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Vom 20. bis 23. September 2026 fand in Halle (Saale) das 26. Symposion Deutschdidaktik statt. Prof. Dr. Marcus Steinbrenner von der PH Luzern leitete dort gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Bräuer (Universität Göttingen) die Sektion «MEHRalsSPRACHE und die Frage nach einem Denkrahmen für die Deutschdidaktik.»
Das Symposion stand unter dem Rahmenthema «MEHRalsSPRACHE, Deutschdidaktik in Zeiten gesellschaftlicher Transformation» und war auch beeinflusst von den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, die unmittelbar davor stattfanden. Nicht zuletzt dadurch wurde auch der Ruf nach einer sich wieder stärker politisch und kritisch verstehenden Deutschdidaktik lauter.
In der grössten Sektion des Symposiums standen vor allem zwei Fragen im Zentrum: Was ist der Kern des Deutschunterrichts in der «Landessprache»? Und welche gemeinsamen theoretischen Grundlagen braucht es, im Sinne eines Denkrahmens, Denkstils oder Denkkollektivs? Dabei kamen sehr heterogene Positionen und Herangehensweisen zur Sprache, was zu einer lebendigen Diskussion in der Sektion führte.
Im Anschluss stellt sich nun die Frage nach einer Weiterarbeit am «Denkrahmen». In Zeiten eines immer schneller werdenden Wandels, gerade auch der sprachlichen Grundlagen des Fachs Deutsch, bleibt das Thema jedenfalls aktuell.