When we disappear

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum unterhaltenden und interaktiven Erfahrbarmachen von Geschichte mit besonderem Fokus auf das Thema Flucht.

Übersicht

Forschungsschwerpunkt / Themenfeld
  • Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen
  • Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen
Status
laufend
laufend
Zeitraum
01.04.2019 - 31.12.2021
01.04.2019 - 31.12.2021

Beschreibung

Der digitale Wandel hat zunehmend Einfluss auf den Umgang mit Geschichte und Erinnerung. Nicht nur können vergangene Sachverhalte, die bisher der Anschauung entzogen waren, neu und lebendig dargestellt werden. Auch ermöglicht die Digitalisierung, dass Menschen mit Vergangenem auf unterhaltsame Weise interagieren können. Das ist eine Erklärung für den grossen Erfolg von Videogames mit historischen Themen. Allerdings diente Geschichte bisher in vielen Videospielen lediglich als attraktiver Unterhaltungsrahmen. Mit dem Videogame «When we disappear», welches die Fluchtgeschichte eines Mädchens durch Europa während des Zweiten Weltkrieges erzählt, soll die Schnittstelle zwischen Bildung und Unterhaltung («Histotainment») neu bespielt werden. Damit können Schüler/-innen und Jugendliche – insbesondere in der beruflichen Grundbildung – dort abgeholt werden, wo sie in ihrer Freizeit stehen: in ihrem Medium, in ihrem «Game-Universe». Dies erhöht die Motivation für den Umgang mit Vergangenheit, die Neugier auf Geschichte sowie den Spass am historischen Lernen. «When we disappear» hat das Potential, die Geschichtsvermittlung in Schule und Öffentlichkeit in das digitale Zeitalter zu führen und an historischen Gedenktagen sowie im regulären Alltagsunterricht neue bildende Erfahrungen zu ermöglichen.


Organisation

Beteiligte interne Organisationen
Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen
Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen
Finanzierungstyp
Private / Stiftungen
Private / Stiftungen

Beteiligte Personen

intern

extern


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