F+E-Kolloquium: Corona-Krise

Das Kolloquium beleuchtet die Corona-Krise aus Sicht von Mitarbeitenden und Studierenden während des Lockdowns.

Wann:
Dienstag, 15. September 2020, 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr
Wo:
Uni/PH-Gebäude (UP)
Hörsaal 6

Wohlbefinden und Sinnerleben von Studierenden und Mitarbeitenden der Universitäten Dortmund und Siegen am Ende des Corona-Lockdowns im April 2020

Im April 2020 führte die sog. Corona-Krise zu einem nahezu vollständigen Lockdown des öffentlichen Lebens in Deutschland, der auch die Universitäten betraf. Jüngere Studien zeigen, dass diese Situation zu psychischen Problemen führen kann und führt. Der vorliegende Vortrag untersucht, wie besagter Lockdown sich auf das Wohlbefinden der Studierenden und Mitarbeiter/-innen der Universitäten in Dortmund und Siegen (N = 2981) ausgewirkt hat und welche Prädiktoren diesen Einfluss moderieren. Insgesamt scheint das Wohlbefinden der Befragten nur eingeschränkt durch den Lockdown betroffen zu sein. Stabilisierend für das Wohlbefinden erweisen sich das Selbstbewusstsein und eine altruistische Einstellung, während eine Infektion durch Covid-19 (bei einem selbst oder im Freundeskreis) praktisch keine Spuren im Wohlbefinden hinterlässt. Die Arbeitssituation («Homeoffice») zeigt einen leichten, aber ambivalenten Effekt. Diese Befunde werden abschließend diskutiert.

Referent: Prof. Dr. Ulrich Riegel, Universität Siegen

Digitales Studium und Arbeiten an der PH Luzern: Was sind die Erfahrungen der Studierenden und Mitarbeitenden während der Corona-Krise? Ergebnisse der internen Befragung

Ein rascher Wechsel von Präsenz- auf Fernunterricht sowie von der Arbeit im Büro auf räumlich flexibles Arbeiten waren Massnahmen, die von den Schweizer Hochschulen zur Bekämpfung der sich rasant ausbreitenden COVID-19-Pandemie umgesetzt wurden. An der Pädagogischen Hochschule Luzern erfolgten diese Umstellungen ab Mitte März innert Wochenfrist. 

Kurz vor dem Ende des digitalen Semesters – Ende Mai 2020 –, wurden die Mitarbeitenden und Studierenden der PH Luzern zu ihren Erfahrungen mit dem digitalen Studium und Arbeiten an der PH Luzern befragt. Im Rahmen des FE-Kolloquiums werden von den Mitgliedern der verantwortlichen Ad-hoc-Arbeitsgruppe ausgewählte Ergebnisse vorgestellt. Die Kolloquiums-Teilnehmenden erhalten einen vertieften Einblick in die folgenden zwei Schwerpunkte:

  • Künftige Anteile von einem digitalen Studium und räumlich flexiblem Arbeiten: Wunschszenarien der Studierenden und Mitarbeitenden.
  • Herausforderungen und Belastungen im Homelearning bzw. Homeoffice: Wahrnehmung der Studierenden und Mitarbeitenden.
    Es handelt sich dabei um erste Ergebnisse der internen Befragung, die zur Diskussion gestellt werden.
     

Referent/-innen:

  • Dr. Yvonne Oswald, PH Luzern
  • Dr. Jörg Meier, PH Luzern
  • Dr. Marija Stanisavljevic, PH Luzern

Kontakt

Assistentin IPU, Kommunikationsverantwortliche F+E
Sandra Betschart
Sentimatt 1
6003 Luzern
sandra.betschart@phlu.ch
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