Weil die Schüler*innen manchmal anstrengend und aufgeweckt, aber auch liebenswürdig und ‘menschlich’ sind

Einblicke in das Forschungsfeld Lehrer*innenemotionen und der Emotionsregulation.

Wann:
Dienstag, 16. März 2021, 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr
Wo:
Zoom-Meeting

Zur Bedeutung von Emotionen in der Schule und in der Lehrer/-innenbildung

Das Kompetenzmodell von COACTIV (z.B. Baumert & Kunter, 2006) schreibt motivational-emotionalen Aspekten und der Selbstregulation eine hohe Relevanz für das professionelle Handeln von Lehrperson zu, sowie Emotionen und deren Regulation auch bedeutsam mit dem Wohlbefinden und der Gesundheit von Lehrkräften in Verbindung stehen. Dennoch wurden diese beiden Kompetenzfacetten lange Zeit vergleichsweise wenig untersucht und noch 2014 formulierten Keller et al.: «For a long time, the examination of emotions was absent from academic research (...). The dearth of research on emotions is even more evident in research focused on teachers» (p. 69).

In den letzten Jahren kam es jedoch zu einem stetig wachsenden Interesse an emotionalen Prozessen im Unterricht; nicht nur im Hinblick auf das emotionalen Erleben der Schüler*innen, sondern auch bezogen auf die erlebte Emotionsvielfalt von Lehrpersonen. Im Vortrag werden Befunde zu Emotionen und Emotionsregulation von Lehrpersonen (Schulpraktikant*innen, praktizierende Lehrkräfte und Lehrerbildner*innen/Hochschuldozierende) aus den eigenen Forschungsarbeiten (und darüber hinaus) näher vorgestellt. Besondere Beachtung erfährt die Frage nach dem wechselseitigen Zusammenhang von Emotionen, Emotionsregulation und -kommunikation und der Beziehungsgestaltung.

  • Referentin: Univ.-Prof. Dr. Gerda Hagenauer, Universität Salzburg
  • Diskutantin: Prof. Dr. Irina Rosa Kumschick, PH Luzern

Zoom-Meeting, Meeting-ID: 956 0741 8949, Kenncode: 375428 


Kontakt

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Forschung und Entwicklung
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