29. Mai 2026

Es bleibt MINTeressant

Das Projekt «MINT-Berufswelten und Rollenbilder erkunden» zeigt nach rund eineinhalb Jahren erste konkrete Fortschritte. Zentrale Bausteine wie Weiterbildung, Lernwerkstatt und Unterrichtsmaterialien werden zunehmend ausgearbeitet und miteinander verknüpft.

Im Zentrum steht das Ziel, Kinder, insbesondere Mädchen, frühzeitig für MINT-Themen zu begeistern und stereotype Berufsbilder aufzubrechen. Seit dem Start 2025 (wir berichteten) wurden zunächst konzeptionelle Grundlagen geschaffen, inzwischen liegt der Fokus auf der konkreten Umsetzung.

So wurde eine dreiteilige Weiterbildung für Lehrpersonen der 3. bis 6. Klassen entwickelt, die naturwissenschaftlich-technische Inhalte mit forschend-entdeckendem und interessengeleitetem Lernen verbindet. Die Teilnehmenden vertiefen ihr Fachwissen, lernen ausserschulische Angebote (Swissmechanic Sektion Zentralschweiz) kennen und erhalten vielfältige Ideen für den eigenen Unterricht. Parallel dazu entsteht eine Lernwerkstatt, die 2027 stattfinden wird. Dort erforschen Schüler*innen interessengeleitet mechanische und technische Phänomene, erkunden technische Berufswelten und setzen sich mit Rollenbildern auseinander. Melden Sie sich und Ihre Klasse hier für die Weiterbildung mit Lernwerkstatt an, solange noch Plätze verfügbar sind.

Des Weiteren werden die Unterrichtsmaterialien laufend ergänzt, die interessengeleittes Lernen fördern und direkt im Unterricht eingesetzt werden können. Aktuell werden auch weitere Role Models gesucht. Dabei handelt es sich um Porträts von Frauen aus unterschiedlichen MINT-Berufen, die Einblick geben in Berufsalltag und Lebenswege und Identifikationsmöglichkeiten schaffen. Diese Inhalte fliessen direkt in Materialien, Weiterbildung und Lernwerkstatt ein.

Die Weiterentwicklung und Verbreitung des Projekts wird durch Kooperationen unterstützt, unter anderem mit dem Institut für Bildungswissenschaften (IBW) der Universität Basel und der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Ergänzend besteht Austausch mit Organisationen wie Swissmechanic Zentralschweiz, dem Schweizerischen Verein der Ingenieurinnen (SVIN), focusMINT und Juumps. Die Zusammenarbeit mit dem Swissmechanic Ausbildungszentrum Zentralschweiz sowie die Einbindung von Studierenden in Praxis- und Bachelorarbeiten stärken den Praxisbezug und bringen zusätzliche Perspektiven ein.

Insgesamt verzahnen sich die einzelnen Projektteile zunehmend, sodass ein praxisnahes und vielfältiges Angebot entsteht, das Kindern neue Zugänge zu MINT-Berufswelten eröffnet.


Kontakt

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Isabelle Hoesli-Füeg
BSc FH Business Administration
Sentimatt 1
6003 Luzern
isabelle.hoesli@phlu.ch
Portrait
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