17.
Mai 2019
Messe Luzern und Uni/PH-Gebäude

12. Internationales Menschenrechtsforum Luzern (IHRF) 2019

Das 12. IHRF 2019 zum Thema «Menschenrechte und Digitale Transformation – Herausforderungen für die Bildung» findet am Freitag, 17. Mai 2019 in der Messe Luzern und im Uni/PH-Gebäude in Luzern statt.

Programm

08.30 
Eintreffen und Registrierung
Eintreffen und Registrierung
09.00 
Begrüssung
Begrüssung
09.10 

Idee, Ziele und Schwerpunkte des IHRF 2019: Was haben Digital Skills und Digital Human Rights mit den Menschenrechten und Menschenrechtsbildung zu tun?

Idee, Ziele und Schwerpunkte des IHRF 2019: Was haben Digital Skills und Digital Human Rights mit den Menschenrechten und Menschenrechtsbildung zu tun?

09.30 
Visual Protocol
Visual Protocol
09.35 
Keynote 1: Digitale Transformation: wie die Digitalisierung unser Leben verändert und wie die Bildung darauf reagieren sollte 
Keynote 1: Digitale Transformation: wie die Digitalisierung unser Leben verändert und wie die Bildung darauf reagieren sollte 
10.00 
Keynote 2: Bildung in der digitalen Transformation: lasst Kinder (mehr) an der digitalen Welt teilhaben 
Keynote 2: Bildung in der digitalen Transformation: lasst Kinder (mehr) an der digitalen Welt teilhaben 
10.30 
Digital Human Rights Lab (DHR Lab)
Digital Human Rights Lab (DHR Lab)
10.50 
Pause und Expo
Pause und Expo
11.20 
Keynote 3: Menschenrechte im digitalen Zeitalter
Keynote 3: Menschenrechte im digitalen Zeitalter
11.50 
Plenumsdiskussion: Fragen und Antworten zur Einleitung und zu den Keynotes
Plenumsdiskussion: Fragen und Antworten zur Einleitung und zu den Keynotes
12.15 
Lunch
Lunch
13.45 
Workshops
Workshops
15.00 
Pause und Expo
Pause und Expo
15.30 
Experten/Expertinnen Diskussion: Menschenrechte und Digitale Transformation in der Bildung – Digital Skills und Digital Human Rights
Experten/Expertinnen Diskussion: Menschenrechte und Digitale Transformation in der Bildung – Digital Skills und Digital Human Rights
16.45 
Visual Protocol
Visual Protocol
17.00 
Schlusspunkt und Ende 12. IHRF 2019
Schlusspunkt und Ende 12. IHRF 2019

Ausschreibung

Die detaillierte Ausschreibung mit Angaben zu den Referierenden und weiteren Informationen können Sie hier herunterladen:


Anmeldung


  • Anmeldeschluss: Dienstag, 30. April 2019
  • Preise*: Normaltarif: CHF 100.–,  Studierende: CHF 40.–, Studierende/Mitarbeitende PH Luzern: Kostenlos
  • *Anmeldungen bis Montag, 5. März 2019: 25% Preisermässigung

Referierende

  • Dr. Sandra Cortesi
  • Crazy David
  • Prof. Dr. Dirk Helbing
  • Dr. Sarah Genner
  • Thomas Kirchschläger
  • Prof. Dr. Hans-Rudolf Schärer
  • Maren Schreier
  • Dr. Ingrid Stapf
  • Prof. Dr. Dietmar Wolff
  • Dr. Ulrike Zeigermann
  • Anna-Carolina Alder
  • Prof. Dr. Dr. Christof Arn
  • Simone Brunner
  • Dr. Sandra Cortesi
  • Priska Dabkowska
  • Gerburg Fuchs
  • Prof. Dr. Karl-Peter Fritzsche
  • Mag. Dr. Sonja Gabriel
  • Susanne Gähwiler
  • Prof. Dr. Peter Gautschi
  • Heidi Gehrig
  • Fiona Limacher
  • Prof. (em.) Dr. Georg Lohmann
  • Melanie Reber
  • Aurelia Reinhart
  • Prof. Mag. Thomas Schrei
  •  Jolanda Spiess-Hegglin
  • Dr. Franziska Schwabe
  • Pascal Stadler
  • Prof. Ursula Sury
  • Ursula Ulrich
  • Prof. Dr. Armin Weinberger
  • Prof. Dr. Dietmar Wolff
  • Dr. Ulrike Zeigermann

Themenschwerpunkte 

Das 12. IHRF 2019 zum Thema «Menschenrechte und Digitale Transformation – Herausforderungen für die Bildung» stellt drei Themenschwerpunkte in den Fokus:

Unter «Digital Skills» werden die Fähigkeiten verstanden, Errungenschaften oder Erkenntnisse der digitalen Technologien und Kommunikation auf bestimmte Wirklichkeitsbereiche der heutigen Gesellschaft anzuwenden. Für den Bereich der Bildung hat die Expertinnen- und Expertengruppe zur Digitalen Transformation von swissuniversities Oberbegriffe erarbeitet. Auf dieser Grundlage hat das IHRF folgende Fragen identifiziert:

  • Was bedeutet die digitale Kompetenz Digital Literacy in der Bildung?
  • Welches Potential hat eine kritische Nutzung von digitalen Medien und Technologien?
  • Welche Auswirkungen haben Handlungen in der digitalen Welt und wer ist direkt betroffen?
  • Wie können Studierende und Dozierende für die Verletzung von Digital Human Rights sensibilisiert werden?
  • Welche Kompetenzen müssen digitale Userinnen und User allgemein mitbringen, damit sie bereit sind, gegen Menschenrechtsverletzungen einzuschreiten?

In der Bearbeitung des Themas wird auf verschiedene Kompetenzsysteme zurückgegriffen. Zusätzlich zu den digitalen Kompetenzen sind das die sogenannten transversalen Kompetenzen und die Kompetenzen der Menschenrechtsbildung. Dabei wird versucht, aufgrund einer Anknüpfung an die einzelnen Kompetenzen das Verhältnis zueinander zu betrachten und zu klären. Dies geschieht z. B. anhand der folgenden Fragestellungen:

  • Wie kann die Vermittlung digitaler Kompetenzen in der Bildung dazu beitragen, Sozialkompetenz zu fördern, also Negativphänomene wie Diskriminierung, Hetze und Mobbing zu verhindern?
  • Wie verändern die partizipativen Möglichkeiten von Menschen in der digitalen Welt Entscheidungs- und Lernprozesse? 

Jede Aktion oder Interaktion mit einem digitalen Gerät hinterlässt Spuren, welche gespeichert und weiterverarbeitet werden können. Dabei profitieren Nutzerinnen und Nutzer von einer individualisierten und somit an sie angepassten Benutzeroberfläche. Durch die mit digitalen Technologien möglich gewordene Sammlung und Nachverfolgung von Daten entstehen unbegrenzte Möglichkeiten einer Manipulation personalisierter Daten, von entsprechender personenbezogener Speicherung oder von potentiellem Datenaustausch. Bei jedem dieser Vorgänge stehen Informationsfreiheit, Privatsphäre und Anonymität in der digitalen Transformation auf dem Prüfstand.

Durch die Nutzung digitaler Technologien können Lernprozesse spezifisch auf Lernende angepasst werden. Dies unterstützt die Förderung und Entwicklung von Lernenden. Damit sind zwei Hauptfelder der Kinderrechte angesprochen, ebenso bedeutungsvoll wie die Schutzrechte. Aus diesem Sachverhalt ergibt sich die Frage nach dem Verhältnis von digitalen Technologien zu den Förderungsrechten, den Entwicklungsrechten und den Schutzrechten der UNO-Kinderrechtskonvention (1989). Damit steht auch die Freiheit jeder/jedes Einzelnen zur Mitbestimmung, bzw. Mitgestaltung entsprechender Bildungsvorgänge im Fokus.   Das IHRF 2019 diskutiert u.a. folgende Fragen zum Themenkomplex Digital Human Rights:

  • Was sind Digital Human Rights und wie und was genau schützen sie?
  • Welche Rolle spielen jene Rechte, die Freiheitsgarantien, politische Teilnahme und soziale Teilhabe der Menschen am politischen und gesellschaftlichen Diskurs in einem digital geprägten Lebensumfeld betreffen?
  • Können Digital Human Rights Menschen in ihren Rechten im digitalen Zeitalter schützen, fördern und beteiligen und in welcher Weise geschieht das? 

Stärken oder gefährden die Entwicklungen der digitalen Transformation das Recht auf Bildung? Der noch immer vorherrschende ungleiche Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien führt zu einer Vergrösserung der sogenannten digitalen Kluft. Wenn Menschen keinen oder einen schlechten Zugang zu digitalen Medien haben, wirkt sich das direkt auf ihre persönlichen Fähigkeiten und ihren Erwerb digitaler Kompetenzen aus. In der Folge verursacht die digitale Kluft mehr Ungleichheit in den Bildungsmöglichkeiten und in der Bildung selbst.

Gleichzeitig erhöht der Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnologien die Zugangsmöglichkeiten und die Chancen für die Bildung jedes Menschen. Anhand ihres Zugangs zum Internet entstehen für die Menschen durch die damit verbundenen Bildungsmöglichkeiten starke Förderungs- und Entwicklungsmechanismen, sodass die Option auf Chancengerechtigkeit erhöht wird.

Entscheidend für den nachhaltigen Wert oder Unwert der Digitalisierung sind jene rechtswirksamen Massnahmen, welche die Bildungsverantwortlichen in entsprechenden Institutionen, in Verwaltung und Politik in Angriff nehmen, damit das Recht auf Bildung im digitalen Zeitalter regional, national und global intensiver umgesetzt wird. Anhand entsprechender Strategien können sich dann operative Entwicklungsschritte in Abstimmung mit einem gezielten Mitteleinsatz als effizient und effektiv erweisen.   Das IHRF 2019 diskutiert u.a. folgende Fragen zum Themenkomplex Recht auf Bildung im digitalen Zeitalter:

  • Stärken oder gefährden die Entwicklungen der digitalen Transformation das Recht auf Bildung?
  • Welche Massnahmen müssen Bildungsverantwortliche treffen, um das Recht auf Bildung im digitalen Zeitalter vollumfänglich zu gewährleisten?

Student Team 2019


Medien

Kommunikationen Für Interviewanfragen oder die Anmeldung zum 12. IHRF 2019 wenden Sie sich bitte an Sarah Suter, Hauptverantwortliche Medien & Online Marketing:


Organisation und Kontakt


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