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Der CAS 4–8: Unterrichten in heterogenen Gruppen im Zyklus 1 richtet sich an alle Lehrpersonen im Zyklus 1. In den vier Modulen «Lernen im Spiel», «AdL», «Kinderorientierung» und «Diversität» werden Spiel-, Lehr- und Lernformen vermittelt, diskutiert und praktisch erprobt. Ein Portfolio mit der Vertiefung von wissenschaftlichen Inhalten aus den Modulen, Umsetzung und Reflexion in der Praxis, schliesst den CAS ab.
«Das Spiel ist die Arbeit des Kindes.» Maria Montessori
CAS 4–8: Den Übergang vom spielerischen zum systematischen Lernen ermöglichen
| Studienziel Certificate of Advanced Studies | Certificate of Advanced Studies |
| ECTS-Punkte 10 | 10 |
| Anmeldeschluss 21.08.2026 | 21.08.2026 |
| Beginn 28.08.2026 | 28.08.2026 |
| Dauer 28.08.2026 - 03.09.2027 | 28.08.2026 - 03.09.2027 |
Das CAS-Programm qualifiziert Teilnehmende in mehreren Modulen praxisnah für die Arbeit mit Kindern im Zyklus 1 und fördert ihre professionelle Weiterentwicklung auf der Zielstufe.
Im ersten Modul (Lernen im Spiel) wird eine kompetenzorientierte Spielsituation geplant und umgesetzt, die auf die Lebenswelt der Kinder abgestimmt ist. Nebst dem Planen von kompetenzorientierten Spielsettings wird das Wissen zu den Themen adaptive Spiel- und Lernbegleitung, Spielmaterial, Spielformen usw. vertieft.
Das zweite Modul (Altersdurchmischtes Lernen) vertieft die Fähigkeiten für den Unterricht in altersgemischten Klassen (4 bis 8 Jahre). Die Teilnehmenden lernen, mit den vier Unterrichtsbausteinen (Achermann, 2009) Lernprozesse effektiv zu gestalten und individuell an die Lernvoraussetzungen der Kinder anzupassen.
Im dritten Modul «Kinderorientierung» wird ein tiefes Verständnis der Perspektiven und Denkweisen dieser Altersgruppe gefördert. Ziel ist es, den Unterricht so zu gestalten, dass er die sozioemotionale und fachliche Entwicklung der Kinder gezielt unterstützt.
Das vierte Modul behandelt den Umgang mit Heterogenität als Lernchance. Themen wie Gender, Rassismus und Inklusion werden mit Hilfe von kindgerechten Materialien, wie Kinderbüchern oder Spielsituationen reflektiert, um die Kinder zum Nachdenken anzuregen und ein Bewusstsein für Diversität zu schaffen.
Im fünften Modul dokumentieren die Teilnehmenden ihre Lernprozesse in einem Portfolio. Dabei formulieren sie eine praxisbezogene Fragestellung und vertiefen wissenschaftliche Erkenntnisse, die sie in die Praxis umsetzen und reflektieren. Dieses Portfolio bildet die Grundlage für die abschliessende Präsentation des persönlichen Lernprozesses.
Die Zulassung von Personen, welche die Zulassungsbedingungen nicht vollständig erfüllen, erfolgt «sur dossier». Dazu ist ein Gespräch erforderlich, in welchem die Voraussetzungen der bewerbenden Person abgeklärt werden.
Der Kanton Luzern finanziert 50% der Kurskosten des CAS 4–8: Unterrichten in heterogenen Gruppen im Zyklus 1 bei einer Anstellung an der Volksschule des Kantons Luzern mit einem Pensum von mindestens 40% und vorliegendem Lehrdiplom. Absolvierende des integralen Masters für Integrative Förderung (MAS IF), die den CAS 4–8: Unterrichten in heterogenen Gruppen im Zyklus 1 als Wahl-CAS belegen, erhalten 90% der Studiengebühren rückvergütet.
Richtlinien Weiterbildungsvertrag Lehrpersonal ab Studienbeginn Schuljahr 2025/26
Richtlinien zur Mitfinanzierung von Weiterbildungsstudiengängen
Eine Sur-dossier-Aufnahme wird geprüft, wenn pädagogische Vorleistungen anerkannt und einem Lehrdiplom gleichgestellt werden können. Dafür benötigt die antragstellende Person mindestens zwei Jahre Berufserfahrung als Klassenlehrperson im Zyklus 1 sowie eine Anstellung von mindestens 30 % als Klassenlehrperson im kommenden Schuljahr, in dem der CAS absolviert wird.
Die Studiengangsleiterin prüft jeden Antrag individuell. Dafür können der Lebenslauf inklusive Diplome sowie die Referenz der aktuellen Schulleitung eingereicht werden.
Das Modul 1 «Lernen im Spiel» kann einzeln als Kurs besucht und abgeschlossen werden, sofern der Leistungsnachweis erfüllt ist. Bei einer späteren Anmeldung für den CAS 4–8 wird das Modul 1 angerechnet und muss nicht erneut absolviert werden – auch nicht finanziell.
Alle weiteren Module können ausschliesslich im Rahmen des CAS besucht und nicht einzeln absolviert werden.
Der Kanton Luzern finanziert 50 % der Kurskosten des CAS 4–8: Unterrichten in heterogenen Gruppen im Zyklus 1, sofern eine Anstellung an der Volksschule des Kantons Luzern mit einem Pensum von mindestens 40 % sowie ein Lehrdiplom vorliegen.
Absolvierende des integralen Masters für Integrative Förderung (MAS IF), die den CAS 4–8: Unterrichten in heterogenen Gruppen im Zyklus 1 als Wahl-CAS belegen, erhalten 90 % der Studiengebühren rückvergütet.
Ob eine Mitfinanzierung in anderen Kantonen möglich ist, kann über die Schulleitung abgeklärt werden. Teilweise beteiligen sich auch Gemeinden an den Kosten.
Für einen erfolgreichen Abschluss des CAS 4–8 sind folgende Leistungen zu erbringen:
Wir sprechen mit Laura Steiner und Eva Pawlus über die Bedeutung des Spiels in der Schule. Wir beleuchten, was «Spielen» ausmacht, weshalb es für die Entwicklung so wichtig ist und wie Schüler*innen durch das «gelenkte Spiel» anhand geplanter Lernoptionen Fachkompetenzen erwerben können. Jetzt reinhören!
praxisnah, motivierend und vielfältig
Als Unterstufenlehrperson mit einem Bachelorabschluss für die Primarstufe konnte ich besonders von den Inhalten des CAS 4–8 profitieren und mein Fachwissen im Bereich Zyklus 1 erheblich erweitern. Besonders geschätzt habe ich die praxisnahen Inputs, die unterstützende Art der Dozierenden sowie den bereichernden Austausch mit engagierten Lehrpersonen. Den CAS verlasse ich mit einem Rucksack voller neuer Ideen und Tatendrang.
Gabriela Huber, Teilnehmerin, CAS 4–8 im Jahr 2023
neues Wissen, neue Impulse
Mit den praxisnahen und – erprobten Inhalten vom CAS 4 – 8 habe ich meinen Ideenrucksack neu gefüllt und mein pädagogisches Wissen auf den neusten Stand gebracht. Die Weiterbildung hat mich in meiner Sicht zum Thema «Lernen im Spiel» immer wieder aufs Neue bestärkt und mich veranlasst, meinen Unterricht weiter anzupassen.
Anita von Allmen, Teilnehmerin, CAS 4-8 im Jahr 2024
Raum für Entwicklung - Lernen im freien Spiel und strukturierter Umgebung
Die Arbeit in der Basisstufe motivierte mich, neues Fachwissen zu erwerben. Deshalb absolvierte ich das CAS 4–8: Heterogene Gruppen im Zyklus 1. Die praxisorientierte Weiterbildung war für mich spannend und bereichernd, insbesondere der Austausch mit den Teilnehmenden. Mit einem gefüllten Methodenkoffer und neuen Ideen für die Unterrichtsgestaltung setze ich mein Wissen nun in der Praxis um. Ein besonderes Anliegen ist mir dabei die Wichtigkeit und Legitimation des freien Spiels, das ich als zentralen Lern- und Entwicklungsraum für Kinder der Basisstufe verstehe. Mein Ziel ist es, einen passenden und förderlichen Unterricht zu gestalten, der die Bedürfnisse der Kinder ernst nimmt und ihre Lernerfolge stärkt. Diese Gegebenheiten wurden durch die Weiterbildung gestärkt und geben mir Sicherheit, für den weiterführenden Unterricht.
Chantal Arnold, Teilnehmerin, CAS 4-8 im Jahr 2024


