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An den Olympischen Winterspielen (6. bis 22. Februar 2026) in Italien hinterlässt auch die PH Luzern Spuren. Lorenz Lenherr, 27 Jahre alt und frisch diplomierter Sekundarlehrer, erzählt, wie er Studium und Olympia-Vorbereitung kombinierte – und warum er als Ostschweizer im Zweier- und Viererbob für Liechtenstein startet.
Lorenz Lenherr, mit welchen Gefühlen, Erwartungen und Hoffnungen nehmen Sie an den Olympischen Spielen in Milano Cortina teil?
Derzeit überwiegt die Neugierde auf diese neue Erfahrung. Wir sind am 2. Februar im Olympischen Dorf angekommen. Es ist total spannend, alle Athleten aus verschiedenen Sportarten an einem Ort zu sehen und zu erleben. Es sind viele neue Eindrücke, welche es erstmal zu geniessen, aber auch zu verarbeiten gilt. Unser erster Wettkampftag ist der 15. Februar, bis dann steht ein Mix an aus Herunterfahren im Eiskanal bei den Trainings und Herunterfahren im mentalen Bereich. Ich will die Atmosphäre und die Eindrücke möglichst gut einfangen und dieses Erlebnis mit möglichst guten Resultaten an den Wettkampftagen krönen.
Sie erhielten am 24. Januar 2026 Ihr Diplom als Lehrperson Sekundarstufe 2 (Bild links). Trotz Schwerpunktfach Sport und Bewegung dürfte es nicht einfach gewesen sein, Ihren Studienabschluss und Spitzensport inklusive Olympia-Vorbereitung zu kombinieren.
Mein Weg im Spitzensport liess sich sehr gut mit meiner Ausbildung vereinbaren. Die Dozierenden der PH Luzern waren sehr gut über diesen Weg informiert und immer bereit, für mich spezielle Lösungswege zu finden. Von Seiten der Sportdozenten bekam ich für meinen Weg auch immer Unterstützung. Das erleichterte es mir sehr, neben der Ausbildung auf hohem Niveau meinen Sport bestreiten zu können.
Wie lässt sich Ihr Aufwand für Training und Wettkämpfe plusminus beziffern?
Der individuelle Trainingsaufwand im Sommer und Winter ist unterschiedlich gross. Im Sommer ist das Trainingsvolumen zur Vorbereitung umfangsreicher, während im Winter vermehrt auf Qualität und Erholung gesetzt wird. Konkret heisst das: Sommertraining rund 15 Stunden pro Woche, im Winter 8 bis 10 Stunden individuell. Im Winter nimmt jedoch die Anzahl Trainings auf der Bahn zu. Ab Oktober können wir auf Bahnen in Deutschland und Norwegen Trainingsfahren absolvieren. Diese Trainings sind vom Umfang her nicht sehr gross, für den Körper aber doch eine starke Belastung.
Sie sind einer der Anschieber im Schlitten von Pilot Martin Kranz. Bei der kurzen Startphase müssen sehr viele Details stimmen, die sich im Sommer trotz Schienentrainings auf Leichtathletik-Bahnen nur bedingt einüben lassen.
Das Anschieben an sich stellt meist den kleinsten Teil des Trainings dar. Wir haben anfangs tatsächlich auf einer gewöhnlichen Leichtathletik-Laufbahn auf Schienen trainiert. Mittlerweile haben wir aber die Möglichkeit, eine offizielle Anschubstrecke mit Gefälle zu nutzen. Die ist zwar mit einem Tartanbelag ausgestattet, aber lässt uns nah an die Originalbewegungen des Startablaufs herankommen.
Mein Weg im Spitzensport liess sich sehr gut mit meiner Ausbildung vereinbaren. Die Dozierenden der PH Luzern waren sehr gut über diesen Weg informiert und immer bereit, für mich spezielle Lösungswege zu finden.
Lorenz Lenherr
Sie stammen aus Gams, Sie studierten in Luzern: Warum fahren Sie für Liechtenstein und nicht für die Schweiz?
Meine Verbindung zu Liechtenstein kommt durch meine Grossmutter väterlicherseits. Das bringt mit sich, dass ich beide Pässe, Schweiz und Liechtenstein, besitze. Aufgewachsen bin ich in der Schweiz, in Gams habe ich jahrelang Leichtathletik betrieben. Als sich dann während der Coronapandemie mein Sportstudium auf mein Zimmer beschränkte, reifte der Gedanke, etwas Neues auszuprobieren.
Wie kamen Sie ausgerechnet auf den Bobsport?
Naja, Bobfahren gilt als Spezialdisziplin der Leichtathletik. Da der Weg nach Liechtenstein für mich am nächsten war und es mir erstmal darum ging, einfach mal das Bobfahren zu erleben, entschied ich mich für das Bobteam Liechtenstein. Das kleine familiäre Team überzeugte mich, und die Motivation mit einem kleinen Team etwas Grosses zu erreichen, war eine passende Herausforderung für mich, selbst wenn damals das Bestreiten von internationalen Wettkämpfen noch kein Thema war.
Die stehen jetzt an, auf der grössten Sportbühne der Welt. Aber sie sind auch relativ schnell vorbei. Darum wünschen wir nicht nur viel Erfolg, sondern fragen auch nach Ihren Plänen danach.
Nach Olympia wird das erste Ziel sein, die gemachten Erfahrungen zu verarbeiten und sich etwas zu erholen. Ein nächstes Ziel danach ist eine Anstellung als Sportlehrperson in der Ostschweiz zu finden. Ob das Kapitel Bob dann abgeschlossen ist, steht noch nicht fest; dafür muss erstmal alles neu eingeordnet werden. Fest steht hingegen, dass dieses Jahr etwas ruhiger wird als das vergangene…
Interview: Marco von Ah