«Durchgängige Sprachbildung» und «Sprachbewusster (Fach-)Unterricht» im Kontext sprachlicher Diversität

Ein Kolloquium mit Ingrid Gogolin (Universität Hamburg) über die theoretischen Grundlagen, empirischen Erkenntnisse und schulpraktischen Konsequenzen.

Wann:
Montag, 8. November 2021, 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr
Wo:
Uni/PH-Gebäude (UP)
Hörsaal 6
Buchstabenhaufen

Sprachliche, kulturelle und soziale Heterogenität der Lernenden ist ein allgemeines Merkmal von Lerngruppen in differenzierten Gesellschaften. Lediglich die wahrnehmbaren Anzeichen für die Gestalt der Heterogenität unterscheiden sich. Zugleich ist Heterogenität – ungewollt – in den meisten Bildungssystemen weltweit ein Anlass für die Benachteiligung von Lernenden. Sprache als «Grundstoff» für die Aneignung von Wissen und Können spielt dafür eine herausragende Rolle. Unterricht, der die – jeweils konkret in der Lerngruppe vorhandene – Form der sprachlichen Heterogenität unbeachtet lässt, ist dafür mitverantwortlich. Das Konzept der «Durchgängigen Sprachbildung» wurde vor dem Hintergrund dieser Erkenntnis entwickelt. Inzwischen liegen zahlreiche Forschungsergebnisse vor, die seine Relevanz aufzeigen, aber auch Wege zur Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen für die Praxis. Ingrid Gogolins Beitrag wird sich auf diesen Forschungsstand stützen. Zunächst wird sie Ergebnisse einer Untersuchung zur Mehrsprachigkeitsentwicklung in einer Langzeitperspektive vorstellen. Im Anschluss an die dabei gewonnenen Erkenntnisse – berichtet Ingrid Gogolin aus Studien, in denen Möglichkeiten der Integration von Mehrsprachigkeit in den sprachbewussten Unterricht verschiedener Fächer bzw. Lernbereiche erprobt wurden.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit swissuniversities statt.

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Kontakt

Assistentin IPU, Kommunikationsverantwortliche F+E, Sachbearbeitung KM
Sandra Betschart
Sentimatt 1
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sandra.betschart@phlu.ch
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