13. Januar 2020

Virtuelles Neuland

Für «Digitale Transformation» spricht der SNF 21 Millionen Franken. Ein PH-Projekt partizipiert stark – und aus guten Gründen.         

Stromkreis

Fachdidaktische Kompetenzen von Lehrpersonen im Umgang mit digitalen Ressourcen – mit dieser Thematik will und kann sich die PH Luzern in den kommenden vier Jahren so intensiv wie nie zuvor beschäftigen. Denn der Schweizerische Nationalfonds (SNF) bewilligte im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP77 («Digitale Transformation») ein entsprechendes Unterstützungsgesuch von Prof. Dr. Dorothee Brovelli.

Konkret bewilligt ist damit ein Forschungsbeitrag in Höhe von knapp 550'000 Franken. Im Zentrum des Projekts stehen der Umgang mit digitalen Ressourcen wie etwa You-Tube-Lern-Videos und Programme sowie Anwendungen mit computerunterstützter Erweiterung der Realitätswahrnehmung («augmented reality»).

Start im April 2020

Gemäss Dorothee Brovelli, Prorektorin Forschung und Entwicklung an der PH Luzern, «passen Projekt und Thematik sehr gut zur Strategie unserer Hochschule.» Das Projekt «Teacher competencies for digital transformation in STEM teaching» startet im April 2020 und wird bei der PH Luzern neben Dorothee Brovelli hauptsächlich von Prof. Dr. Markus Wilhelm, Leiter des Instituts für Fachdidaktik, Natur, Mensch, Gesellschaft, betreut.

Erwähnenswert ist auch die Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern (HSLU) und namentlich mit Dr. Richard Wetzel, Co-Leiter der Forschungsgruppe «Immersive Realities», der sich intensiv mit Augmented-Reality-Applikationen beschäftigt.

Stromkreis

Neuartige Visualisierungen

Damit kann an gemeinsame Entwicklungen aus dem hochschulübergreifenden Projekt «Nationales Netzwerk MINT-Bildung» angeknüpft werden. Ein Beispiel daraus ist die virtuelle Anreicherung von Experimenten zum Stromkreis mit physikalischen Modellen. So sollen abstrakte Themen im Unterricht auf neuartige Weise veranschaulicht werden.

Der SNF hatte für das «NFP77» 324 Projektskizzen erhalten, von denen 90 eingeladen wurden, ein Gesuch auszuarbeiten. 37 werden nun mit einem Gesamtbetrag von 21 Millionen Franken gefördert.


Kontakt

Prorektorin Forschung und Entwicklung
Dorothee Brovelli
Prof. Dr. sc. nat.
Sentimatt 1
6003 Luzern
dorothee.brovelli@phlu.ch
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