Coronavirus: Hilfestellungen für Lehrpersonen und Eltern

 Am Montagmorgen 16. März 2020, wurde der Schulbetrieb schweizweit eingestellt. Hier finden Sie (Lehrpersonen und Eltern) viele Hilfestellungen und Links zu den verschiedensten Themen und Angeboten des Leistungsbereichs Dienstleistungen an der PH Luzern. Das Angebot wird täglich aktualisiert.  

Lehrpersonen: Digitaler Unterricht

Medienbildung und Informatik (Zembi)

Hier finden Sie Tipps und Tricks zu digitalem Unterricht:

Tipps Fernunterricht – Digitale Unterstützung

Das Zentrum Medienbildung und Informatik (Zembi) hat in Zusammenarbeit mit der Dienststelle Volksschulbildung (DVS) einen Flyer mit Tipps rund um den Fernunterricht zusammengestellt.

Seit gut zwei Wochen findet der Unterricht nicht mehr im gewohnten Umfeld statt. Diese Umstellung war und ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. Neben vielen verschiedenen Links zu Webseiten, Online-Tools und Videos, stellen sich für die Schulen immer mehr auch strukturelle Fragen. Wer betreut die Schülerinnen und Schüler zu welcher Zeit? Wie können Sitzungen dokumentiert werden? Wie gut ist der Kontakt zu den Lernenden mit besonderem Förderbedarf? Diese und weitere Fragen müssen die Lehrer-/innen zusammen mit Eltern klären. Unser Flyer soll ihnen die Orientierung, Planung und Ausführung erleichtern.

  • digitalpro.ch
  • Übersicht über Administrations- und Kollaborationsanwendungen. Der «Navigator» von educa.ch vergleicht Anwendungen für das Lernen, Kommunizieren und Zusammenarbeiten.
  • Lernplattform Mindsteps (UZH): Das UZH-assoziierte Institut für Bildungsevaluation hat die Online-Lernplattform «Mindsteps» für den Bildungsraum Nordwestschweiz erarbeitet. Die Lernsoftware beinhaltet eine Aufgabensammlung mit mehr als 30'000 Aufgaben für die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik. Die Aufgaben umfassen den zweiten und dritten Zyklus des Lehrplans 21. Somit decken sie die Kompetenzen und Themen von der 3. Klasse der Primarschule bis zur 3. Klasse der Sekundarstufe ab. Um die Lehrpersonen und Eltern während der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen, wird die Lernsoftware allen Schulen in der Deutschschweiz gratis zur Verfügung gestellt. Infos unter: www.mindsteps.ch
  • entdecke.lu.ch  Auf der Lernplattform entdecke.lu.ch befinden sich zahlreiche lehrplankompatible Unterrichtsmaterialien für das Fach NMG des 2. Zyklus sowie für das Fach RZG des 3. Zyklus mit Bezug zum Kanton Luzern. Die Plattform wird laufend erweitert. Innert Kürze werden auch Materialen für ERG des 3. Zyklus zur Verfügung stehen. Lehrpersonen des Kantons Luzern erhalten kostenlos Zugang zu Lehrpersonenhinweisen, Lösung und Hintergrundinformationen.
  • mint-erleben.lu.ch > Zyklus 2 Unterrichtseinheiten rund um die MINT-Themen «Optik», «Energie», «Elektrizität», «Körper» und «Robotik» können Schülerinnen und Schüler im 2. Zyklus der Volksschule MINT handelnd und kompetenzorientiert erleben. Lehrpersonen des Kantons Luzern erhalten kostenlos Zugang zu Lehrpersonenhinweisen, Lösung und Hintergrundinformationen.
  • mint-erleben.lu.ch > Zyklus 3 Neben dem neu entwickelten Lehrplan 21 für das Wahlpflichtfach MINT sind dazu passend ausgearbeitete Unterrichtseinheiten verfügbar. So können Schülerinnen und Schüler im 3. Zyklus im Wahlpflichtfach der Volksschule Kanton Luzern MINT handelnd und kompetenzorientiert erleben. Lehrpersonen des Kantons Luzern erhalten kostenlos Zugang zu Lehrpersonenhinweisen, Lösung und Hintergrundinformationen.
  • education21.ch Das neue Themendossier «Klimawandel, Klimaschutz und Klimapolitik» wurde auf der Grundlage neuster Studien entwickelt, erprobt und bearbeitet. Es enthält Lerngelegenheiten mit BNE-Bezügen für die Volksschule und die Sekundarstufe II, die aufbauend, vernetzt und stufenbezogen sind.
  • globe-swiss.ch GLOBE ist ein internationales Bildungsprogramm für alle Schulstufen in den Fächern NMG (Primarstufe), NT, RZG (Sekundarstufe 1), Biologie, Geographie (Sekundarstufe 2) und ist lehrplankompatibel. Die Webseite bietet Zugang zu passendem Lehr- und Lernmaterial und zu Forschungsaktivitäten und vernetzt Lehrpersonen, Schüler/-innen und Wissenschaftler/-innen regional und weltweit.
    • Storchenforscher/-innen: Schüler/-innen setzen sich mit dem veränderten Zugverhalten der Störche auseinander. Längst nicht mehr alle Störche fliegen im Winter nach Afrika. Spannende Facts, Einblicke in den Storchenhorst über Webcam, besenderte Störche und vieles mehr… (Angebot auf einen Blick / Digitale Fragen und Arbeitsaufträge für N&T / RZG / Grundangebot und Arbeitsaufträge für Zyklus 2)
    • Jahreszeiten an Pflanzen beobachten: Schüler/-innen wählen aus 15 Pflanzenarten eine Pflanze an ihrem Wohnort aus und beobachten die Blüte, Blattentfaltung und vieles mehr (weitere Ideen: SRF  Biodiversität erleben mit Kindern). Ihre Beobachtungen können sie direkt in einer Applikation erfassen. Solche Kurzaufträge an der frischen Luft bringen Abwechslung! (Angebot auf einen Blick / Details zu den Angeboten Zyklus 2 / Zyklus 3)
    • Lichtverschmutzung beobachten: Schüler/-innen beobachten am Nachthimmel bestimmte Sternbilder und schätzen die Lichtverschmutzung ein. Ihre Beobachtungen erfassen sie auf einer Applikation. Diese Kurzaufträge eine bis zwei Stunden nach dem Eindunkeln können die Schüler/-innen auch mit ihren Eltern machen…und gleichzeitig ihre Englischkenntnisse nutzen! Jetzt, wo der Luftverkehr so stark eingeschränkt ist, sieht man die Sterne besser… (Angebot auf einen Blick Zyklus 3 / WebApp GLOBE at Night (App via Appstore)
    • Wolken beobachten: Schüler/-innen beobachten am Himmel die Wolken und erfassen ihre Beobachtungen auf einer internationalen Applikation. Beobachten die Schüler/-innen die Wolken beim Überflug eines Wettersatelliten, kriegen sie von der Weltraumbehörde der USA (NASA) eine Email zum Dank, dass sie der Wissenschaft geholfen haben. (Teil des Angebots Wetter und Klima / Analoge Anleitung für die Wolkenbeobachtung auf Seite 7 des Feldbuchs zu Wetter und Klima / Applikation «GLOBE Observer» via Appstore herunterladen, einfache Registrierung mit E-Mail

Schulverlag plus AG

Kostenlose Angebote zur Unterstützung des Fernunterrichts:

  • Portal für Lehrpersonen: Über dieses Portal können Lehrpersonen ohne Registrierung und lizenzfrei auf alle digitalen Lehrerkommentare unserer Lehrmittel zugreifen.
  • Portal für Schülerinnen und Schüler: Diese Portal ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, ebenfalls ohne Registrierung und lizenzfrei alle digitalen Teile unserer Lehrmittel über das Internet zu nutzen: 
  • Lernarrangements: Ergänzend dazu hat der Schulverlag plus als Übergangsmassnahme schnell einsetzbare Unterrichtseinheiten aus verschiedenen Lehrmitteln erarbeitet: Diese können direkt für den Fernunterricht eingesetzt werden und dienen Lehrpersonen gleichzeitig als Inspiration zur Entwicklung eigener Lehr- und Lernsequenzen.

Lehrmittelverlag Zürich LMVZ 

Um Schulen beim E-Learning zu unterstützen, stellt der LMVZ am 16.3.2020 kostenlos Sonderlizenzen für digitale Lehrmittel zur Verfügung: für Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler von der 1. Primar- bis zur 3. Sekundarklasse.

educamint.ch

Online-Lehrmittel «Flucht» (SEK I und II)

Die PHSG hat zur erfolgreichen Ausstellung «Flucht» ein Online-Lehrmittel für die SEK I und II entwickelt. 

Profax Flatrate für alle Schweizer Schulen bis Sommer 2020 kostenlos 

Aufgrund der aktuell ausserordentlichen Lage nutzen Schülerinnen und Schüler die e-Learning-Angebote der profax-Flatrate schweizweit bis Ostern kostenlos.

Die 20 Lernmodule der profax Flatrate aus den Lernbereichen Deutsch, Mathematik, Geografie und Wahrnehmungsförderung werden bedingungslos für alle neuen und bereits registrierten Nutzenden nach der Anmeldung automatisch aktiviert.

Bettermarks – Mathe Lernen 

Anton – Die Lern-App für die Schule

SRF MySchool 

«SRF mySchool» sendet ab Mittwoch die doppelte Ladung Lernvideos

Damit das Lernen auch von daheim stattfinden kann, baut «SRF mySchool» sein Programm aus. Zusätzlich zum vorhandenen Onlineangebot mit Videos und Unterrichtsmaterial für die Primarstufe, SEK I und SEK II, laufen die Sendungen täglich auf SRF 1 in einer moderierten Doppelstunde.

Eduport.ch

Eduport ist eine Dienstleistung der Fachagentur educa.ch im Auftrag der EDK und des SBFI. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wurde eine erste Version übers Wochenende vorbereitet. Die Website mit ausgebauten Rubriken folgt im Laufe der Woche.

Actionbound

Actionbound möchte den Schulunterricht zu Hause jetzt mit einem kostenfreien Zugang, sowie öffentlichen Online-Crashkursen unterstützen.

Mia4u

mia4u.ch: Filtern nach «Distance Learning»

Pfannenfertig

Pfannenfertig: Unterrichtseinheiten zu verschiedenen Themen.

Technik und Design

Padlet

Padlet ist eine Online Pinnwand bzw. eine Wandtafel. Padlet ist vergleichbar zu den analogen Vorbildern, mit dem Unterschied, dass einfach im Internet eine digitale Tafelfläche zur Verfügung gestellt wird, wobei jeder Tafel eine eigene Webadresse gegeben wird. Jeder, der diese Adresse besitzt, kann dann auf die Tafel zugreifen und sie mitgestalten.

Schabi – Schule am Bildschirm 

Lernpfad 

LernPfad ist ein digitales Tool, das Lernen mit Inhalten aus unterschiedlichen Quellen vereinfacht. Die Vorteile von LernPfad sind:

  • Für alle Unterrichtsformen geeignet
  • Lehrmittelunabhängiges Tool zum Zusammenstellen von Lerninhalten
  • Passend für alle Quellen und Formate (Dokumente, Videos, Links, …)
  • Übersicht über individuelle Fortschritte der Lernenden
  • Lernende teilen ihre Arbeitsergebnisse direkt über LernPfad

Weiterbildungen zum Thema


Menschenrechtsbildung (ZMRB)

Online-Handbuch für Menschenrechtsbildung mit Kinder und Jugendlichen

Onlineberatung Menschenrechtsbildung mit Kindern und Jugendlichen: thomas.kirchschlaeger@phlu.ch

Zeit-/Projektmanagement (ZIPP)

Onlineberatung Zeitmanagement oder Projektmanagement: Kontakt erich.lipp@phlu.ch

Einfaches Planungsinstrument fürs Zeitmanagement:

  • cryptpad.fr Hier Kanban wählen, um jederzeit den Überblick über die anstehenden Aufgaben zu haben. Dieser Link hat aber noch andere Tools fürs digitale Lernen.

Andere Planungsinstrumente fürs Zeitmanagement mit Kanban:


Lehrpersonen: Medienausleihe


Eltern: Homeschooling

Grundsätzlich folgende Tipps:

  • Nicht stressen lassen.
  • Schüler/-innen unterstützen, wenn sie Aufgaben für die Schule machen müssen
  • Tag strukturieren (Lernzeit, Pausen, körperliche Aktivitäten, Zeit für die Familie, …)
  • Mit den Kindern über die aktuelle Thematik diskutieren
  • Sich selber informieren (SRF hat sein Programm ausgebaut)
  • Austausch innerhalb der Eltern (Elternrat, gegenseitige Hilfe, …)
  • Lehrer/-innen nicht permanent anfragen, sondern Zeitfenster (wenn gegeben) beachten
  • Sich mit Tools vertraut machen (z. B. O365)
  • Sich Sachen von den Kindern zeigen lassen, Interesse zeigen

Links zum Thema

Allg. Links 


Bewegtes Lernen – Kreativ durch die Corona-Pause

Konkrete (theaterpädagogische) Gestaltungs- und Spielideen für jederzeit (ZTP)

Kreativ-Forschend unterwegs durch die Corona-Pause

Hier findest du jeden Tag eine neue Idee, die du direkt und überall umsetzen kannst. Durch diese forschenden Spielereien kannst du deine eigene Umgebung mit neuen Augen entdecken. Nimm deine Fantasie bei der Hand und starte das Abenteuer!

Wir posten täglich hier und auf unserem Blog oder auch auf Instagram @zentrumtheaterpaedagogik (mit Video).

Bilderbuchtipps und Spielideen

In Zusammenarbeit mit dem ZTP trägt die Bilderbuchsammlung in der kommenden Zeit zweimal pro Woche laufend praktische Spielideen und Bilderbuchtipps hinaus in die Wohnzimmer, Kinderzimmer und überall dorthin, wo in diesen Tagen gelehrt und gelernt wird. Zu den Bilderbuchtipps

Geht zu zweit nach draussen. Auf den Boden wird mit Kreide ein erster Bilderrahmen gezeichnet. Und damit beginnt das Frage-Antwort-Spiel.

A stellt nun eine Frage, B antwortet darauf. Die Antwort erfolgt jedoch nicht mündlich, sondern wird mit Kreide in den ersten Bilderrahmen gezeichnet Die gezeichnete Antwort bringt A auf die Idee der nächsten Frage. Diese stellt A wieder an B. In einem neuen Bilderrahmen zeichnet B nun die nächste Antwort. So geht das Spiel eine Weile weiter. Nach einer ca. 5 Bildern wird gestoppt und die Spieler betrachten ihr Frage-Antwort-Kunstwerk. Vielleicht macht ihr davon ein Foto? Dann wechselt die Rollen.

  • Variante 1: B stellt sich in den «Bilderrahmen» und antwortet pantomimisch / theaterspielend mit seinem Körper.
  • Variante 2: Das Spiel kann auch im Haus gespielt werden: mit Wasserfarben, Farbstiften, Filzstiften, … auf ein Blatt Papier, oder in einem mit Klebeband auf den Boden geklebten Bilderrahmen.

Frage_1: Welches ist dein Lieblingstier?

Frage_2: Wohin verreist du am Liebsten in die Ferien?

Frage_3: Was isst du in diesem Land am liebsten?

Frage_4: Mit wem hast du dies das letzte Mal gegessen?

Frage_5: Was denkst du ist der Lieblingsgegenstand, das liebste Spielzeug dieser Person?

Dieses Spiel kannst du alleine, zu zweit oder mit der ganzen Familie spielen. Tiere machen ganz unterschiedliche Bewegungen.

  1. Wähle mindestens 4 Tiere aus und erfinde zu jedem Tier eine Bewegung.
  2. Zeichne die Tiere oder schreibe ihre Namen auf je eine Karte, ein Post-it oder ein Blatt Papier.
  3. Lege die Karten vor dir aus. Jetzt hast du ein kleines Bewegungsmischpult.
  4. Wähle eine coole Musik aus und tanze mit den verschiedenen Tierbewegungen durch dein Zimmer. (Bsp.: Shake It Off von Taylor Swift)

Variante 1: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, kann jemand den Bewegungs-DJ spielen und auf eine Karte tippen. Die anderen machen die Bewegung dazu.

Variante 2: Lege mit den Karten eine Reihenfolge und erfinde so eine kleine Choreographie.

Variante 3: Nicht nur Tiere machen lustige Bewegungen. Du kannst zum Beispiel auch Bewegungen zu einem Beruf sammeln (Bsp.: Bäckerin, Sekretär, Kellnerin, Bauarbeiter, usw.) oder Bewegungen die du selbst im Alltag machst (Bsp.: Zähne putzen, Schuhe binden, Hände waschen, staubsaugen, usw.)

TIPP: Um gleich zu starten, haben wir für dich schon einige Tierbewegungskarten vorbereitet. Du kannst sie einfach zu Hause ausdrucken und gleich mit tanzen loslegen.

Wie ein Affe von Bein zu Bein hüpfen.

Mit dem Hintern hin und her wackeln.

  1. Wähle eine Farbe, zum Beispiel blau.
  2. Suche nun überall nach blauen Sachen und sammle sie an einem Ort.
  3. Versuche jetzt aus den blauen Gegenständen als Künstler/in ein Kunstwerk zu bauen. (Du kannst auch Schnur oder Klebeband als Hilfe benutzten.)
  4. Wenn dein Kunstwerk fertig ist, gibst du ihm einen Titel.

Variante 1: Ist dein Kunstwerk fertig, bereitest du deine Eröffnungsrede für deine Vernissage vor. Erfinde eine eigene Künstlerrolle: Wie heisst du? Von wo kommst du? Wie bist du auf die Idee für dieses Kunstwerk gekommen? Welche Details an deinem Kunstwerk sind besonders wichtig? Usw. Vielleicht verkleidest du dich sogar als Künstler/in.

Lade nun deine Familie zur Vernissage ein und stelle als Künstler/in dein Kunstwerk vor.

Variante 2: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, könnt ihr auch ein kleines Farben-Such-Wettrennen machen. Wer kann mehr Gegenstände einer Farbe in 3 Minuten sammeln?

TIPP: Mache ein Foto von deinem Kunstwerk und sende eine gratis Postkarte über «PostCard Creator» an eine Person mit der Lieblingsfarbe deines Kunstwerks.

Blaue Gegenstände

Kunstwerk «Das blaue Wunder»

Die Künstlerin und ihr Kunstwerk

Das brauchst du: Klebestreifen, Locherresten oder Papier und Schere, Stifte

  1. Suche dir einige lustige Gegenstände.
  2. Klebe den Gegenständen Augen auf. Du kannst dafür Locherresten brauchen oder selber Kreise aus Papier schneiden und bemalen.
  3. Lasse nun die Gegenstände zum Leben erwecken: Was könnten sie tun? Wie bewegen sie sich? Was passiert, wenn sich zwei begegnen? Wie sprechen sie und über was? Usw.

Variante 1: Erfinde eine kleine Szene mit den Objektmonstern. Mache mit dem Handy ein Video davon und schicke es einer Freundin oder einem Freund.

Variante 2: Führe ein Interview mit einem oder mehreren Gegenständen

Name, Beruf, Zufriedenheit, Meinung zu der Aktuellen Corona-Situation...

Anleitung für ein Objektmonster.

Das brauchst du: Spurenvorlage oder Notizzettel / Post-it, Stift, ev. Klebestreifen, etwas zum Verstecken

  1. Suche etwas aus, was du verstecken willst (Plüschtier, Spiel, Brief, Zeichnung, Bilderbuch, Hörspiel, usw.)
  2. Suche ein gutes Versteck und verstecke dein Gegenstand.
  3. Nun legst du mit den ausgeschnittenen Spuren eine Spur zu dem Versteck. Die Spur soll durch möglichst viele Zimmer, vielleicht sogar nach draussen in den Garten oder auf den Balkon führen. Die Spur darf auch mal in die Irre führen.
  4. Entscheide wo der Startpunkt für die Spurensuche sein soll.
  5. Jetzt soll jemand oder alle aus deiner Familie auf die Spurensuche gehen. Finden sie dein Versteck?

Variante 1: Anstelle der Spurenvorlage könnt ihr auch selber kleine Rätselkärtchen schreiben oder zeichnen und so die Spurensuche noch schwieriger machen.

TIPP: Die Kinderliederband SILBERBÜX zeigt ihr Detektiv-Konzert SPURE IM SINN kostenlos von Montag 15.00 bis Dienstag 18.00 Uhr auf Facebook  oder YourStage.live 

Schaut rein und geniesst das Konzert gemütlich bei euch zu Hause. Trailer

Hier findet ihr alle Noten kostenlos zum Downloaden.

Spurensuche mit Spurenvorlage

Spur zum Altpapierplan

Spur zur Mikrowelle

Spur zum Kühlschrank

Ziel erreicht!

Die Band «SILBERBÜX»

Das brauchst du: ein Stück Karton und Stifte oder eine alte Fernbedienung, verschiedene Texte zum lesen (aus einem Buch, einer Zeitschrift, aus den Hausaufgaben, …), TV-Heftvorlage

  1. Bastle eine Fernbedienung aus einem Stück Karton. Diese Knöpfe kannst du auf deiner Fernbedienung einzeichnen
  2. Richte deine TV-Sendestation ein. Dabei kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Vielleicht klebst du dir auch den Ort mit Klebeband ab oder du bastelst dir aus einem grossen Karton einen TV, wo du als TV-Moderator/in rein kannst, usw.
  3. Wähle nun für jeden Kanal eine Sendung aus. Schreibe die Sendungen zu den Kanälen auf das TV-Heft. Du kannst dafür die TV-Heftvorlage brauchen.
  4. Jetzt bist du bereit für das ZAPPING. Übergib die Fernbedienung jemandem aus deiner Familie. Der TV wird gestartet. Du wirst nun mit der Fernbedienung gesteuert und spielst in deinen Sendungen die Hauptrolle. Nach einer Weile könnt ihr auch die Rollen tauschen.

Variante 1: Man kann auch gut zu zweit oder zu dritt das Fernsehprogramm gestalten. Es braucht einfach immer eine zuschauende Person, welche die Fernbedienung bedient.

TIPP 1: Als Beispiel findest du hier einige Fernsehsendungen: Tagesschau, Tatort, Tierdokumentation, The Voice of Switzerland, Germany’s Next Topmodel, Meteo Schweiz, Sportsendung, Bauer ledig sucht, Werbung, Media Shop, die Sendung mit der Maus, Kochsendung, Musikvideos, die Auswanderer, Quizshow, usw.

TIPP 2: Starte den ersten Durchgang nur mit dem Zappen der verschiedenen Kanäle. Nimm erst später die weiteren Funktionen der Fernbedienung ins Spiel rein.

Fernbedienung

Eingerichtete TV-Sendestation

TV-Sendestation aus einem Karton

TV-Heft

Zapping

Das brauchst du: Tücher, Decken, ev. Tisch oder Stühle, Wäscheklammern, ev. Schnur oder Klebeband, ev. Lichterketten, Papier und Stifte oder Geschichtenkarten-Vorlage

  1. Suche einen geeigneten Platz für deine Geschichtenhöhle.
  2. Baue deine Geschichtenhöhle aus Tücher, Decken, Stühlen, Lichterketten und allem was du sonst noch so in der Wohnung findest. (Schnur, Klebeband und Wäscheklammern sind gute Helfer für eine stabile Höhle)
  3. Mache deine eigenen Geschichtenkarten. Du kannst dafür die Geschichtenkarten-Vorlage verwenden oder selber welche herstellen (zeichnen oder schreiben). Du brauchst Figurenkarten, Ortskarten, Objektekarten. (Zusatz: Tätigkeits- und Adjektivkarten)
  4. Nun kannst du in deiner Geschichtenhöhle eigene Geschichten mit Hilfe der Geschichtenkarten erfinden. Lade auch jemanden aus deiner Familie zum Zuhören in die Höhle ein.

Variante 1: Macht aus dem Geschichtenerzählen ein Spiel. Jemand erfindet eine Geschichte und baut immer wieder die Begriffe von den Karten in die Geschichte ein. Sobald eine Karte erwähnt wird, müssen die anderen möglichst schnell auf diese Karte schlagen. Wer zuerst auf der richtigen Karte war, darf sie zu sich nehmen. Gewonnen hat, wer die meisten Karten sammeln konnte.

Variante 2: Du erfindest eine Geschichte und die Zuhörenden dürfen neue Karten in die Geschichte reingeben, die du dann direkt in die Geschichte einbauen sollst.

TIPP: In der Geschichtenhöhle lohnt es sich auch Hörspiele zu hören, sich von Mama oder Papa ein Bilderbuch vorlesen zu lassen, Comics anzuschauen, Geschichten zu lesen, einfach zu träumen oder mit sanfter Musik darin einzuschlafen…

Meine Geschichtenhöhle

Die verschiedenen Geschichtenkarten: Figuren, Orte, Objekte, Tätigkeiten, Adjektive

Das brauchst du: Musik, die dich zum Tanzen bringt und die Körperteilkarten

Dieses Tanzspiel geht alleine, zu zweit oder mit mehr.

  1. Legt die Körperteilkarten in einem Kreis aus und verteilt euch um die Karten.
  2. Spielt die Musik ab und das Tanzen kann beginnen: Wähle eine Karte aus und gehe in die Kreismitte. Mit dem gewählten Körperteil zeigst du eine Bewegung vor. Die anderen machen die Bewegung so lange nach, bis jemand Neues in die Mitte kommt und eine neue Bewegung zu einem Körperteil zeigt. Usw.

Variante 1: Wecke als erstes alle deine Körperteile auf. Bewege zum Start nur die Finger. Was kann ich alles mit meinen Fingern tun (Wellen, spreizen, anspannen, locker, Fäuste, usw.)? Dann kommen die Handgelenke dazu. Wie kann ich sie bewegen? Die Finger bleiben dabei immer in Bewegung. Dann die Ellbogen, Arme, Schultern, Rücken, Hüften, Füsse, Knie, ganzes Bein. Nun bewegt sich dein ganzer Körper.

Tipp: Die Bewegungen dürfen ganz lustig sein. Forscht mit den verschiedenen Körperteilen. Ihr könnt auch verschiedene Körperteilkarten verbinden und so kleine Dance-Moves entwickeln.

Musiktipps: 

  • «Makeba» (Jain)
  • «Gioca Jouer» (Claudio Cecchetto)
  • «My Type» (Saint Motel)
  • «Happy» (Pharrel Williams)
  • «Sing Hallelujah» (Dr. Alban)
  • «Acceptable in the 80’s» (Calvin Harris)
  • «September» (Earth, Wind & Fire)

Die Karten sind ausgelegt. Das Tanzen kann beginnen.

Das brauchst du: verschiedene Kleider, ev. Steckbriefvorlage

Dieses Spiel kannst du alleine oder mit der ganzen Familie spielen.

In der Corona-Pause sollten wir keine Leute mehr besuchen. Deshalb kannst du heute selber bei dir zu Hause einen Besuch abstatten, du verwandelst dich dafür einfach in eine andere Person.

  1. Schau in den Kleiderschrank und verkleide dich mit deinen eigenen Kleidern (oder den Kleidern deiner Mama, Papa, Bruder, Schwester). Kombiniere Kleidungsstücke neu (z.B.: möglichst unpassend, alles gemustert, alles in einer Farbe, usw.) oder finde neue Möglichkeiten, wie du die Kleidungsstücke anziehen kannst (z.B.: Hosen auf dem Kopf, oder der Pulli als Hose, usw.)
  2. Erstelle zu der entstandenen Figur einen Steckbrief: Name, Alter, Hobbies, Tick, Stärken, Schwächen, Sprache, Wohnort, Lieblingsmusik/Lied, usw. Du kannst dafür die Steckbriefvorlage benutzen.
  3. Verwandle dich nun in diese Person und geh bei dir zu Hause auf Besuch. Vielleicht nimmt ihr zusammen ein Zvieri oder einen Tee oder du hilfst in deiner Rolle beim Kochen oder deine Familie gibt dir eine Führung durch die Wohnung. Versuche währendem ganzen Besuch in der Rolle zu bleiben. Viel Spass!
  4. Mach zum Schluss ein Foto von dir. Sende das Bild an jemanden, zu wem du gerne wieder einmal auf Besuch gehen möchtest.

Variante 1: Such dir eine bekannte Person aus und recherchiere etwas über sie. Wie bewegt sie sich? Wie redet sie? Was tut sie gerne? Hat sie einen Tick? Wie zieht sie sich an? Was ist ihr wichtig? Wenn du genug Informationen gesammelt hast, kannst du in die Rolle dieser Person schlüpfen und für 2 Stunden so tun als ob du sie wärst.

TIPP: In eine fremde Rolle zu schlüpfen ist gar nicht mal so leicht. Versuche deshalb umso mehr, möglichst bei deiner gewählten Rolle zu bleiben und sie ernsthaft zu spielen. Je überzeugender du die Rolle spielst, umso lustiger wird sie.

Meine verschiedenen Persönlichkeiten

Mein Steckbrief

Das brauchst du: Recyclingmaterial (Karton, Plastik, Altpapier, Dosen, PET-Flaschen, Glasflaschen, Verpackungen, usw.), Hilfsmittel (Schnur, Leim, Schere, Klebeband, Klebestreifen, Gummis, Tacker, Büroklammern, usw.)

  1. Lege die Recyclingmaterialien vor dir aus. Versuche mit dem Material Geräusche zu machen (Bsp.: reiben, klopfen, streicheln, schlagen, mit den Fingern drauf tippen, mit zwei Materialien aufeinander klopfen, usw.)
  2. Versuche nun aus dem Material selber ein Instrument zu bauen. Überlege dir in welche Instrumentengruppe es gehören könnte: Saiteninstrument (da spielst du auf Saiten), Tasteninstrument (da spielst du auf Tasten), Blasinstrument (der Ton wird durch Blasen erzeugt), Schlaginstrument (das Geräusch wird durch Schlagen erzeugt).
  3. Wenn dein Instrument fertig ist, kannst du darauf ein kleines Lied oder einen Rhythmus komponieren. Vielleicht wählst du auch ein Lied, dass du schon kennst und spielst dieses nach.
  4. Nimm dein komponiertes Lied in einer Sprachaufnahme auf und sende es an jemanden, der gerne Musik hört.

Variante 1: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, könnt ihr ein kleines Orchester machen. Jemand kann Dirigent/in spielen und die Lautstärke (piano, mezzoforte, forte, fortissimo), das Tempo (langsam, schnell), die Spielweise (stockend, fliessend) oder die Instrumente, die gespielt werden sollen, bestimmen.

Variante 2: Macht zusammen ein Lieder-Ratespiel. Du spielst ein bekanntes Lied auf deinem Instrument. Die Zuhörenden raten, welches Lied du spielst. Wer findet die meisten Lieder heraus?

TIPP: Auf Pinterest findest du ganz viele Anleitungen, um dir ein Instrument selber zu bauen.

Mögliche Materialien für den Instrumentenbau

Verschiedene Musikinstrumente aus Recyclingmaterial

Meine selbstgebaute Ukulele

Ich als Rockstar!

Das brauchst du: Einen Knirps, Papier, Stifte, ev. kleine Schilder aus Papier oder Karton zum Beschriften der Sehenswürdigkeiten

  1. Suche eine Stadt aus, die du gerne einmal besichtigen würdest oder in welcher du schon einmal warst.
  2. Schau dir im Internet Fotos von der Stadt an. Welche Sehenswürdigkeiten gibt es dort? Welche Geschichten über die Stadt gibt es? Was würdest du gerne dort anschauen gehen? Vielleicht findest du sogar einen Stadtplan zum Ausdrucken.
  3. Wähle nun einige der Sehenswürdigkeiten aus und schreibe oder zeichne kleine Wegweiser oder Schilder dazu.
  4. Verteile die Sehenswürdigkeiten in deiner Wohnung. Lass dich dabei von der Einrichtung inspirieren. Wenn du zum Beispiel ein Hochbett zu Hause hast, könnte da der Berg sein. Oder beim Bücherregal könnte die Stadtbibliothek sein. Der See ist in der Badewanne und unter dem Tisch geht der lange Autobahntunnel durch, usw. Vielleicht musst du auch noch etwas verschieben oder du klebst etwas dran, damit man die Sehenswürdigkeit besser erkennen kann.
  5. Jetzt kann deine Sightseeing-Tour beginnen. Nimm dir einen Knirps und führe deine Familie durch die Stadt. Du kannst dabei auch gerne selber Geschichten über die Orte in der Stadt erfinden. Vielleicht führst du die Tour sogar auf Englisch durch.

Variante 1: Du kannst auch eine Weltreise durch deine Wohnung starten. Beispiel: Im Backofen befindet sich die Sahara, im Kühlschrank der Nordpol, beim Sofa steht das Taj Mahal, im Garten liegt der Amazonas, die Stühle sind Wolkenkratzer in New York (usw.).

Variante 2: Erfinde ein Fantasieland und lass dich von den Dingen in deiner Wohnung überraschen. Was für eine Sehenswürdigkeit könnte zum Beispiel in deinem Pult stecken? Oder welches Mysterium versteckt sich auf deinem Balkon (usw.)?

TIPP: Um deine Sigthseeing-Tour etwas zu strukturieren, lohnt es sich eine Städtekarte herzustellen von deiner Tour. Du kannst da die verschiedenen Sehenswürdigkeiten einzeichnen und einen Weg für deine Tour bestimmen.

Meine gewählten Sehenswürdigkeiten

Meine Stadtkarte

Museggmauer

Vierwaldstättersee

Löwendenkmal

Das brauchst du: Möbel, Tücher, Schnur, Klebeband, Kissen, Decken, alles was sich gut eignet für einen Hindernisparcours.

Warst du schon mal im Dschungel auf Expedition? Nicht? Dann ist es höchste Zeit einen Hindernisparcours durch den Dschungel zu unternehmen.

  1. Suche dir einen geeigneten Ort für deinen Hindernisparcours.
  2. Baue nun aus den Möbeln, Decken, Kissen, usw. einen Hindernisparcours. Lasse dabei deiner Kreativität freien Lauf. Baue Hindernisse ein wo man klettern, balancieren, kriechen, hüpfen oder sich ziehen muss. Beispiel: Von Baum zu Baum (Stühle) klettern ohne dabei in den Amazonas zu fallen, durch das Spinnennetz (Klebeband- oder Schnurnetz) der Vogelspinne hindurchgehen, durch das Dickicht des Urwalds krabbeln (Beige von Kissen und Decken), usw.
  3. Überlege, wo der Start und wo das Ziel deines Parcours ist. Vielleicht zeichnest du sogar eine kleine Expeditionskarte mit dem Weg durch den Dschungel.
  4. Nun bist du bereit für die Dschungelexpedition. Wie schnell schaffst du es durch den Parcours? Stoppe die Zeit.

Variante 1: Bitte jemanden überall in deinem Parcours Sammelobjekte einzubauen (z. B.: Schoggieili, Post-it-Zettel, Legosteine, Knöpfe, usw.), die du anschliessend auf deiner Expedition einsammeln musst. Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, könnt ihr auch ein kleines Wettsammeln daraus machen.

Variante 2: Versuche als Osterhase durch den Hindernisparcours zu kommen. Du brauchst dafür einen Löffel und ein Schoggieili, dass du auf dem Löffel durch den Parcours balancierst. Wenn das Eili runterfällt, musst du nochmals zum Start zurück. Schaffst du es mit dem Schoggieili ans Ziel?

Variante 3: Versuche einmal mit geschlossenen Augen durch den Parcours zu kommen.

TIPP: Kontrolliere bevor du den Hindernisparcours ausprobierst, ob du ihn sicher genug gebaut hast, damit kein Unfall passieren kann. Frag deine Eltern für den Sicherheitscheck.

Hindernisparcours

Versteckte Buchstaben, die ein Wort ergeben sollen.

Das brauchst du: Papier oder ABC-Vorlage, Stifte, ev. Post-it, Handy

  1. Wähle dir ein Zimmer aus: Küche, Bad, Kinderzimmer, Wohnzimmer, Gang, Garten, usw.
  2. Schau dich im gewählten Zimmer um. Was gibt es da alles zu sehen?
  3. Erstelle nun ein ABC des Zimmers. Dafür kannst du auch die ABC-Vorlage brauchen. Beispiel: A wie Abfall, B wie Badewanne, C wie Creme, D wie Duschbrause, E wie elektrische Zahnbürste, usw.
  4. Nun machst du ein Stummfilm von deinem ABC. Du stellst die Sachen von A bis Z vor, indem du demonstrierst/zeigst, wozu das jeweilige Ding da ist. Versuche dabei mit deiner Mimik zu übertreiben, sodass man in deinem Gesicht sieht, ob du diesen Gegenstand gerne gebrauchst oder ob er dich vielleicht sogar nervt, usw. Versuche die Bewegungen möglichst gross zu machen.
  5. Unterlege dein Video mit einer witzigen Musik (z. B.: Zirkusmusik, Cartoon Musik, Musik von John Rowcroft, usw.)

Variante 1: Lass die Dinge sich selbst vorstellen. Beispiel: «Ich bin der Abfall und fresse die Sachen, die du nicht mehr brauchst.» oder «Ich bin die Duschbrause und ich lasse es gerne auf deinen Kopf regnen.» oder «Ich bin die Klobürste und ich bin dafür da, dass mein Freund das WC immer schön glänzt.»

Variante 2: Stell dir vor, dass nachts die Dinge aus deinem ABC zum Leben erwachen. Schreibe eine Geschichte dazu. Wer spielt in der Geschichte die Hauptrolle? Ist es die Klobürste, die Badewanne oder vielleicht doch der Föhn? Was erleben die Helden deiner Geschichte? Wollen sie ausbrechen? Oder machen sie eine Party? Oder ist plötzlich der Abfalleimer verschwunden und einige müssen auf Suchaktion gehen?

TIPP: Da in einem Stummfilm nicht gesprochen wird, kannst du die ABC-Karten zur Hilfe gebrauchen.

Das brauchst du: Kleider, Musikbox oder Musikanlage, Handy oder Laptop, ev. selbstgebasteltes Mikrofon oder Instrument

  1. Such dir eine Sängerin oder einen Sänger aus, der dir besonders gut gefällt. Und ein Lied, dass du gerne von ihm oder ihr Playback singen möchtest. Playback singen heisst nicht echt singen, sondern zur Musik so tun als ob.
  2. Schau dir einen Liveauftritt der Sängerin oder des Sängers an. Wie bewegt er sich? Was hat sie an? Wie ist sein Gesichtsausdruck? Wie hält sie das Mikrofon? Wer ist sonst noch auf der Bühne? Macht sie eine Tanz-Choreo? Usw.
  3. Verwandle dich nun in die Sängerin oder den Sänger. Schau in deinem Kleiderschrank nach einem geeigneten Outfit. Vielleicht musst du dafür Kleidungsstücke anders als gewohnt anziehen oder kombinieren. Nicht nur das Outfit soll stimmen, sondern auch die Haare und wenn du magst sogar das Makeup. Vielleicht hilft dir deine Mami dabei.
  4. Übe nun deinen Playback-Auftritt. Spiel dazu immer wieder das gewählte Lied von der Musikbox ab und versuche deine Lippen so zu bewegen, dass es aussieht, als ob du das Lied selber singen würdest. Versuche die Bewegungen der Sängerin/des Sängers möglichst genau nachzumachen.
  5. Jetzt kann die Mini Playback Show beginnen. Lade deine Familie als Publikum ein und rocke die Bühne!

Variante 1: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, dann könnt ihr euch auch eine Band wählen und die verschiedenen Instrumente nachbauen (siehe Idee 10). Gibt anschliessend ein Live-Konzert bei euch zu Hause.

Variante 2: Baue einen Tanzteil im Lied ein. Erfinde dazu selber eine kleine Choreographie.

TIPP: Übe dein Mini Playback Auftritt vor dem Spiegel.

Das brauchst du: Alles Mögliche, was du zu Hause gerade so findest.

Bau dir deine eigene Was-passiert-dann-Maschine. Diese Maschine besteht aus einer Kettenreaktion in mehreren Schritten. Ein einfaches Beispiel dafür sind die Kettenreaktionen einer Domino-Reihe. Sobald der erste Dominostein angetippt wird, fällt der Nächste von selbst auf den Folgenden usw. bis alle Steine am Boden liegen.

  1. Suche einen geeigneten Ort, wo du deine Was-passiert-dann-Maschine aufstellen kannst.
  2. Nun baust du deine Maschine mit allen möglichen Sachen, die du gerade zu Hause findest. Beispiel: Stuhl, Tisch, Kartonkiste, Wassergefäss, Plastikbehälter, alte Dosen, Ventilator, usw. Schaffst du es eine Kettenreaktion aus mindestens 4 Schritten zu bauen?
  3. Wenn deine Maschine fertig gebaut ist, lädst du deine Familie für die grosse Vorführung ein. Versuche deine Maschine als «die Sensation des Jahres» anzupreisen. Als etwas, was es noch nie zuvor gegeben hat. Vielleicht verkleidest du dich dafür auch noch als Erfinder*in.
  4. Mache ein Video der Kettenreaktion deiner Maschine und schicke es jemandem der gerne bastelt und herumtüftelt.

Variante 1: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, dann könnt ihr auch eine was-passiert-dann-Geschichte schreiben. Alle brauchen dafür je ein Blatt und ein Stift. Schreibt nun einen ersten Satz oben auf das Blatt und faltet das Blatt anschliessend so, dass man den Satz nicht mehr lesen kann. Dann schiebt ihr das Blatt alle auf die rechte Seite. Nun wird der zweite Satz der Geschichte geschrieben. Usw. Schiebt das Blatt etwa fünf Mal weiter und dann könnt ihr euch gegenseitig die entstandenen Geschichten vorlesen.

TIPP 1: Wenn ihr eine was-passiert-dann-Geschichte erfinden wollt, gibt es einen einfachen Trick, damit die Geschichten immer aufgehen. Beginnt jeweils mit den folgenden Satzanfängen: 1. Es war einmal…, 2. Jeden Tag…, 3. Bis eines Tages…, 4. Seitdem… (Beispiel: Es war einmal ein Krokodil. Jeden Tag ging es in die Badewanne zum Baden. Bis eines Tages die Badewanne einen Riss bekam. Seitdem badet es nur noch einmal in der Woche im Hallenbad.)

Tipp 2: Die beiden Künstler Peter Fischli und David Weiss haben eine ganz lange Was-passiert-dann-Maschine gebaut. Schaut euch das Kunstwerk «The Way Things Go» auf Youtube an.

Rube-Goldberg-Maschine

Meine Was-passiert-dann-Maschine

Das brauchst du: Eine Kartonschachtel (am besten ein Schuhkarton), Schere, ev. Messer, Holzstäbchen (Schaschlikspiesse), Klebestreifen, Zeitschriften, dickeres Papier, Filz- oder Farbstifte, Karton, Leimstift

  1. Schneide als erstes auf eine der langen Seiten des Schuhkartons ein Rechteck aus. Dies geht besonders gut mit einem Rüstmesser. Lass dir dabei von jemandem helfen. Dieses Loch brauchst du, um die Theaterbox mit den Figuren bespielen zu können.
  2. Bemale und beklebe nun das innere deiner Theaterbox mit einem Spielhintergrund. Du kannst dafür auch einen Ort wählen. Beispiel: Wald, Meeresgrund, dein Zimmer, Schloss, Dschungel, Eislandschaft, usw.
  3. Blättere nun in verschiedenen Zeitschriften und suche nach Figuren, die du als Spieler*innen für deine Theaterbox ausschneiden könntest. Wähle mindestens 4 und schneide sie aus. Du kannst auch selber Figuren zeichnen und ausschneiden.
  4. Klebe die ausgeschnittenen Figuren mit Leimstift auf einen Karton und schneide sie dann erneut aus. So werden deine Figuren stabil gemacht.
  5. Jetzt musst du nur noch die Holzstäbchen an deine Figuren kleben und dann sind sie spielbereit.
  6. Erfinde mit deinen Figuren kleine Szenen in deiner Theaterbox.

Variante 1: Wenn du einen Schuhkarton mit einem Deckel hast, kannst du verschiedene Hintergrundbilder in der Grösse des Deckels ausdrucken oder malen. Du kannst dann ganz einfach die Hintergrundbilder immer wieder auswechseln und so an ganz verschiedenen Orten spielen.

Variante 2: Wähle ein Märchen aus, dass du nachspielen willst. Vielleicht machst du auch noch die Figuren aus dem Märchen oder aber du lässt deine Figuren das Märchen selbst nachspielen. Entsteht daraus vielleicht sogar ein neues Märchen?

TIPP: Du kannst die Theaterbox auch aussen bemalen und bekleben, damit sie nicht nur eine Schuhschachtel ist, sondern deine persönliche Theaterbox.

Dieses Material brauchst du für eine Theaterbox

Theaterbox mit Loch

Theaterbox mit Hintergrund

Meine Spielfiguren

Die Theaterbox ist spielbereit

Das brauchst du: Musik und Platz

Bei einem Silly Walks Contest geht es darum möglichst alberne Gangarten herauszufinden.

  1. Spiel eine Musik ab, die du lustig findest. (Beispiel: Mahalageasca von Shantel, Psycho Killer von Talking Heads, Ice Skating von John Rowcroft, Cat Got the Cream von John Rowcroft, Universel von Guem, Noto Swing von Hot Club De Norvege)
  2. Gehe zur Musik im Raum. Nimm deine Füsse bewusst wahr und experimentiere mit deinem Gang: auf der Innenkante oder Aussenkante gehen, von den Zehen abrollen, von den Fersen abrollen, nicht abrollen, auf Zehenspitzen, auf den Fersen usw.
  3. Achte dich nun beim Gehen nicht mehr nur auf die Füsse, sondern auch auf alle anderen Körperteile. Experimentiere bei deinen Silly Walks auch mit Schultern, Kopf, Knie, Hüft, Wirbelsäule usw.
  4. Wähle nun fünf verschiedene Silly Walks aus, die du anschliessend der Jury präsentieren möchtest. Verfeinere sie, indem du sie vergrösserst oder verkleinerst.
  5. Nun ist es soweit, der Silly Walks Contest kann beginnen. Die Jury besteht aus deiner Familie. Sie sollen über deine Top 5 Silly Walks entscheiden und ihnen eine Bewertung geben. Was bewertet werden könnte: Albernheit, Schwierigkeit, Kreativität oder Präzision der Gangart. Welcher Silly Walk gewinnt?

Variante 1: Mache einen Spaziergang durch die Nachbarschaft und probiere dabei verschiedene Silly Walks aus. Bringst du jemanden damit zum Lachen? Oder schaffst du es sogar, dass jemand auch mit einem Silly Walk weiterläuft?

Variante 2: Erfinde aus verschiedenen Silly Walks eine kleine Tanzchoreo. Bringe den Tanz anschliessend deiner Familie bei.

TIPP: Lass dich von den Erfindern der Silly Walks inspirieren. Schau dir «The Ministry of Silly Walks» von Monty Python auf Youtube.  

Monty Python’s Silly Walks

Das brauchst du: Handy, Papier, Stifte 

Die Corona-Zeit ist für uns alle eine ganz spezielle Zeit. Alles ist etwas anders als sonst. Wir gehen nicht mehr zur Schule, sondern haben Fernunterricht. Wir sind oft zu Hause und manchmal ist uns auch langweilig, weil wir nicht mit unseren Freunden abmachen können. Auch unsere Grosseltern dürfen wir leider kaum besuchen. Deshalb ist es umso wichtiger auf einem anderen Weg mit ihnen in Kontakt zu bleiben.  

  1. Rufe deine Oma/dein Opa oder jemand anderes aus deiner Verwandtschaft an. 
  2. Frag nach, ob deine Grosseltern dir eine Geschichte aus ihrer Schulzeit erzählen können. Was hat sie damals geprägt? Können sie sich an ein besonderes Erlebnis erinnern? Eine Schulreise? Den Schulweg? Ein Lager? Eine Lehrerin? Ein Abenteuer mit Freunden? Usw. 
  3. Versuche nun die gehörte Geschichte deiner Grosseltern in 3-5 Standbildern nachzustellen. Vielleicht brauchst du dafür auch die Hilfe deiner Geschwister oder deiner Eltern. Ein Standbild ist eine eingefrorene Szene. 
  4. Mache von jedem Standbild ein Foto. Schicke die Fotos danach deinen Grosseltern. Erkennen sie ihre Geschichte wieder? 
  5. Du kannst die Geschichte auch nachspielen und als Video deinen Grosseltern schicken. 

Variante 1: Male ein Bild zur Geschichte deiner Oma/deines Opas und sende es per Post an sie/ihn. 
Variante 2: Schreibe die Geschichte deiner Oma/deines Opas in Form eines Tagebucheintrags auf. Stell dir vor, du wärst deine Oma/dein Opa in dieser Zeit gewesen. Schreibe in ICH-Form (Bsp.: Die Sommerferien waren zu Ende und ich habe mich total auf meine Klassenkameraden gefreut. Meine Mama hat mir zum Frühstück ein leckeres Butterbrot beschmiert und meinen Schulranzen schön geputzt…). Du darfst dabei auch Dinge dazu erfinden. 
Variante 3: Zeichne ein Comic der Geschichte und sende es an deine Oma/deinen Opa. 
TIPP: Ruf deine Grosseltern per Videocall (FaceTime, WhatsApp, Zoom, Skype) an. Sie freuen sich bestimmt, wenn sie dich nicht nur hören, sondern auch sehen. 

Standbild 1: Meine Oma durfte immer nur den kleinen Schlitten nehmen.

Standbild 2: Einmal hat sie den grossen Schlitten heimlich genommen.

Standbild 3: Sie ist ins Dorf runtergefahren…

Bewegtes Lernen

  • Sport in den eigenen vier Wänden: Damit Zürcher Schülerinnen und Schüler sich ausreichend bewegen, hat das Sportamt der Stadt Zürich einen Youtube-Channel mit Videos für Sport in den eigenen vier Wänden lanciert. Das Angebot wird laufend erweitert und richtet sich an verschiedene Schulstufen.
  • Bewegtes Lernen: Das im Hofmann-Verlag erschienene Buch «Coole Hausaufgaben für die Primarstufe – 121 bewegende Ideen für die Vorschule und Grundschule» kann in dieser Konstellation eine willkommene Abwechslung, Ergänzung und Hilfe sein.

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