Kinderheime Untersuchung Kinderheime im Kanton Luzern (1930-1970)

Die Studie wurde von der Luzerner Regierung im Mai 2010 in Auftrag gegeben, nachdem in verschiedenen Medien über Vorkommnisse in Luzerner Erziehungsheimen berichtet worden ist.

Übersicht

Forschungsschwerpunkt / Themenfeld
  • Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen
  • Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen
Status
abgeschlossen
abgeschlossen
Zeitraum
01.01.2010 - 31.12.2012
01.01.2010 - 31.12.2012

Beschreibung

Die Untersuchung liefert Erkenntnisse über Erziehung und Alltag in Kinderheimen des Kantons Luzern im Zeitraum von den 1930er bis Ende der 1960er Jahre. Ausgangspunkt der insgesamt eineinhalb Jahre dauernden Untersuchung ist die Frage nach der Dimension der Misshandlungen und den sexuellen Übergriffen in den Kinderheimen sowie nach den Verantwortlichkeiten.
Als historische Studie angelegt, werden wirtschaftliche, gesellschaftliche, rechtliche sowie pädagogische Rahmenbedingungen der entsprechenden Zeitepoche erfasst und einbezogen. Historische Analysen ermöglichen, die Geschehnisse im zeitlichen Kontext zu deuten. Dabei werden Zusammenhänge sichtbar, wie und warum damals so gehandelt worden ist.
Die Untersuchung kristallisiert zahlreiche problematische Seiten des damaligen Heimwesens heraus, sei es im Bereich der konkreten Erziehungsmethoden, des Heimalltags, der Heimorganisation, der Versorgungspraxis oder der Aufsicht.


Organisation

Beteiligte interne Organisationen
Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen
Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen
Finanzierungstyp
Andere Kantone / Gemeinden
Andere Kantone / Gemeinden

Beteiligte Personen

intern


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