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Am 5. Februar 2026 begrüsste das Zentrum Theaterpädagogik die spielleitenden Lehrpersonen der Luzerner Schultheatertage zur zweiten Fokusveranstaltung. Thematisiert wurden verschiedene Recherche-, Experimentier- und Improvisationsformen zum Thema «ÜberMut».
Im Rahmen der Fokusveranstaltungen zu den Luzerner Schultheatertagen begrüsste das Zentrum Theaterpädagogik am 5. Februar 2026 zehn Lehrpersonen zum zweiten theaterästhetischen Spiel-Labor. Im Zentrum stand die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Recherche-, Experimentier- und Improvisationsformen zum diesjährigen Thema «ÜberMut». Die Lehrpersonen erprobten praxisnah Ideen und Spielimpulse, welche Zugänge zu ihren laufenden Projekten schufen.
Im Zentrum der Veranstaltung stand der Austausch von Ideen und das gegenseitige Befragen und Anreichern der Projektidee. So wurden neue Fragestellungen, Textspielereien, und Gedankenschnipsel in Bezug auf die Felder «Thema, Stoff und Form» gesetzt: Was ist die Kernaussage des Stücks? Welcher Frage wollen wir nachgehen? Welche Geschichte wollen wir erzählen? Welche Figuren interessieren uns? Welcher theaterästhetischen Formen wollen wir uns bedienen? Dieses neu entstandene Material wurde sogleich durch Spiel- und Improvisationsformen szenisch erprobt. Davon ausgehend werden konkrete Umsetzungsinputs ihren Weg in die einzelnen Projektprozesse finden.
Zugrunde liegt den Kurzworkshops für Lehrpersonen auch in diesem Jahr die Thematik «Verbindlichkeit – vom Plan zum Unplan – zur Gestaltung». Unsere gemeinsame, vielseitige und vielstimmige Auseinandersetzung mit Schulen und Lehrpersonen zeigt deutlich, dass Aspekte der «Unverbindlichkeit» und «Kurzlebigkeit» auch vor der Bühne nicht Halt machen. Im kreativen Prozess mit Schülerinnen und Schülern drängen sich folgende Fragen auf:
Mit den Fokusveranstaltungen haben wir ein Sensibilisierungs- und Reflexionsgefäss geschaffen, in welchem wir gemeinsam mit den spielleitenden Lehrpersonen diese Fragen diskutieren, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und die beteiligten Lehrpersonen untereinander in den Austausch gelangen können.