22.
September 2017
PH Luzern

Forschungskolloquium

Die Abteilung Forschung und Entwicklung lädt Sie zu folgenden Kolloquiumsbeiträgen ein:

Aufgabenqualität und algebraische Flexibilität beim Lösen quadratischer Gleichungen

Mathematikunterricht wird wesentlich von den verwendeten Aufgaben geprägt. Im Kontext des Nationalfondsprojektes MathFlex wird unter anderem die Rolle der im Unterricht verwendeten Aufgaben untersucht. Dazu wird ein Kategoriensystem entwickelt, womit sich Qualitätsdimensionen von Aufgaben aus dem Thema «Lösen von quadratischen Gleichungen» erfassen lassen. Das Hauptaugenmerk liegt auf den potenziell möglichen Lösungswegen, welche eine Aufgabe zulässt. Ein zentrales Qualitätsmerkmal besteht also darin, ob eine Aufgabe neben dem Standardverfahren mit der Lösungsformel auch ein alternatives, womöglich effizienteres Verfahren zulässt.

Im Kolloquimsbeitrag wird der Projektkontext kurz erläutert und anhand von konkreten Beispielen aus dem Datenkorpus aufgezeigt, welche Qualitätsdimensionen sich im Hinblick auf das zu entwickelnde Kategoriensystem abzeichnen.

Referent: Maurus Küttel, PH Luzern
Diskutantin: Dr. Henrike Allmendinger, PH Luzern


Ist die Weiterbildung «Basiskonzept Prozessmodell» erfolgreich?

Eine erfolgreiche Implementation von didaktischen Basiskonzepten kann über Lehrpersonenweiterbildung gelingen (vgl. Reusser et al., 2000; Bölsterli, 2014). Eine Veränderung in «Teachers’ Beliefes & Attitudes» wird in Anlehnung an Guskey (2002) als Folge der «change in student learning outcomes» angesehen (Guskey, 2002). Daher muss eine Weiterbildung eine aktive Gestaltung und Reflexion durch die teilnehmenden Lehrpersonen erlauben. Das vorliegenden Konzept der LehrLernForschungsWeiterbildung nimmt diese Forderung auf. Die Studie untersucht die Effekte einer LehrLernForschungsWeiterbildung zum «Prozessmodell für kompetenzorientierte Aufgabensets» auf die drei Stufen Lehr-Lern-Verständnis, Unterricht und Kompetenzerleben der Lernenden (vgl. Wackermann, 2008; Lipowsky, 2014). Die Untersuchungsanlage ist als Pre-Post-Follow-up in einem Design-Based-Research Setting angelegt (Knogler, Lewalter, 2014; Reinmann, 2015). Gearbeitet wird mit einer Treatmentgruppe (17 Lehrpersonen, ca. 250 Lernende), welche eine Weiterbildung erhält und einer entsprechenden Vergleichsgruppe (16 Lehrpersonen, ca. 260 Lernende) ohne Weiterbildung.

Referent: Matthias Hoesli, PH Luzern
Diskutantin: Prof. Dr. Katrin Bölssterli Bardy, PH Luzern

Ort

Uni/PH Gebäude
Frohburgstrasse 3, Luzern
Raum 2.B30

Uni/PH Gebäude
Frohburgstrasse 3, Luzern
Raum 2.B30

Datum / Zeit
Freitag, 22. September 2017, 17.15 bis 19.00 Uhr
Freitag, 22. September 2017, 17.15 bis 19.00 Uhr
Anmeldung
Anmeldung nicht nötig
Teilnahme ist kostenfrei
Anmeldung nicht nötig
Teilnahme ist kostenfrei

Kontakt

Pädagogische Hochschule Luzern
Leistungsbereich Forschung und Entwicklung
Töpferstrasse 10
6004 Luzern
fe@phlu.ch
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