Learning Environment Adaptation (LEA)

Learning Environment Adaptation (LEA) ist ein internationales Projekt, das eine kooperative und partizipative Lernraumentwicklung auf der Ebene der Hochschule, der Ausbildung und in der beruflichen Praxis verfolgt.

Übersicht

Forschungsschwerpunkt / Themenfeld
  • Professions- und Unterrichtsforschung
  • Professions- und Unterrichtsforschung
Status
laufend
laufend
Zeitraum
01.09.2020 - 31.08.2023
01.09.2020 - 31.08.2023

Beschreibung

Geplant sind der Aufbau von Raumgestaltungskompetenzen und Interdisziplinarität von zukünftigen Lehrer/-innen der PH Luzern (SEK I), die Durchführung eines Lernraum-Reallabors in einer Schule und die Begleitung des Planungsprozesses Campus Horw. Die Ergebnisse der Schweizer Projekte fliessen u.a. in eine Online-Weiterbildung zur Schulraumentwicklung auf EU-Ebene ein.

LEA (Learning Environment Adaptation) wird durch die Entwicklung von Lernen und Raum in drei Feldern der PH Luzern wirksam:

  1. Beim Neubau-Projekt der Hochschule und PH Luzern Campus Horw
  2. In der Sekundarschullehrpersonenausbildung und
  3. Im Berufsfeld von Lehrer/-innen an den Schulen

Beim Neubau-Projekt Campus Horw wird eine multiprofessionelle Kooperation zwischen Architekt/-innen, Verwaltung und Pädagogik unterstützt sowie Partizipationsprozesse mit Studierenden und Dozierenden bzgl. der Lernraumentwicklung fortgeführt.

Die transnationale Zusammenarbeit erfolgt u.a. durch Beiträge zur Online-Weiterbildung (Massive Open Online Course – MOOC) oder bei der Lernraumanalyse-App. Es werden auch Beiträge zu einem Prozesshandbuch zur Partizipation eingebracht.

In der Sekundarschullehrpersonenausbildung werden Möglichkeiten der Lernraumgestaltung in den Studienplan integriert. Die partizipative Entwicklung und Adaption von Lernräumen dienen dem Lernen von Schüler/-innen. Ergebnisse der begleitenden videogestützten Unterrichtsforschung werden in die Berufspraxis der Lehrer/-innen aufgenommen: Lehrpersonen lernen ihr Lern- und Arbeitsumfeld entsprechend der individuellen Zugänge zu Lernen und Arbeiten situativ passend einzurichten, um möglichst qualitätsvolle Lernergebnisse zu erzielen.

Ein interdisziplinäres, projektbasiertes Lernen wird als Kernkompetenz im Bereich «Textiles Technisches Gestalten» (TTG) aufgebaut: Dabei erhält die veränderte Raumnutzung und -gestaltung besondere Aufmerksamkeit. In einer Schule des Kanton Luzerns soll es zur Durchführung eines Lernraum-Reallabors gemeinsam mit einem Architekten, den Lehrpersonen vor Ort und Unterrichtsforscher/-innen kommen, wobei berufsfeldrelevante Fragestellungen entwickelt werden (Design based Research) und auch konkrete bauliche Veränderungen an der Lernumgebung gemeinsam vorgenommen werden. Die räumlichen Veränderungen werden wiederum durch Zugänge der Unterrichtsforschung untersucht.


Organisation

Beteiligte interne Organisationen
Institut für Professions- und Unterrichtsforschung
Institut für Professions- und Unterrichtsforschung
Finanzierungstyp
Private / Stiftungen
Andere interne Finanzierung
Private / Stiftungen
Andere interne Finanzierung

Beteiligte Personen

intern

extern


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