Lehrmittel-Entwicklung der PH Luzern

Die PH Luzern engagiert sich seit rund 20 Jahren für die Lehrmittelentwicklung. Sie ist eine wichtige Aktivität der gesamten Institution – und ein beispielhaftes Zusammenspiel der vier Leistungsbereiche (Forschung und Entwicklung, Dienstleistungen, Ausbildung und Weiterbildung).

Schauplatz Ethik

Die Resultate der entsprechenden Arbeiten der PH Luzern finden nationale und internationale Anerkennung; zahlreiche Institutionen vertrauen und bauen auf die Resultate des entsprechenden Ineinandergreifen der Kompetenzbereiche, wenn es darum geht, passende Lehrmittel für die Umsetzung von Lehrplan-Vorgaben und Lernzielen zu bestimmen – analoge und digitale, für Schulzimmer genau so wie für ausserschulische Standorte.

Erwähnenswert sind etwa auch speziell für Museen entwickelte Apps und für Schulbesuche produzierte Videos, die Konzipierung und Durchführung von Workshops für Lehrende und Lernende (z.B. für digitale Lerneinheiten), Forschungsprojekte (z.B. augmented reality) oder Simulationen.

Wie Rektor Hans-Rudolf Schärer im Video-Interview zum Fokus-Thema des aktuellen Tätigkeitsberichts ausführt, werden Lehrmittel nicht bloss von Grund auf, sondern auch stetig weiter entwickelt. Dabei profitiert die PH Luzern insbesondere vom Umstand, dass zahlreiche Dozierende in mehreren Leistungsbereichen aktiv sind und darum viel Synergie genutzt werden kann. Zudem sind an der PH Luzern praktisch alle Autorinnen und Autoren von Lehrmitteln nicht bloss für die Zielstufe ausgebildet, sondern auf dieser auch berufserfahren und entsprechend praxisorientiert. Darum, schliesst der PH-Rektor Schärer in seinen Ausführungen im Text-Interview zum Schwerpunktthema, sei das Lehrmittel auch ein wichtiges Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis.

Auf der Frontseite des gedruckten Faltblatts zum Tätigkeitsbericht 2019 sind in vier redaktionellen, inhaltlich (und farblich) konzipierten Anrissen bereichsübergreifende Schritte aus dem Entstehungs- und Entwicklungsprozess von Lehrmitteln an der PH Luzern skizziert, auf welche der Rektor in seiner Antwort auf Frage 2 ausführlicher eingeht. Im auf den Microsites publizierten Interview mit Hans-Rudolf Schärer sind zudem Editorials der Leiterinnen und Leiter der Leistungsbereiche eingebettet, die ihre jeweiligen Rollen und spezifischen Aufgabenbereiche zusätzlich beschreiben.

Einige Beispiele von Lehrmitteln der PH Luzern:

Fachspezifische Lehrmittel

  • Deutsch («Die Sprachstarken»)
  • Französisch («Dis donc!»)
  • Wirtschaft – Arbeit – Haushalt («Das WAH-Buch»)
  • «Logbuch – unterwegs in Räumen, Zeiten, Gesellschaften»
  • Politische Bildung («Wie verändere ich die Stadt Luzern?»)
  • Ethik und Religionen («Schauplatz Ethik»)

Lehrmittel in Zusammenarbeit mit der DVS

Fächerübergreifende Lehrmittel und Lehrmittel zu ausserschulischen Lernorten

  • Lernpfad Felsenweg (Bürgenstock)
  • «Die Erschliessung des Dampfschiffs Rigi» (Verkehrshaus)
  • «Fliehen vor dem Holocaust» (App)
  • «My Bourbaki-Panorama» (Tablet-App)
  • «The Journey of Europe» (Videogame zum Thema Flucht)
  • Lernmaterialien zu den Filmen «Zwingli» und «Platzspitzbaby»
  • «1798 – Franzoseneinfall in Nidwalden – Erinnerungswege am Bürgenberg»
  • Lernmaterialien zum Agrarmuseum Burgrain
  • Lernplattform BNE
  • E-book «Stoffe»
  • Unterrichtsmaterialen (z. B. zum Kino-Film «Platzspitzbaby»)

Kontakt

Prorektorin Forschung und Entwicklung
Dorothee Brovelli
Prof. Dr. sc. nat.
Sentimatt 1
6003 Luzern
dorothee.brovelli@phlu.ch
Portrait
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