27. Januar 2018

143 neue Lehrpersonen diplomiert

143 Absolventinnen und Absolventen der Pädagogischen Hochschule Luzern haben am 27. Januar in feierlichem Rahmen ihre Bachelor- und Masterdiplome entgegengenommen. Erstmals wurden auch die Lehrpersonen für die Sekundarstufe I nach den Anforderungen des Lehrplans 21 ausgebildet. 

Frisch diplomiert: Aline Hodel, Marco Fschlin und Deborah Frey (vlnr).

Die Pädagogische Hochschule Luzern am Samstag, 27. Januar im Casino Luzern 143 neuen Lehrpersonen ihr Fähigkeitszeugnis überreicht. Die Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Kindergarten/Unterstufe, Primarstufe, Sekundarstufe I, Schulische Heilpädagogik und Sekundarstufe II nahmen ihre eidgenössisch anerkannten Diplome in feierlichem Rahmen entgegen und sind nun vorbereitet und befähigt, schweizweit die Lehrtätigkeit auf ihrer Stufe auszuüben. 

Eine Ausbildung mit ausgezeichneten Berufs- und Entwicklungschancen 

Die Diplomandinnen und Diplomanden der Volksschul-Studiengänge (Kindergarten/Unterstufe, Primarstufe, Sekundarstufe I) haben alle ihre Ausbildung gemäss den Anforderungen des Lehrplans 21 abgeschlossen. Alle frischgebackenen Lehrpersonen und Schulischen Heilpädagoginnen und -pädagogen haben ausgezeichnete Aussichten für ihre berufliche Laufbahn und sind im Schulwesen und am Arbeitsmarkt sehr gefragt.

PH-Rektor Hans-Rudolf Schärer appellierte an das Engagement der Diplomandinnen und Diplomanden: «Halten Sie an Ihrer Leidenschaft als Lehrerinnen und Lehrer fest, auch wenn Sie widrigen Umständen begegnen.» So sei auch der Schweizer Nobelpreisträger Jacques Dubochet trotz seiner Legasthenie und oft schwachen schulischen Leistungen seinen Weg gegangen und habe als Wissenschaftler seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahrgenommen. 

Ein Appell für den Rohstoff Bildung 

Uris Burkart-Merz

Ursi Burkart-Merz, für Bildung verantwortliches Vorstandsmitglied des Verbandes Luzerner Gemeinden und Gemeindepräsidentin von Adligenswil, betonte in ihrem Grusswort die Wichtigkeit des Rohstoffs Bildung. Sie rief die Anwesenden zum politischen Engagement für das Schulwesen und besonders für die Lehrerinnen und Lehrer auf. 

Ein Appell für mehr Kultur

Peter Fischer

Peter Fischer, Kunsthistoriker und ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Luzern und des Zentrums Paul Klee, führte in seiner Ansprache die Anwesenden durch einen bebilderten Gedankengang über das Lehren und Lernen. Er zeigte, wie die Kunst Lerninhalte erst sichtbar macht und plädierte für eine stärkere Gewichtung der Kultur im Lehrplan. 

Ein Appell zum Gestalten der Zukunft

Deborah Frey

Deborah Frey, Diplomandin des Studiengangs Sekundarstufe I, dankte den Dozentinnen und Dozenten der PH Luzern und rief in ihrer Ansprach ihre Kolleginnen und Kollegen zum Engagement für den Lehrerstand auf und zitierte den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Willy Brandt: «Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.»

Die PH Luzern ist die viertgrösste Pädagogische Hochschule der Schweiz mit den Leistungsbereichen Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen. Sie bietet 15 eidgenössisch anerkannte Studiengänge und 600 Weiterbildungsangebote an. Jährlich erwerben 500 Lehr- und Berufsbildungspersonen, Heilpädagogen sowie 400 MAS- und CAS-Absolventinnen und -Absolventen ihre Diplome. Sie produziert etwa 100 Publikationen und entwickelt rund 10 Lehrmittel pro Jahr. Mit zahlreichen Forschungsprojekten und einem breiten Fächer an Dienstleistungen unterstützt sie das Schulwesen im Kanton Luzern und in der Schweiz. 


Kontakt

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