SchulRAUMentwicklung im Trialog – Verwaltung, Architektur & Pädagogik

SL SchulleitungenSB Schulbehörden

Übersicht

Daten
Fr.24.04.202608:30-12:00 Uhr
Fr.24.04.202608:30-12:00 Uhr
Region
PH Luzern
PH Luzern
Reduzierte Kosten Die subventionierten Kosten gelten für alle Lehrpersonen der Volksschule sowie für alle Gymnasiallehrpersonen des Kantons Luzern.
(nach Abzug Subventionierung)
Fr. 70.00
Fr. 70.00
Vollkosten Die Vollkosten gelten für alle auswärtigen Lehrpersonen wie auch gesamtschweizerisch für alle Berufsfachschullehrpersonen.
Fr. 140.00
Fr. 140.00
Reduzierte Kosten 
für weitere Personen aus der gleichen Schuleinheit

Fr. 100.00 respektive Fr. 50.00 (reduzierte Kosten Kanton Luzern)

Fr. 100.00 respektive Fr. 50.00 (reduzierte Kosten Kanton Luzern)

Kursdauer (Stunden)
3.5
3.5
Hinweis
Es hat noch freie Plätze, die Durchführung ist noch offen
Es hat noch freie Plätze, die Durchführung ist noch offen

Beschreibung

Schul(um)bauprojekte steuern – neue Aufgaben der Schulleitung

Neubau-, Sanierungs- und Instandhaltungsmassnahmen bieten die Möglichkeit für ein Update der räumlichen Lernumgebung. Mithilfe der DVS Schulbaurichtlinien und dem Schulbaukompass.ch werden zentrale Schnittstellen für die Steuerung, als auch die neue Rolle der Schulleitung, dargestellt.

Ziele:
- Behördenmitglieder und Schulleitungen erwerben Wissen zu einer planungsphasenkonform SchulRAUMentwicklung, entsprechend den sia Normen: Bauplanung 112 und 101 Leistungen Bauherren
- Diskussion der Schulbauleitlinien sowie Transfer auf eigene Fragestellungen
- Rollen und Aufgaben der Schulleitung werden beispielhaft vorgestellt
- Der Mehrwert eines fachübergreifenden Trialoges zur Optimierung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses bei anstehenden Schulbaumassnahmen wird verdeutlicht

Inhalte:
Folgende Fragen strukturieren den Ablauf der halbtägigen Weiterbildung: Wie kann der traditionelle Dialog zwischen Bauherr:in/Verwaltung und Planenden zu einem Trialog mit der Schule erweitert werden?
Wie können Ziele der Schul- und Unterrichtsentwicklung: Schule als Lern-, Lebens- und Gestaltungsraum; (Lehrplan 21) strukturiert in Planungsprozess eingebunden und räumlich übersetzt werden?

Wir gehen auf Herausforderungen im Rahmen von Schulbaumassnahmen ein.

Ausgangspunkte:
Schulleitungen befinden sich oft als architektonischer Laie in einer vielfach ungeklärten (Neben-) Rolle. Ziel ist es diese Rolle zu stärken und zu klären.

Schulleitungen stehen vor neuen Aufgaben:
• pädagogische Nutzungsanforderungen in die Konzeption und Planung einbringen,
• unter Berücksichtigung der Zielsetzungen der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie
• aktueller Lernraumkonzepte und in Abstimmung mit dem Schulteam

Herausfordernde Rahmenbedingungen:
• dies oft unter Zeitdruck und ohne zusätzliche Ressourcen und fachlicher Unterstützung.
• Anhand von Bauplänen die räumliche Übersetzung der pädagogisch-prozessualen Anforderungen zu überprüfen.

Themen und Fragestellungen von Behörden und Schulleitungen, auf die wir eingehen:
• Wie, wann und in welcher Form sollen schulische Akteure eingebunden werden?
• Welches pädagogisch-räumliche Wissen kann von Seiten der Schulleitung und des Teams eingebracht werden?
• Wann und wo braucht es eine ergänzende externe pädagogisch-räumliche Fachexpertise?
• Welches Schulraumkonzept kann einerseits die aktuellen Bedürfnisse des Schulteams aufgreifen und andererseits langfristig eine tragfähige und entwicklungsoffene Grundstruktur auf?
• Wie umgehen mit schwankenden Schülerzahlen?
• Wie können durch hybride Nutzungen Synergien erzeugt werden?
Arbeitsweise:
Nach einer Einführung erläutern die Teilnehmer:innen ihr Anliegen. Die Diskussion der Fragen wird mit konkreten Beispielen (z.B. Schulneubau Adligenswil) und dem Konzept der Schulraumentwicklung im Trialog verbunden. Einerseits findet eine Arbeit mit den Schulbauleitlinien statt und andererseits wird Schulbaukompass vorgestellt und auf die eigene Fragestellung transferiert.

Der Schulbaukompass.ch
schließt eine Verfahrenslücke für den Schulbau. Er verknüpft die sia Normen Bauplanung und Leistungen Bauherren planungsphasengerecht mit der pädagogischen Perspektive und der SchulRAUMentwicklung. Er überbrückt fachsprachliche Hürden und unterstützt den Trialog der fachlich unterschiedlich geprägten Akteure aus Politik/Behörde/Verwaltung, Architektur und Pädagogik/Schule.

Leitung:
Dipl.-Ing. Andreas Hammon SchulRAUMentwickler (Architekt, Pädagoge, Schulentwickler)
Dr. Cornelia Dinsleder, Erziehungswissenschaftlerin, Schulraumentwicklungsforscherin





Anmeldung

Beginn
24.04.2026
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