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Ein interdisziplinäres schukulu-Angebot an der Schnittstelle von Musik und Theater.
Während der vergangenen Woche im Musik-Theater-Projekt erlebten 17 Schüler*innen zusammen mit ihrer Lehrerin, wie aus Experimenten mit Materialien und deren klanglich-musikalischem Potenzial ihr eigenes, musikalisch-theatrales, performatives Gemeinschaftswerk entsteht.
In der achtsamen Beschäftigung mit dem Zuhören, der eigenen Stimme und dem eigenen Körper verorteten sich die Schüler*innen in ihrer Umwelt. Sie lernten musikalische als auch theatrale Arbeitsweisen kennen und experimentieren damit. Dabei erfuhren sie sich selbst als Kreierende in kreativen Prozessen und erleben, wie aus der Auseinandersetzung mit Kunst und aktuellen Themen eigene Ideen entstehen und zu einem Gemeinschaftswerk entwickelt werden können.
Geleitet wurde das Projekt von einer Musikpädagogin (MP) und einer Theaterpädagogin (TP), die mit dem Musikwagen des Luzerner Sinfonieorchesters (LSO) vor Ort waren. Sie stiessen einen künstlerischen Prozess der Klasse an, begleiteten diesen und gestalten musikalische und theatrale Fundstücke aus.
Musiker*innen (M) des Luzerner Sinfonieorchesters stiegen zudem am Donnerstag in den Prozess ein und suchen gemeinsam mit den Schüler*innen Wege, das Geschehen auf der Bühne klanglich zu unterstützen. Am Ende der Projektphase wurden am Freitagabend in der Aula der Schule Sempach alle Ideen frei zu einem Gemeinschaftswerk verbunden und mit einem Einblick in das Erfundene abgerundet.