Heilpädagogik im Schulalltag

Aufbau von Kompetenzen für einen erfolgreichen Umgang mit Diversität in der Schule

Übersicht

Das Spezialisierungsstudium «Heilpädagogik im Schulalltag» orientiert sich an der Frage, was die Klassenlehrperson zur Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen in beeinträchtigten Beziehungs- und Lernverhältnissen beitragen kann. Es geht im Hinblick auf die Förderung von Lernenden mit Beeinträchtigungen aber auch immer darum, sich im Sinne eines Perspektivenwechsels in deren Lage zu versetzen, um ein Verständnis für herausfordernde schulische Situationen aufzubauen. Dazu ist es nötig, sich mit verschiedenen Beeinträchtigungsformen und unterschiedlichen heilpädagogischen Arbeitsfeldern auseinanderzusetzen.


Voraussetzungen

  • Interesse für Lernende mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen in schulischen und ausserschulischen Kontexten
  • Bereitschaft zur fachlich fundierten Auseinandersetzung mit Fragen des Lernens in heterogenen Gruppen

Kompetenzen

Die Studierenden

  • können verschiedene Erklärungsmodelle von Behinderungen unterscheiden und erläutern
  • analysieren die Relativität von Behinderung
  • wenden in Ansätzen ausgewählte diagnostische Verfahren zielgruppenspezifisch an
  • benennen und begründen konkrete Förder- und Interventionsmöglichkeiten
  • können mögliche Zusammenarbeitsformen mit heilpädagogischen Fachpersonen im schulischen Umfeld skizzieren
  • nehmen zur Thematik der Integration bzw. Inklusion begründet Stellung
  • entwickeln ein Verständnis für herausfordernde Erziehungs- und Bildungssituationen und deren Ursachen
     

Anwendungsbereiche

  • In der eigenen Unterrichtstätigkeit
  • Schulentwicklung im Rahmen von IF (integrativer Förderung)
  • Beratung und Unterstützung von Eltern und Lehrpersonen
  • Im Rahmen von heilpädagogischen Projekten im Schulalltag

Kontakt

Dozent
Bruno Zobrist
Prof. Dr. phil.
Sentimatt 1
6003 Luzern
bruno.zobrist@phlu.ch
Portrait
spacer