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Am 4. November 2026 diskutierten Schulleitungen von Praxisschulen der PH Luzern und Vertretungen der Hochschule die Qualität der Praxisausbildung – ganz gemäss dem Tagungsmotto «Gemeinsame und geteilte Verantwortung».
Mit dem Anspruch «Von Daten zu Taten» zu gelangen, trafen sich am 4. November 2026 rund 100 Mitglieder von Schulleitungen der Praxisschulen, an denen Studierende der Pädagogischen Hochschule Luzern im Rahmen ihrer Ausbildung praktische Erfahrungen als (angehende) Lehrpersonen sammeln können. Im Zentrum der halbtätigen Veranstaltung in der Aula des PH-Standorts Sentimatt standen die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und Praxisschulen sowie die Weiterentwicklung der berufspraktischen Ausbildung von Lehrpersonen.
«Das Zusammenspiel von PH Luzern und Praxisschulen ist enorm wichtig», sagte Annelies Kreis in ihrer Begrüssungsansprache, und die Prorektorin Ausbildung der PH Luzern exemplifizierte den Tagungstitel Gemeinsame und geteilte Verantwortung». Diesen Gedanken nahmen die Praxisschulleitenden Manuela Huber und Philipp Zimmermann in ihrem Kurzreferat auf. Sie verdankten insbesondere die Möglichkeit, dass Schulleitende an der Entwicklung des Tagungsstruktur hatten mitarbeiten dürfen. «So profitieren wir von der PH Luzern, und die PH Luzern profitiert von uns», lautete ihre Konklusion.
Ausgangs- und erster Zentraler Punkt der Tagung war eine umfassende Evaluation der Praktika an der PH Luzern. In einem spannenden und auch unterhaltsamen Wechselspiel zwischen theatralischen Miniaturen und ersten Evaluationsergebnissen, präsentiert von Adrian Bucher, wurden Aspekte thematisiert, die in den rund 2000 Rückmeldungen von 3200 Befragten besondere Erwähnung fanden.
Diskutiert wurden hernach in World-Café-Runden insbesondere die Rolle der Schulleitungen in der Praxisausbildung und die gemeinsame Verantwortung für deren Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Patrik Widmer und Susanne Beck, die Co-Leitenden des Studienbereichs Berufsstudien an der PH Luzern, stellten erfreut fest: «Wir gelangen von sehr vielen Daten zu relevanten Daten und können auf dieser Basis Handlungsoptionen für die Praxis erarbeiten.»
Die PH Luzern will die Ergebnisse der Tagung bündeln und in den Evaluationsbericht integrieren. Der offizielle Ergebnisbericht dürfte Mitte November 2026 vorliegen.