Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit Praxisschulen

Im Rahmen eines Strategieziels strebt die PH Luzern den Ausbau von Zusammenarbeitsformen mit der Installation gemeinsamer Lehr-, Entwicklungs- und Forschungsräume von Hochschule und Schule an.

Übersicht

Forschungsschwerpunkt / Themenfeld
  • Professions- und Unterrichtsforschung
  • Professions- und Unterrichtsforschung
Status
laufend
laufend
Zeitraum
01.10.2017 - 30.09.2020
01.10.2017 - 30.09.2020

Beschreibung

Die PH Luzern und interessierte Praxisschulen erproben gemeinsam erweiterte Zusammenarbeitsformen. Neben neuen kooperativen Praktikumsformen (Co-Planning, Co-Teaching, Co-Reflection) geht es um die Entwicklung einer erweiterten Zusammenarbeit, die über die gemeinsam verantwortete berufspraktische Ausbildung hinausgeht. Im Fokus stehen ein wechselseitiger Expertiseaustausch zu aktuellen Themen, der Aufbau einer vielseitigen Kontakt- und Austauschkultur und die Umsetzung gemeinsam verantworteter Projekte.

Das Projekt «Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit Praxisschulen» verfolgte diese Ziele im vergangenen Studienjahr 18/19 mit der Erprobung von ersten Formaten mit einer Primarschule in der Stadt Luzern unter dem Stichwort «hybride Räume». Ab Studienjahr 19/20 sind fünf weitere Praxisschulen der Primarstufe, die Interesse an einer erweiterten Zusammenarbeit mit der PH Luzern signalisierten, in die Pilotphase des Projekts eingestiegen.

Im engen Fokus des Projekts steht einerseits die Intensivierung der bewährten und institutionell verankerten Zusammenarbeit mit den involvierten Praxisschulen im Bereich der berufspraktischen Ausbildung. Einem veränderten Rollenverständnis folgend tragen die Studierenden gemeinsam mit ihren Praxislehrpersonen die Verantwortung für einen guten Unterricht. Erprobt werden sollen neue Formen der Kooperation, die im Co-Planning und Co-Teaching ihren Ausdruck finden.

Die erweiterten Zusammenarbeitsräume beschränken sich nicht nur auf die berufspraktischen Studien: Es wird auch ein professionslogischer Seitenwechsel erprobt (Dozierende arbeiten in der Schule und Lehrpersonen übernehmen Funktionen in Lehrveranstaltungen), erweiterte Begegnungsräume eröffnet (Einbezug von Studierenden bei Elterngesprächen), gemeinsame Diskursräume aufgebaut und die Schule stellt sich als Forschungsraum für Bachelor-Arbeiten zur Verfügung. Für diese Formen der Zusammenarbeit, die über die gemeinsam getragene Verantwortung der berufspraktischen Ausbildung hinausgehen, bestehen noch keine fixen Strukturen. Gelingensbedingungen müssen eruiert, Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden, wobei Fragen nach Ressourcen und Verfügbarkeiten sowie Bedeutsamkeit und Mehrwert zentral sind.


Organisation

Beteiligte interne Organisationen
Ausbildung
Dienstleistungen
Institut für Professions- und Unterrichtsforschung
Weiterbildung
Ausbildung
Dienstleistungen
Institut für Professions- und Unterrichtsforschung
Weiterbildung
Finanzierungstyp
Andere interne Finanzierung
Andere interne Finanzierung

Beteiligte Personen

intern


Publikationen & Vorträge

Bühlmann, Marcel (04.06.2018). Die Programmatik des «hybriden Raums» - Begründungen – Anfragen – Perspektiven: Hybride Räume als Formate vertiefter Zusammenarbeit auch über die Berufspraktischen Studien hinaus. Tagung Partnerschulen 2018, Lehrpersonenbildung gemeinsam gestalten, Brugg/Windisch.


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