Heilpädagogik im Schulalltag

Das Spezialisierungsstudium «Heilpädagogik im Schulalltag» orientiert sich an der Frage, was die Klassenlehrperson (KU / PR / SEK I) zur Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen in beeinträchtigten Beziehungs- und Lernverhältnissen beitragen kann.

Übersicht

Die Studierenden lernen verschiedene Beeinträchtigungsformen und unterschiedliche heilpädagogische Arbeitsfelder kennen. Sie setzen sich insbesondere damit auseinander, wie in Kooperation mit der Schulischen Heilpädagogin bzw. dem Schulischen Heilpädagogen Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen begleitet und gefördert werden können.


Voraussetzungen

  • Interesse für Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen.
  • Bereitschaft zur fachlich fundierten Auseinandersetzung mit Fragen des Lernens in heterogenen Gruppen und des förderdiagnostischen Arbeitens.

Kompetenzen

Die Studierenden

  • können verschiedene Erklärungsmodelle von Behinderungen unterscheiden und erläutern
  • können die Relativität von Behinderung analysieren
  • können ausgewählte diagnostische Verfahren zielgruppenspezifisch in Ansätzen anwenden
  • können konkrete Förder- und Interventionsmöglichkeiten benennen und begründen 
  • können mögliche Zusammenarbeitsformen mit heilpädagogischen Fachpersonen im schulischen Umfeld skizzieren
  • können zur Thematik der Integration bzw. Inklusion begründet Stellung nehmen

Anwendungsbereiche

  • In der eigenen Unterrichtstätigkeit
  • Schulentwicklung im Rahmen von IF (integrierter Förderung)
  • Beratung und Unterstützung von Eltern und Lehrpersonen
  • Im Rahmen von heilpädagogischen Projekten im Schulalltag

Kontakt

Dozent
Bruno Zobrist
Prof. Dr. phil.
Museggstrasse 37
6004 Luzern
bruno.zobrist@phlu.ch
Portrait
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