«Was isch scho normal?» - Schweizer Gegenkultur entdecken

Im Projekt entwickeln Studierende des MA Geschichtsdidaktik und Public History, begleitet von Mitarbeitenden der PH Luzern und des Vereins Memoriav e.V., für die Website memobase.ch eine Vitrine zum Thema Schweizer Gegenkultur mit Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe I.

Übersicht

Forschungsschwerpunkt / Themenfeld
  • Fachdidaktik der Gesellschaftswissenschaften
  • Geschichtsdidaktik, Erinnerungskulturen und Public History
  • Fachdidaktik der Gesellschaftswissenschaften
  • Geschichtsdidaktik, Erinnerungskulturen und Public History
Status
laufend
laufend
Zeitraum
01.02.2026 - 15.12.2026
01.02.2026 - 15.12.2026

Beschreibung

«Was bedeutet „normal – und wer entscheidet das eigentlich?» Die geplante pädagogische Vitrine auf der Online-Plattform memobase.ch richtet sich an eine breite Öffentlichkeit aber insbesondere auch an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und lädt sie dazu ein, diese Fragen aus einer historisch wie gesellschaftlich reflektierten Perspektive zu untersuchen. Ziel ist es, die Vielfalt der Schweizer Gegenkultur sichtbar zu machen und Lernende dazu anzuregen, sich mit Fragen von Norm, Abweichung und gesellschaftlicher Teilhabe auseinanderzusetzen sowie ein Bewusstsein für die Wahrnehmung und Wahrung eigener Rechte zu entwickeln. Anhand ausgewählter Archivmaterialien erhalten sie Einblicke in alternative Lebensentwürfe, Protestbewegungen und kreative Ausdrucksformen, die sowohl die Schweizer Gesellschaft als auch das unmittelbare Lebensumfeld der Jugendlichen geprägt haben.

Im Zentrum steht ein dialogisch angelegtes Narrativ in Form eines fiktiven Austauschs zwischen dem Urner Künstler Heinrich Danioth (1896–1953) und einer gegenwärtigen jugendlichen Person. Dieser intergenerationelle Dialog eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf das Verständnis von«Normalität»  und ermöglicht es, Kontinuitäten und Brüche zwischen Vergangenheit und Gegenwart sichtbar zu machen.

Die Vitrine entsteht im Rahmen des Praxisseminars Multimediales Storytelling in Museen und Öffentlichkeit. Hier entwickeln Studierende des Masterstudiengangs Geschichtsdidaktik und Public History – auf der Grundlage von Fallanalysen sowie Expert*inneninputs, unter anderem durch die Memoriav-Direktorin Cécile Vilas – eigenständige Fragestellungen, analysieren und recherchieren historische Quellen und konzipieren darauf aufbauend das Vermittlungsformat. Dabei verbinden sie fachwissenschaftliche Reflexion mit didaktischer Umsetzung.

Das entstehende Angebot zielt darauf ab, historische Quellen mit gegenwartsbezogenen Fragestellungen zu verknüpfen und Gegenkultur als diskursives und erfahrbares Phänomen zugänglich zu machen. Ergänzend sind Aufgabenformate zur Förderung von Analysefähigkeit und eigenständigem Lernen sowie didaktische Materialien für Lehrpersonen vorgesehen, die eine nachhaltige Integration in den Unterricht unterstützen.


Organisation

Beteiligte interne Organisationen
Institut für Fachdidaktik der Gesellschaftswissenschaften
Institut für Fachdidaktik der Gesellschaftswissenschaften
Finanzierungstyp
Private / Stiftungen
Private / Stiftungen
Externe Projektpartner

Beteiligte Personen

Intern


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