abschliessend diskutiert Dr. Stefanie Wyss (PHLU) die Erkenntnisse beider Beiträge im Hinblick auf die Vermittlung beider Transkriptionsfertigkeiten.


Kontakt

Assistentin Geschäftsstelle F&E / Kommunikationsverantwortliche F&E
Rosanna Schaufelberger
Sentimatt 1
6003 Luzern
rosanna.schaufelberger@phlu.ch
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