Wirksamkeit der Psychomotoriktherapie: Reflexion nach der ersten Erhebungsphase

Im Brown Bag Seminar werden Untersuchungsmethoden vorgestellt. Unter anderem Dynamic Time Warping (DTW), eine Methode zur Erfassung der Konsistenz der Buchstabenschreibweise, welche erstmals in Kombination mit der Erhebung der Schriftkennwerte zur Handschriftflüssigkeit eingesetzt wurde.

Wann:
Montag, 7. Dezember 2020, 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr
Wo:
Sentimatt (SE)
Raum 133

In der in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Psychomotorik der Stadt Zürich durchgeführten zweijährigen SNF-Studie werden Kinder mit UEMF (1. oder 2. Klasse) sowie gleichaltrige Kin-der mit ausgewiesenen grafomotorischen Problemen je zur Hälfte zufällig der Therapie- oder der Wartekontrollgruppe zugeteilt. Die Therapien erfolgen während 16 Wochen einmal pro Woche und werden von den Therapeutinnen dokumentiert. Der Therapieverlauf wird mit standardisierten Tests (M-ABC, BOT-2, DCDQ, Fähigkeitsselbstkonzept) sowie mit Tablett-basierten Schreibaufgaben erfasst und untersucht. Die Kinder der Wartegruppe werden in den gleichen Zeitabständen wie die Therapiegruppe mit den gleichen Instrumenten untersucht. Anfang Februar konnte die Erhebungsphase der ersten von zwei Kohorten abgeschlossen werden. Es liegen nun schriftbezogene Verlaufsdaten von 34 Kindern wie auch weitere Kennwerte zum Selbstkonzept und zur motorischen Gesamtentwicklung im Rahmen der Prä- und Post-Untersuchung vor. 

Referent/-innen: Sibylle Hurschler, Werner Wicki und Melanie Nideröst


Kontakt

Kommunikationsverantwortliche F+E
Sandra Betschart
Sentimatt 1
6003 Luzern
sandra.betschart@phlu.ch
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