17. Juni 2026

Sabbatical in Italien: Lernen zwischen Pasta und Präsens

Vom Chemielabor ins italienische Sprachbad: Gilbert Stalder verbrachte im Rahmen des SEMP mehrere Wochen in Sestri Levante – und gewann dabei wertvolle Impulse für die Lehre.

Gilbert Stalder hat im Rahmen des Swiss-European Mobility Programmes (SEMP) einen Kultur- und Sprachaufenthalt in Sestri Levante absolviert. Er berichtet von seiner bereichernden Erfahrung.

In meinem Sabbatical tauschte ich das Chemielabor der PH Luzern gegen «Buongiorno» und verbrachte mehrere Wochen an einer Sprachschule in Sestri Levante. Ohne Vorkenntnisse gestartet, lernte ich Italienisch in kleinen Gruppen – mit viel Kommunikation, Alltagssituationen und gelegentlichen Aha-Momenten (Grammatik inklusive).

Der Unterricht wurde durch kulturelle Aktivitäten, Exkursionen und gemeinsames Kochen ergänzt – ideale Gelegenheiten, um das Gelernte gleich im echten Leben auszuprobieren (mit wechselndem Erfolg, aber stets wachsendem Wortschatz).

Neben der Sprache nahm ich vor allem eines mit: die wertvolle Perspektive eines Lernenden. Diese Erfahrung liefert neue Impulse für die eigene Lehre – etwa wie wichtig Motivation, Aktivierung und eine gute Lernatmosphäre sind. Kurz gesagt: fachfremd im Inhalt, aber sehr nah dran am Kern von guter Lehre. Und ganz nebenbei kann ich jetzt meinen Kaffee auch auf Italienisch bestellen.


Kontakt

Dozent
Gilbert Stalder
Pfistergasse 20
6003 Luzern
gilbert.stalder@phlu.ch
Portrait
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