Jeanine Grütter


Funktionen an der PH Luzern

  • Projektleiterin

Arbeits- und Beratungsschwerpunkte / Expertise

  • Stereotype und Vorurteile, Kontakttheorie
  • Sozio-emotionale und moralische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
  • Umgang mit Diversität in Gruppen sowie Gruppenprozesse in Teams und Schulklassen
  • Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen
  • Multivariate Methoden und soziale Netzwerkanalyse
  • Entwicklung des Denkens über soziale Hierarchien und soziale Ungleichheit
  • Interkultureller Austausch und interkulturelle Kompetenzen
  • Bildungspolitische Entwicklung und soziale Inklusion ethnischer Minderheiten in Nepal

Aus- und Weiterbildung

  • Studium in Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Universität Zürich
  • Einjähriger Forschungsaufenthalt an der University of Toronto in Kanada
  • Abgeschlossenes Doktorat an der Universität Zürich (summa cum laude)

Berufliche Tätigkeiten

  • Aktuell
    Projektleiterin an der PH Luzern und Postdoktorandin am Jacobs Center for Productive Youth Development an der Universität Zürich
  • Vertretungsprofessur für Entwicklungspsychologie an der Universität Konstanz im WS19
  • Forschungsaufenthalt in Nepal an der Tribhuvan University in Kathmandu im Rahmen des Early Post-Doc Mobility des Schweizerischen Nationalfonds mit Begleitfinanzierung der Biäsch Stiftung zur Förderung der Angewandten Psychologie. Internationales Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der University of Maryland (USA)
  • Lehre an der Universität Zürich, Masterstudiengang Psychologie, Seminar zu Gruppenprozessen in Teams und Führung
  • Tätigkeit als sonderpädagogische Lehrkraft für Kinder mit mehrfacher Behinderung im Sonderschulheim Ilgenhalde sowie beim Schulpsychologischen Dienst der Stadt Zürich
  • Mitarbeit in der Schulentwicklung, Weiterbildung und Supervision von Lehrkräften und Sozialpädagogen in Nepal (Projekt: Govinda Entwicklungshilfe)
  • Verschiedene Praktika und Tätigkeiten bei der Erziehungsberatung / Kinder und Jugendpsychiatrischer Dienst (Langenthal), im Kinderheim Schoren (Langenthal), sowie bei den Integrationsprojekten für Menschen mit Behinderungen bzw. Menschen mit Migrationshintergrund Best Buddies und Interunido
  • Psychologische Beratung und Supervision von pädagogischen Fachkräfte in Nepal und der Schweiz
  • Fachberatung von diversen Feldprojekten in Nepal, die Bildung für benachteiligte Kinder zugänglich machen
  • Gutachterin bei diversen wissenschaftlichen Zeitschriften (z. B. Child Development, Educational Psychologist, Journal of Group Processes and Intergroup Relations)
  • Supervision von bisher 20 Bachelor- und Masterstudenten an der Pädagogischen Hochschule Luzern, der Tribhuvan Universität Kathmandu, der Universität Zürich und der Universität Konstanz

Publikationen

Grütter, J. & Tropp, L. (2018). How friendship is defined matters for predicting intergroup attitudes: Shared activities and mutual trust with cross-ethnic peers during late childhood and early adolescence.. International Journal of Behavioral Development. 2018(27), 1-8.

Grütter, J., Tschopp, C. & Vogel, D. (2017). DAS-Training für Studierende. Dialog und Achtsamkeit in der Schule. Ein achtsamkeitsbasiertes Training zur Förderung der Sozial-emotionalen Kompetenz von (angehenden) Lehrpersonen. Bericht zur wissenschaftlichen Evaluation. Forschungsbericht Nr. 60: Pädagogische Hochschule Luzern.. Forschungsbericht der Pädagogischen Hochschule Luzern. 60. Luzern: PH Luzern. doi:10.5281/zenodo.2632575

Buholzer, A., Tanner Merlo, S., Zulliger von Mühlenen, S. & Grütter, J. (2015). Evaluation des Schulversuchs Fokus Starke Lernbeziehungen (FSL): Elternbefragung von Kindern mit ISR-Status. Vergleich von Schulen mit und ohne Starke Lernbeziehungen - Evaluationsbericht im Auftrag des Volksschulamts des Kantons Zürich. Volksschulamt des Kantons Zürich.

Grütter, J. (2016). Social participation in peer networks: How do characteristics of the group influence children and adolescents at risk?. 50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Leipzig. 18.09.2016 bis 22.09.2016.

Buholzer, A., Grütter, J. & Tschopp, C. (2016). Kooperation zwischen Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und ihren Lehrpersonen. Kolloquium an der PH Luzern, PH Luzern, Luzern. 12.09.2016.

Grütter, J. (2016). Soziale Netzwerke in inklusiven Schulklassen: Wie gut sind Kinder mit besonderem Bildungsbedarf und Kinder mit Migrationshintergrund in das soziale Gefüge der Schulklasse integriert?. Gästekolloquium der Universität Leipzig, Erziehungswissenschaftliche Fakultät Universität Leipzig, Leipzig. 22.08.2016.

Buholzer, A., Grütter, J. & Tschopp, C. (2016). Kooperation zwischen Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und ihren Lehrpersonen. SGBF-Kongress, Lausanne. 30.06.2016.

Tschopp, C., Buholzer, A. & Grütter, J. (2016). The Pivotal Role of Teacher-Parent Cooperation in Inclusive Schools. 11th EARLI SIG Conference on Diversity and Inclusion as Challenge for Teacher Education, Zürich. 20.06.2016 bis 22.06.2016.

Grütter, J. (2016). Intergruppenfreundschaften, sozio-moralische Kompetenzen und inklusive Haltungen bei Kindern und Jugendlichen. Gästekolloquium der Technischen Universität Chemnitz, Psychologisches Institut der Technischen Universität Chemnitz, Chemnitz. 26.04.2016.

Grütter, J., Malti, T., Tropp, L. & O'Brien, T. (2015). Cross-group friendship, classroom composition and attitudes towards school among ethnic minority group children. Biennial Meeting of the Society for Research in Child Development, Philadelphia. 19.03.2015 bis 21.03.2015.

Grütter, J., Malti, T., Meyer, B. & Gasser, L. (2015). The role of classroom composition and in-group norms on children’s intentions to exclude peers with special educational needs. Biennial Meeting of the Society for Research in Child Development, Philadelphia. 19.03.2015 bis 21.03.2015.

Grütter, J. & Meyer, B. (2014). Social exclusion of children with ADHD: A comparison of different forms of intergroup contact. 17th General Meeting of the European Association of Social Psychology, Amsterdam. 08.07.2014 bis 12.07.2014.

Gasser, L., Grütter, J., Glenz, A. & Malti, T. (2014). Peers’ Moral Reasoning as Predictors of Physical and Relational Aggression. 4th SIG13 Symposium on Moral Education for a Democratic Citizenship, University of Verona, Verona. 25.06.2014 bis 28.06.2014.

Grütter, J., Meyer, B. & Glenz, A. (2014). Social exclusion in inclusive classrooms: A question of measurement and context?. 45th Annual Meeting of the Jean Piaget Society, Jean Piaget Society, Toronto. 04.06.2014 bis 06.06.2014.

Grütter, J., Meyer, B. & Malti, T. (2013). Social Exclusion of Children with Special Educational Needs: A Swiss Study Using Social Network Analysis. 35th International School Psychology Association Conference, Porto. 17.07.2013 bis 20.07.2013.

Grütter, J. (2016). Einführung in Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Methodenkurs, Universität Leipzig, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Leipzig. 22.08.2016.

Grütter, J. & Meyer, B. (2014). Sozialer Ausschluss von Kindern mit besonderen Bedürfnissen: Realität oder methodisches Artefakt?. Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung Luzern, PH Luzern, Luzern. 23.06.2014 bis 25.06.2014.


Projekte

Die Studie untersucht, wie Verhaltensweisen der Lehrperson und Klassennormen die soziale Integration von Kindern mit Leistungs- oder Verhaltensproblemen beeinflussen. Die Studie umfasst zwei Messzeitpunkte in der fünften und sechsten Klasse.

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Das Ziel des vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) finanzierten Projekts ist die Entwicklung und Evaluation der Wirksamkeit eines Programms zur Förderung der sozialen Teilhabe von Kindern mit besonderem Bildungsbedarf.

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Das Forschungsprojekt untersucht, welchen Beitrag frei zugängliche und qualitativ hochwertige Bildung leisten kann, um bestehende soziale Ungleichheiten zu reduzieren.

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Ziel des Trainings ist die Entwicklung bzw. Förderung der sozio-emotionalen Kompetenz von Lehrerstudierenden, mit anderen Worten ihrer Fähigkeit, adaptiv, sensitiv und mit hoher Achtsamkeit in anspruchsvollen Unterrichtssituationen zu interagieren.

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Mit einer empirischen Studie wird die Wirksamkeit eines an der PH Luzern entwickelten achtsamkeitsbasierten Trainings für Lehrer-Studierende zur Förderung ihrer sozio-emotionalen Kompetenz und Selbstfürsorge überprüft.

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Organisationen

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