Theaterspielen auf der Mittelstufe – Schule Wartegg

Die Schule Wartegg in Luzern setzt jährlich in der Mittelstufe ein Theaterprojekt mit dem Zentrum Theaterpädagogik der PH Luzern um.

Übersicht

Status
abgeschlossen
abgeschlossen
Zeitraum
22.08.2016 - 09.07.2017
22.08.2016 - 09.07.2017

Beschreibung

Projektskizze
Der Theaterpädagoge/Die Theaterpädagogin arbeitet in einem fixen Turnus jeweils am Montag- bzw. Dienstagnachmittag mit einer Klasse zusammen.
Eine Periode dauert sechs Wochen. Während dieser Zeit arbeitet jede Klasse eine Doppellektion mit dem Theaterpädagogen/der Theaterpädagogin zusammen. Zusätzlich wird während dieser Zeit mindestens in zwei weiteren Lektionen mit der Klassenlehrperson zusammen Theater gespielt.
Die internen Weiterbildungen für die Lehrpersonen (à 90 Minuten) finden alle 6 Wochen mit dem Theaterpädagogen/der Theaterpädagogin statt. Ziel ist es, Übungen für den Unterricht kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen sowie Antworten auf mögliche Fragen zu erhalten.


Grundsätze
Theaterspielen ist ein Prozess, den alle Beteiligten Schritt für Schritt gehen. Es besteht keinesfalls Anspruch an Perfektion. Das Theaterspielen trägt viel zur persönlichen Entwicklung bei. Kinder können sich mit ihrem Leben, ihren Wünschen und Interessen auseinander setzen. Dabei geht es nicht um das strenge Einüben fertiger Textvorlagen, sondern das Wagnis, mit den Ideen der Kinder Theater als Spiel zu erleben, steht im Vordergrund. Theaterspielen ist ein Erfahrungsfeld für die Persönlichkeitsentwicklung. Kinder sollen Sachen machen und ausprobieren können, die man sich sonst nicht traut. Theaterspielen soll auch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kulturen, Lebenswelten, Erfahrungen fördern.

Ziele des Projekts:

  • Förderung des verbalen und nonverbalen Ausdrucks , Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit (Vielfalt körperlicher Ausdrucksformen wird erfahren; gezieltes Erproben von Gestik und Mimik, um Gefühle darzustellen)
  • Schulung von Beobachtungsgabe, Nachahmungsfähigkeit und Zuhören
  • Umfangreiche Sprachförderung: Erfahren von Lautstärke, Tonfall, Artikulation, Betonung, Sprechgeschwindigkeit, Sprechpausen, Ausdrucks- und Modulationsfähigkeit der Stimme, Wortschatzerweiterung...
  • Steigerung sozialer Kompetenzen durch Kooperation, Kompromissbereitschaft, Übertragung von Verantwortung, Einsatz für ein gemeinsames Ziel (Gemeinschaftswerk, in dem aber von jedem Individuum ein Teil mit drinsteckt)
  • Förderung der «Ich-Kompetenzen»: eigene Gefühle, Bedürfnisse und Interessen können ausgedrückt werden, Entscheidungen müsse getroffen werden
  • Steigerung der Selbstsicherheit, Selbstbeherrschung, Kombinationsfähigkeit, Reaktionsvermögen
  • Möglichkeit der Präsentation eigener Leistungen, Ideen, Fähigkeiten

Organisation

Beteiligte interne Organisationen
Zentrum Theaterpädagogik
Zentrum Theaterpädagogik
Finanzierungstyp
Kantone / Gemeinden
Kantone / Gemeinden

Beteiligte Personen

intern


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