R2 – Regulation von Routinen der Unterrichtsentwicklung

Mittels Weiterbildung und Coaching im Unterrichtsteam gemeinsam den Unterricht weiterentwickeln.

Übersicht

Forschungsschwerpunkt / Themenfeld
  • Professions- und Unterrichtsforschung
  • Professionsforschung
  • Unterrichtsforschung
  • Schulentwicklung
  • Professions- und Unterrichtsforschung
  • Professionsforschung
  • Unterrichtsforschung
  • Schulentwicklung
Status
laufend
laufend
Zeitraum
01.08.2023 - 28.02.2027
01.08.2023 - 28.02.2027

Beschreibung

Routinen der Unterrichtsentwicklung sind von zentraler Bedeutung für die Verbesserung der Qualität des Unterrichts und der Förderung der Schüler:innen. Lehrpersonen und Unterrichtsteams brauchen Routinen, um ihren Unterricht weiterzuentwickeln und veränderten Bedingungen anzupassen. Was machen aber Lehrpersonen und Unterrichtsteams, wenn diese Routinen nicht mehr passend oder zu wenig gut sind? Inwiefern werden eigene Routinen hinterfragt und mit welchen Strategien gelingt es, diese Routinen zu verbessern?

Bisherige Forschungsarbeiten zeigen, dass Lehrpersonen ihre Routinen verändern können. Für den Schulkontext fehlen allerdings Studien, die aufzeigen, mit welchen Strategien die Lehrpersonen am besten ihre Routinen verändern können. Das Ziel der Studie ist somit, mithilfe einer Weiterbildung und eines Coachings, die Lehrpersonen so zu fördern, dass sie ihre nicht mehr passenden Routinen der Unterrichtsentwicklung identifizieren, analysieren und anpassen und dabei die Unterrichtsqualität verbessern können.

Folgende Forschungsfragen werden untersucht

  1. Welche Routinen der Unterrichtsentwicklung haben Lehrpersonen und Unterrichtsteams?
  2. Welche Strategien wenden Lehrpersonen und Unterrichtsteams an, um nicht mehr passende Routinen zu verändern?
  3. Inwiefern können mittels Weiterbildung und Coaching diese Strategien zur Veränderung von nicht mehr funktionierenden Routinen gefördert werden?
  4. Lässt sich dadurch die Qualität des Unterrichts verbessern?

An der Studie werden rund 60 Unterrichtsteams in Primarschulen (Zyklus 2) sowie ihre Schüler:innen teilnehmen. Die geplante Studie ist von hoher Relevanz, weil mit ihr ein vertieftes Verständnis dazu erlangt werden kann, inwiefern Lehrpersonen Routinen der Unterrichtsentwicklung bei Bedarf verändern können, an welchen Stellen sich im Regulationsprozess Schwierigkeiten ergeben und wie die Kompetenzen der Lehrpersonen gefördert werden können.

Diese Erkenntnisse führen dazu, dass Schulen und Lehrpersonen Hinweise auf eine optimale Gestaltung von Unterrichtsentwicklungsprozessen erhalten und Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote zur Unterrichtsentwicklung wirksamer gestaltet werden können.

Die R2-Studie ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich (Prof. Dr. Katharina Maag Merki) und der Pädagogischen Hochschule Luzern. 

Weitere Kooperationspartner:

  • Prof. Dr. Yves Karlen, Universität Zürich, Institut für Erziehungswissenschaft
  • Prof. Dr. Leonidas Kyriakides, University of Cyprus, Nikosia

Organisation

Beteiligte interne Organisationen
Institut für Professions- und Unterrichtsforschung
Institut für Professions- und Unterrichtsforschung
Finanzierungstyp
SNF -PH-Luzern als Hauptgesuchssteller/in
SNF -PH-Luzern als Nicht-Hauptgesuchssteller/in
SNF -PH-Luzern als Hauptgesuchssteller/in
SNF -PH-Luzern als Nicht-Hauptgesuchssteller/in

Beteiligte Personen

Intern

Extern


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