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Brauchen Lernende in Zeiten von KI und automatischen Übersetzungstools überhaupt noch Fremdsprachen? Diese Frage bildete den Schwerpunkt der 4. Schweizer bili-Tagung, die am 6. Mai 2026 in Bern unter Mitorganisation der PH Luzern stattfand. Unter dem Motto «Better with bili» diskutierten rund 190 Teilnehmende aus allen Landesteilen die Rolle des bilingualen Unterrichts in der Berufsbildung.
Die Tagung stand unter der Schirmherrschaft der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK und wurde von der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung (EHB) gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Luzern und der Pädagogischen Hochschule Zürich durchgeführt. Durch den Tag führten Paolo Colombo, Vizepräsident der SBBK, und Kathrin Jonas Lambert, Leiterin des Kompetenzzentrums bili und Sprachen an der EHB.
In seiner Keynote zeigte François Grin, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Genf und Experte für Sprachpolitik, welchen Wert Fremdsprachenkompetenzen und mehrsprachige Praktiken für Berufsbildung, Arbeitswelt und gesellschaftliche Teilhabe haben. In seinem Inputreferat veranschaulichte er zudem, wie sich Fremdsprachenkompetenz und mehrsprachige Praktiken ergänzen können.
Simone Ries, Dozentin für Fremdsprachendidaktik, bili und KI an der Pädagogischen Hochschule Luzern, richtete den Blick auf Künstliche Intelligenz. Die Referentin (Bild oben) der PH Luzern zeigte, wie KI neue Lernformate und Zugänge zum sprachlich-fachlichen Lernen eröffnen kann, zum Beispiel durch Chatbots und VR-gestützte Szenarien, in denen berufliche Kommunikation realitätsnah geübt wird.
Gleichzeitig wurde deutlich: KI ersetzt berufliche Kommunikation nicht. Lernende müssen weiterhin erklären, nachfragen, begründen, dokumentieren und Kundinnen und Kunden beraten können. Der Einsatz von KI macht bili-Lektionen deshalb nicht überflüssig. Vielmehr wird die Rolle der Lehrperson noch zentraler: Bili-Lehrpersonen entwickeln geeignete Lernaufgaben, entscheiden, wann, wie und mit welchem Ziel KI eingesetzt wird, und gestalten damit wirksame Lernprozesse.
In Workshops erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder, etwa zu bilingualem Unterricht im gewerblichen Bereich, zum Einsatz von KI im Sprachlernen oder zur Verbindung von bili mit beruflichen Handlungskompetenzen. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht, Herausforderungen diskutiert und Ideen für den eigenen Unterricht weiterentwickelt.
In der anschliessenden Podiumsdiskussion wurde die zentrale Frage weitergeführt: Soll Fremdsprachenunterricht in der Berufsbildung Zusatzangebot bleiben oder stärker Teil der Grundbildung werden? Unter der Moderation von Tamara De Vito von der Pädagogischen Hochschule Zürich diskutierten Rebecca Gagnaux, Direktorin der Kaufmännischen Berufsfachschule Freiburg, Lea Gnos, Abteilungsleiterin Schulische Bildung der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern, Matthias Bauhofer, Leiter Berufliche Grundbildung bei ICT-Berufsbildung Schweiz, und Alexander Wilhelm, Berufsfachschullehrer an der Allgemeinen Berufsschule Zürich.
Die Tagung machte deutlich: Mehrsprachigkeit ist in der Berufsbildung kein Randthema. Sie stärkt berufliche Handlungskompetenz, unterstützt Mobilität und eröffnet neue Zugänge zu Lernen und Arbeiten. «Better with bili» zeigte zugleich, dass nachhaltige Verankerung klare Rahmenbedingungen, engagierte Lehrpersonen und eine enge Zusammenarbeit über die Lernorte hinweg braucht.