Coronavirus: Hilfestellungen für Lehrpersonen und Eltern

 Am Montagmorgen 16. März 2020, wurde der Schulbetrieb schweizweit eingestellt. Hier finden Sie (Lehrpersonen und Eltern) viele Hilfestellungen und Links zu den verschiedensten Themen und Angeboten des Leistungsbereichs Dienstleistungen an der PH Luzern. Das Angebot wird täglich aktualisiert.  

Lehrpersonen: Digitaler Unterricht

Medienbildung und Informatik (Zembi)

Hier finden Sie Tipps und Tricks zu digitalem Unterricht:

Digitalisierung «Nach-Corona» - was nehmen wir als Schule aus dem Fernunterricht mit?

Der Fernunterricht hat in vielen Schulen einen Schub in der Digitalisierung ausgelöst. Schulleitungen, Lehrpersonen und die Lernenden haben in dieser Zeit viele Erfahrungen gesammelt. Damit diese Erfahrungen im Team ausgewertet können, hat das Zentrum Medienbildung und Informatik (ZEMBI) in Zusammenarbeit mit der Dienststelle Volksschulbildung und der Weiterbildung (PH Luzern) Fragestellungen und Unterstützungsmassnahmen zusammengetragen, die eine Auswertung im Schulteam ermöglichen.

Die Unterstützung kann in Form einer PowerPoint-Präsentation und als interaktives PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen und Hinweise finden Sie hier.

 

Tipps Fernunterricht – Digitale Unterstützung

Das Zentrum Medienbildung und Informatik (Zembi) hat in Zusammenarbeit mit der Dienststelle Volksschulbildung (DVS) einen Flyer mit Tipps rund um den Fernunterricht zusammengestellt.

Seit gut zwei Wochen findet der Unterricht nicht mehr im gewohnten Umfeld statt. Diese Umstellung war und ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. Neben vielen verschiedenen Links zu Webseiten, Online-Tools und Videos, stellen sich für die Schulen immer mehr auch strukturelle Fragen. Wer betreut die Schülerinnen und Schüler zu welcher Zeit? Wie können Sitzungen dokumentiert werden? Wie gut ist der Kontakt zu den Lernenden mit besonderem Förderbedarf? Diese und weitere Fragen müssen die Lehrer-/innen zusammen mit Eltern klären. Unser Flyer soll ihnen die Orientierung, Planung und Ausführung erleichtern.

  • digitalpro.ch
  • Übersicht über Administrations- und Kollaborationsanwendungen. Der «Navigator» von educa.ch vergleicht Anwendungen für das Lernen, Kommunizieren und Zusammenarbeiten.
  • Lernplattform Mindsteps (UZH): Das UZH-assoziierte Institut für Bildungsevaluation hat die Online-Lernplattform «Mindsteps» für den Bildungsraum Nordwestschweiz erarbeitet. Die Lernsoftware beinhaltet eine Aufgabensammlung mit mehr als 30'000 Aufgaben für die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik. Die Aufgaben umfassen den zweiten und dritten Zyklus des Lehrplans 21. Somit decken sie die Kompetenzen und Themen von der 3. Klasse der Primarschule bis zur 3. Klasse der Sekundarstufe ab. Um die Lehrpersonen und Eltern während der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen, wird die Lernsoftware allen Schulen in der Deutschschweiz gratis zur Verfügung gestellt. Infos unter: www.mindsteps.ch
  • App «Fliehen vor dem Holocaust - Meine Begegnung mit Geflüchteten» Eine Zeitzeugen-App für Jugendliche (Flyer, Trailer)
  • IWitness ist eine kostenlose Bildungsplattform der USC Shoah Foundation, die fast 3500 videografierte Zeitzeugen/innen-Interviews beinhaltet.
  • Zeitreise: Das Geschichtslehrwerk für die Sekundarstufe I ist praxiserprobt und weckt das Interesse der Schülerinnen und Schüler für Historisches Lernen und Politische Bildung.
  • entdecke.lu.ch  Auf der Lernplattform entdecke.lu.ch befinden sich zahlreiche lehrplankompatible Unterrichtsmaterialien für das Fach NMG des 2. Zyklus sowie für das Fach RZG des 3. Zyklus mit Bezug zum Kanton Luzern. Die Plattform wird laufend erweitert. Innert Kürze werden auch Materialien für ERG des 3. Zyklus zur Verfügung stehen. Lehrpersonen des Kantons Luzern erhalten kostenlos Zugang zu Lehrpersonenhinweisen, Lösung und Hintergrundinformationen.
  • entdecke.lu.ch  Aus aktuellem Anlass steht auf der Plattform entdecke.lu.ch eine neue Unterrichtseinheit (UE) zum Thema «Wie verändert das Coronavirus den Alltag im Kanton Luzern?» zur Verfügung. Die UE ist für Schülerinnen und Schüler des 3. Zyklus gedacht und bildet verschiedene fächerübergreifende Dimensionen zum Thema Coronavirus ab. Sie eignet sich für den Fernunterricht, das selbstorganisierte Lernen und für den Präsenzunterricht. Der Umfang der Unterrichtseinheit beträgt ca. 12 – 14 Lektionen.
  • mint-erleben.lu.ch > Zyklus 2 Unterrichtseinheiten rund um die MINT-Themen «Optik», «Energie», «Elektrizität», «Körper» und «Robotik» können Schülerinnen und Schüler im 2. Zyklus der Volksschule MINT handelnd und kompetenzorientiert erleben. Lehrpersonen des Kantons Luzern erhalten kostenlos Zugang zu Lehrpersonenhinweisen, Lösung und Hintergrundinformationen.
  • mint-erleben.lu.ch > Zyklus 3 Neben dem neu entwickelten Lehrplan 21 für das Wahlpflichtfach MINT sind dazu passend ausgearbeitete Unterrichtseinheiten verfügbar. So können Schülerinnen und Schüler im 3. Zyklus im Wahlpflichtfach der Volksschule Kanton Luzern MINT handelnd und kompetenzorientiert erleben. Lehrpersonen des Kantons Luzern erhalten kostenlos Zugang zu Lehrpersonenhinweisen, Lösung und Hintergrundinformationen.
  • education21.ch Das neue Themendossier «Klimawandel, Klimaschutz und Klimapolitik» wurde auf der Grundlage neuster Studien entwickelt, erprobt und bearbeitet. Es enthält Lerngelegenheiten mit BNE-Bezügen für die Volksschule und die Sekundarstufe II, die aufbauend, vernetzt und stufenbezogen sind.
  • globe-swiss.ch GLOBE ist ein internationales Bildungsprogramm für alle Schulstufen in den Fächern NMG (Primarstufe), NT, RZG (Sekundarstufe 1), Biologie, Geographie (Sekundarstufe 2) und ist lehrplankompatibel. Die Webseite bietet Zugang zu passendem Lehr- und Lernmaterial und zu Forschungsaktivitäten und vernetzt Lehrpersonen, Schüler/-innen und Wissenschaftler/-innen regional und weltweit.
  • Storchenforscher/-innen: Schüler/-innen setzen sich mit dem veränderten Zugverhalten der Störche auseinander. Längst nicht mehr alle Störche fliegen im Winter nach Afrika. Spannende Facts, Einblicke in den Storchenhorst über Webcam, besenderte Störche und vieles mehr… (Angebot auf einen Blick / Digitale Fragen und Arbeitsaufträge für N&T / RZG / Grundangebot und Arbeitsaufträge für Zyklus 2)
  • Jahreszeiten an Pflanzen beobachten: Schüler/-innen wählen aus 15 Pflanzenarten eine Pflanze an ihrem Wohnort aus und beobachten die Blüte, Blattentfaltung und vieles mehr (weitere Ideen: SRF  Biodiversität erleben mit Kindern). Ihre Beobachtungen können sie direkt in einer Applikation erfassen. Solche Kurzaufträge an der frischen Luft bringen Abwechslung! (Angebot auf einen Blick / Details zu den Angeboten Zyklus 2 / Zyklus 3)
  • Lichtverschmutzung beobachten: Schüler/-innen beobachten am Nachthimmel bestimmte Sternbilder und schätzen die Lichtverschmutzung ein. Ihre Beobachtungen erfassen sie auf einer Applikation. Diese Kurzaufträge eine bis zwei Stunden nach dem Eindunkeln können die Schüler/-innen auch mit ihren Eltern machen…und gleichzeitig ihre Englischkenntnisse nutzen! Jetzt, wo der Luftverkehr so stark eingeschränkt ist, sieht man die Sterne besser… (Angebot auf einen Blick Zyklus 3 / WebApp GLOBE at Night (App via Appstore)
  • Wolken beobachten: Schüler/-innen beobachten am Himmel die Wolken und erfassen ihre Beobachtungen auf einer internationalen Applikation. Beobachten die Schüler/-innen die Wolken beim Überflug eines Wettersatelliten, kriegen sie von der Weltraumbehörde der USA (NASA) eine Email zum Dank, dass sie der Wissenschaft geholfen haben. (Teil des Angebots Wetter und Klima / Analoge Anleitung für die Wolkenbeobachtung auf Seite 7 des Feldbuchs zu Wetter und Klima / Applikation «GLOBE Observer» via Appstore herunterladen, einfache Registrierung mit E-Mail

hep Verlag

mySkillbox bis Schuljahresende kostenlos nutzen

Der hep Verlag hat in Zusammenarbeit mit dem EHB die digitale Lehr- und Lernumgebung mySkillbox für den allgemeinbildenden Unterricht entwickelt. Aufgrund der Schulschliessungen stellt der Verlag den Lehrpersonen und Schüerinnen und Schülern mySkillbox bis zum Ende des Schuljahres kostenlos zur Verfügung.


Registrierung

  • Lizenz-Code für Lehrpersonen: SD39-H71K-PWMY-P2ON
  • Lizenz-Code für Lernende: ZC72-19WK-LAQV-G5IS

  Weitere Informationen inkl. Erklärvideo

Schulverlag plus AG

Kostenlose Angebote zur Unterstützung des Fernunterrichts:

  • Portal für Lehrpersonen: Über dieses Portal können Lehrpersonen ohne Registrierung und lizenzfrei auf alle digitalen Lehrerkommentare unserer Lehrmittel zugreifen.
  • Portal für Schülerinnen und Schüler: Diese Portal ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, ebenfalls ohne Registrierung und lizenzfrei alle digitalen Teile unserer Lehrmittel über das Internet zu nutzen: 
  • Lernarrangements: Ergänzend dazu hat der Schulverlag plus als Übergangsmassnahme schnell einsetzbare Unterrichtseinheiten aus verschiedenen Lehrmitteln erarbeitet: Diese können direkt für den Fernunterricht eingesetzt werden und dienen Lehrpersonen gleichzeitig als Inspiration zur Entwicklung eigener Lehr- und Lernsequenzen.

Lehrmittelverlag Zürich LMVZ 

Um Schulen beim E-Learning zu unterstützen, stellt der LMVZ am 16.3.2020 kostenlos Sonderlizenzen für digitale Lehrmittel zur Verfügung: für Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler von der 1. Primar- bis zur 3. Sekundarklasse.

educamint.ch

Online-Lehrmittel «Flucht» (SEK I und II)

Die PHSG hat zur erfolgreichen Ausstellung «Flucht» ein Online-Lehrmittel für die SEK I und II entwickelt. 

Profax Flatrate für alle Schweizer Schulen bis Sommer 2020 kostenlos 

Aufgrund der aktuell ausserordentlichen Lage nutzen Schülerinnen und Schüler die e-Learning-Angebote der Profax-Flatrate schweizweit bis Ostern kostenlos.

Die 20 Lernmodule der Profax Flatrate aus den Lernbereichen Deutsch, Mathematik, Geografie und Wahrnehmungsförderung werden bedingungslos für alle neuen und bereits registrierten Nutzenden nach der Anmeldung automatisch aktiviert.

Bettermarks – Mathe Lernen 

Anton – Die Lern-App für die Schule

SRF MySchool 

«SRF mySchool» sendet ab Mittwoch die doppelte Ladung Lernvideos

Damit das Lernen auch von daheim stattfinden kann, baut «SRF mySchool» sein Programm aus. Zusätzlich zum vorhandenen Onlineangebot mit Videos und Unterrichtsmaterial für die Primarstufe, SEK I und SEK II, laufen die Sendungen täglich auf SRF 1 in einer moderierten Doppelstunde.

Eduport.ch

Eduport ist eine Dienstleistung der Fachagentur educa.ch im Auftrag der EDK und des SBFI. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wurde eine erste Version übers Wochenende vorbereitet. Die Website mit ausgebauten Rubriken folgt im Laufe der Woche.

Actionbound

Actionbound möchte den Schulunterricht zu Hause jetzt mit einem kostenfreien Zugang, sowie öffentlichen Online-Crashkursen unterstützen.

Mia4u

mia4u.ch: Filtern nach «Distance Learning»

Pfannenfertig

Pfannenfertig: Unterrichtseinheiten zu verschiedenen Themen.

Technik und Design

Stapferhaus

Unterrichtseinheiten rund ums Thema Wahrheit und Lüge erarbeitet, mit aktuellen Beispielen zur Coronakrise.

Im Rahmen der Ausbildung Medien und Informatik im Studiengang Kindergarten/Unterstufe wurden von Studierenden Lernvideos entwickelt. Die Lernvideos bearbeiten mathematische Themen des Zyklus 1.

Padlet

Padlet ist eine Online Pinnwand bzw. eine Wandtafel. Padlet ist vergleichbar zu den analogen Vorbildern, mit dem Unterschied, dass einfach im Internet eine digitale Tafelfläche zur Verfügung gestellt wird, wobei jeder Tafel eine eigene Webadresse gegeben wird. Jeder, der diese Adresse besitzt, kann dann auf die Tafel zugreifen und sie mitgestalten.

Schabi – Schule am Bildschirm 

Lernpfad 

Lernpfad ist ein digitales Tool, das Lernen mit Inhalten aus unterschiedlichen Quellen vereinfacht. Die Vorteile von Lernpfad sind:

  • Für alle Unterrichtsformen geeignet
  • Lehrmittelunabhängiges Tool zum Zusammenstellen von Lerninhalten
  • Passend für alle Quellen und Formate (Dokumente, Videos, Links, …)
  • Übersicht über individuelle Fortschritte der Lernenden
  • Lernende teilen ihre Arbeitsergebnisse direkt über Lernpfad

Weiterbildungen zum Thema


Menschenrechtsbildung (ZMRB)

Online-Handbuch für Menschenrechtsbildung mit Kinder und Jugendlichen

Onlineberatung Menschenrechtsbildung mit Kindern und Jugendlichen: thomas.kirchschlaeger@phlu.ch

Zeit-/Projektmanagement (ZIPP)

Onlineberatung Zeitmanagement oder Projektmanagement: Kontakt erich.lipp@phlu.ch

Einfaches Planungsinstrument fürs Zeitmanagement:

  • cryptpad.fr Hier Kanban wählen, um jederzeit den Überblick über die anstehenden Aufgaben zu haben. Dieser Link hat aber noch andere Tools fürs digitale Lernen.

Andere Planungsinstrumente fürs Zeitmanagement mit Kanban:


Lehrpersonen: Medienausleihe

Schritt für Schritt wieder da! Das Pädagogische Medienzentrum ist ab 11. Mai von 9-12 und 13-16 Uhr geöffnet. Details finden Sie hier.


Kreativ durch die Corona-Pause

Konkrete (theaterpädagogische) Gestaltungs- und Spielideen für jederzeit (ZTP)

Kreativ-Forschend unterwegs durch die Corona-Pause

Hier findest du jeden Tag eine neue Idee, die du direkt und überall umsetzen kannst. Durch diese forschenden Spielereien kannst du deine eigene Umgebung mit neuen Augen entdecken. Nimm deine Fantasie bei der Hand und starte das Abenteuer!

Wir posten täglich hier und auf unserem Blog oder auch auf Instagram @zentrumtheaterpaedagogik (mit Video).

Bilderbuchtipps und Spielideen

In Zusammenarbeit mit dem ZTP trägt die Bilderbuchsammlung in der kommenden Zeit zweimal pro Woche laufend praktische Spielideen und Bilderbuchtipps hinaus in die Wohnzimmer, Kinderzimmer und überall dorthin, wo in diesen Tagen gelehrt und gelernt wird. Zu den Bilderbuchtipps

Geht zu zweit nach draussen. Auf den Boden wird mit Kreide ein erster Bilderrahmen gezeichnet. Und damit beginnt das Frage-Antwort-Spiel.

A stellt nun eine Frage, B antwortet darauf. Die Antwort erfolgt jedoch nicht mündlich, sondern wird mit Kreide in den ersten Bilderrahmen gezeichnet Die gezeichnete Antwort bringt A auf die Idee der nächsten Frage. Diese stellt A wieder an B. In einem neuen Bilderrahmen zeichnet B nun die nächste Antwort. So geht das Spiel eine Weile weiter. Nach einer ca. 5 Bildern wird gestoppt und die Spieler betrachten ihr Frage-Antwort-Kunstwerk. Vielleicht macht ihr davon ein Foto? Dann wechselt die Rollen.

  • Variante 1: B stellt sich in den «Bilderrahmen» und antwortet pantomimisch / theaterspielend mit seinem Körper.
  • Variante 2: Das Spiel kann auch im Haus gespielt werden: mit Wasserfarben, Farbstiften, Filzstiften, … auf ein Blatt Papier, oder in einem mit Klebeband auf den Boden geklebten Bilderrahmen.

Frage_1: Welches ist dein Lieblingstier?

Frage_2: Wohin verreist du am Liebsten in die Ferien?

Frage_3: Was isst du in diesem Land am liebsten?

Frage_4: Mit wem hast du dies das letzte Mal gegessen?

Frage_5: Was denkst du ist der Lieblingsgegenstand, das liebste Spielzeug dieser Person?

Dieses Spiel kannst du alleine, zu zweit oder mit der ganzen Familie spielen. Tiere machen ganz unterschiedliche Bewegungen.

  1. Wähle mindestens 4 Tiere aus und erfinde zu jedem Tier eine Bewegung.
  2. Zeichne die Tiere oder schreibe ihre Namen auf je eine Karte, ein Post-it oder ein Blatt Papier.
  3. Lege die Karten vor dir aus. Jetzt hast du ein kleines Bewegungsmischpult.
  4. Wähle eine coole Musik aus und tanze mit den verschiedenen Tierbewegungen durch dein Zimmer. (Bsp.: Shake It Off von Taylor Swift)

Variante 1: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, kann jemand den Bewegungs-DJ spielen und auf eine Karte tippen. Die anderen machen die Bewegung dazu.

Variante 2: Lege mit den Karten eine Reihenfolge und erfinde so eine kleine Choreographie.

Variante 3: Nicht nur Tiere machen lustige Bewegungen. Du kannst zum Beispiel auch Bewegungen zu einem Beruf sammeln (Bsp.: Bäckerin, Sekretär, Kellnerin, Bauarbeiter, usw.) oder Bewegungen die du selbst im Alltag machst (Bsp.: Zähne putzen, Schuhe binden, Hände waschen, staubsaugen, usw.)

TIPP: Um gleich zu starten, haben wir für dich schon einige Tierbewegungskarten vorbereitet. Du kannst sie einfach zu Hause ausdrucken und gleich mit tanzen loslegen.

Wie ein Affe von Bein zu Bein hüpfen.

Mit dem Hintern hin und her wackeln.

  1. Wähle eine Farbe, zum Beispiel blau.
  2. Suche nun überall nach blauen Sachen und sammle sie an einem Ort.
  3. Versuche jetzt aus den blauen Gegenständen als Künstler/in ein Kunstwerk zu bauen. (Du kannst auch Schnur oder Klebeband als Hilfe benutzten.)
  4. Wenn dein Kunstwerk fertig ist, gibst du ihm einen Titel.

Variante 1: Ist dein Kunstwerk fertig, bereitest du deine Eröffnungsrede für deine Vernissage vor. Erfinde eine eigene Künstlerrolle: Wie heisst du? Von wo kommst du? Wie bist du auf die Idee für dieses Kunstwerk gekommen? Welche Details an deinem Kunstwerk sind besonders wichtig? Usw. Vielleicht verkleidest du dich sogar als Künstler/in.

Lade nun deine Familie zur Vernissage ein und stelle als Künstler/in dein Kunstwerk vor.

Variante 2: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, könnt ihr auch ein kleines Farben-Such-Wettrennen machen. Wer kann mehr Gegenstände einer Farbe in 3 Minuten sammeln?

TIPP: Mache ein Foto von deinem Kunstwerk und sende eine gratis Postkarte über «PostCard Creator» an eine Person mit der Lieblingsfarbe deines Kunstwerks.

Blaue Gegenstände

Kunstwerk «Das blaue Wunder»

Die Künstlerin und ihr Kunstwerk

Das brauchst du: Klebestreifen, Locherresten oder Papier und Schere, Stifte

  1. Suche dir einige lustige Gegenstände.
  2. Klebe den Gegenständen Augen auf. Du kannst dafür Locherresten brauchen oder selber Kreise aus Papier schneiden und bemalen.
  3. Lasse nun die Gegenstände zum Leben erwecken: Was könnten sie tun? Wie bewegen sie sich? Was passiert, wenn sich zwei begegnen? Wie sprechen sie und über was? Usw.

Variante 1: Erfinde eine kleine Szene mit den Objektmonstern. Mache mit dem Handy ein Video davon und schicke es einer Freundin oder einem Freund.

Variante 2: Führe ein Interview mit einem oder mehreren Gegenständen

Name, Beruf, Zufriedenheit, Meinung zu der Aktuellen Corona-Situation...

Anleitung für ein Objektmonster.

Das brauchst du: Spurenvorlage oder Notizzettel / Post-it, Stift, ev. Klebestreifen, etwas zum Verstecken

  1. Suche etwas aus, was du verstecken willst (Plüschtier, Spiel, Brief, Zeichnung, Bilderbuch, Hörspiel, usw.)
  2. Suche ein gutes Versteck und verstecke dein Gegenstand.
  3. Nun legst du mit den ausgeschnittenen Spuren eine Spur zu dem Versteck. Die Spur soll durch möglichst viele Zimmer, vielleicht sogar nach draussen in den Garten oder auf den Balkon führen. Die Spur darf auch mal in die Irre führen.
  4. Entscheide wo der Startpunkt für die Spurensuche sein soll.
  5. Jetzt soll jemand oder alle aus deiner Familie auf die Spurensuche gehen. Finden sie dein Versteck?

Variante 1: Anstelle der Spurenvorlage könnt ihr auch selber kleine Rätselkärtchen schreiben oder zeichnen und so die Spurensuche noch schwieriger machen.

TIPP: Die Kinderliederband SILBERBÜX zeigt ihr Detektiv-Konzert SPURE IM SINN kostenlos von Montag 15.00 bis Dienstag 18.00 Uhr auf Facebook  oder YourStage.live 

Schaut rein und geniesst das Konzert gemütlich bei euch zu Hause. Trailer

Hier findet ihr alle Noten kostenlos zum Downloaden.

Spurensuche mit Spurenvorlage

Spur zum Altpapierplan

Spur zur Mikrowelle

Spur zum Kühlschrank

Ziel erreicht!

Die Band «SILBERBÜX»

Das brauchst du: ein Stück Karton und Stifte oder eine alte Fernbedienung, verschiedene Texte zum lesen (aus einem Buch, einer Zeitschrift, aus den Hausaufgaben, …), TV-Heftvorlage

  1. Bastle eine Fernbedienung aus einem Stück Karton. Diese Knöpfe kannst du auf deiner Fernbedienung einzeichnen
  2. Richte deine TV-Sendestation ein. Dabei kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Vielleicht klebst du dir auch den Ort mit Klebeband ab oder du bastelst dir aus einem grossen Karton einen TV, wo du als TV-Moderator/in rein kannst, usw.
  3. Wähle nun für jeden Kanal eine Sendung aus. Schreibe die Sendungen zu den Kanälen auf das TV-Heft. Du kannst dafür die TV-Heftvorlage brauchen.
  4. Jetzt bist du bereit für das ZAPPING. Übergib die Fernbedienung jemandem aus deiner Familie. Der TV wird gestartet. Du wirst nun mit der Fernbedienung gesteuert und spielst in deinen Sendungen die Hauptrolle. Nach einer Weile könnt ihr auch die Rollen tauschen.

Variante 1: Man kann auch gut zu zweit oder zu dritt das Fernsehprogramm gestalten. Es braucht einfach immer eine zuschauende Person, welche die Fernbedienung bedient.

TIPP 1: Als Beispiel findest du hier einige Fernsehsendungen: Tagesschau, Tatort, Tierdokumentation, The Voice of Switzerland, Germany’s Next Topmodel, Meteo Schweiz, Sportsendung, Bauer ledig sucht, Werbung, Media Shop, die Sendung mit der Maus, Kochsendung, Musikvideos, die Auswanderer, Quizshow, usw.

TIPP 2: Starte den ersten Durchgang nur mit dem Zappen der verschiedenen Kanäle. Nimm erst später die weiteren Funktionen der Fernbedienung ins Spiel rein.

Fernbedienung

Eingerichtete TV-Sendestation

TV-Sendestation aus einem Karton

TV-Heft

Zapping

Das brauchst du: Tücher, Decken, ev. Tisch oder Stühle, Wäscheklammern, ev. Schnur oder Klebeband, ev. Lichterketten, Papier und Stifte oder Geschichtenkarten-Vorlage

  1. Suche einen geeigneten Platz für deine Geschichtenhöhle.
  2. Baue deine Geschichtenhöhle aus Tücher, Decken, Stühlen, Lichterketten und allem was du sonst noch so in der Wohnung findest. (Schnur, Klebeband und Wäscheklammern sind gute Helfer für eine stabile Höhle)
  3. Mache deine eigenen Geschichtenkarten. Du kannst dafür die Geschichtenkarten-Vorlage verwenden oder selber welche herstellen (zeichnen oder schreiben). Du brauchst Figurenkarten, Ortskarten, Objektekarten. (Zusatz: Tätigkeits- und Adjektivkarten)
  4. Nun kannst du in deiner Geschichtenhöhle eigene Geschichten mit Hilfe der Geschichtenkarten erfinden. Lade auch jemanden aus deiner Familie zum Zuhören in die Höhle ein.

Variante 1: Macht aus dem Geschichtenerzählen ein Spiel. Jemand erfindet eine Geschichte und baut immer wieder die Begriffe von den Karten in die Geschichte ein. Sobald eine Karte erwähnt wird, müssen die anderen möglichst schnell auf diese Karte schlagen. Wer zuerst auf der richtigen Karte war, darf sie zu sich nehmen. Gewonnen hat, wer die meisten Karten sammeln konnte.

Variante 2: Du erfindest eine Geschichte und die Zuhörenden dürfen neue Karten in die Geschichte reingeben, die du dann direkt in die Geschichte einbauen sollst.

TIPP: In der Geschichtenhöhle lohnt es sich auch Hörspiele zu hören, sich von Mama oder Papa ein Bilderbuch vorlesen zu lassen, Comics anzuschauen, Geschichten zu lesen, einfach zu träumen oder mit sanfter Musik darin einzuschlafen…

Meine Geschichtenhöhle

Die verschiedenen Geschichtenkarten: Figuren, Orte, Objekte, Tätigkeiten, Adjektive

Das brauchst du: Musik, die dich zum Tanzen bringt und die Körperteilkarten

Dieses Tanzspiel geht alleine, zu zweit oder mit mehr.

  1. Legt die Körperteilkarten in einem Kreis aus und verteilt euch um die Karten.
  2. Spielt die Musik ab und das Tanzen kann beginnen: Wähle eine Karte aus und gehe in die Kreismitte. Mit dem gewählten Körperteil zeigst du eine Bewegung vor. Die anderen machen die Bewegung so lange nach, bis jemand Neues in die Mitte kommt und eine neue Bewegung zu einem Körperteil zeigt. Usw.

Variante 1: Wecke als erstes alle deine Körperteile auf. Bewege zum Start nur die Finger. Was kann ich alles mit meinen Fingern tun (Wellen, spreizen, anspannen, locker, Fäuste, usw.)? Dann kommen die Handgelenke dazu. Wie kann ich sie bewegen? Die Finger bleiben dabei immer in Bewegung. Dann die Ellbogen, Arme, Schultern, Rücken, Hüften, Füsse, Knie, ganzes Bein. Nun bewegt sich dein ganzer Körper.

Tipp: Die Bewegungen dürfen ganz lustig sein. Forscht mit den verschiedenen Körperteilen. Ihr könnt auch verschiedene Körperteilkarten verbinden und so kleine Dance-Moves entwickeln.

Musiktipps: 

  • «Makeba» (Jain)
  • «Gioca Jouer» (Claudio Cecchetto)
  • «My Type» (Saint Motel)
  • «Happy» (Pharrel Williams)
  • «Sing Hallelujah» (Dr. Alban)
  • «Acceptable in the 80’s» (Calvin Harris)
  • «September» (Earth, Wind & Fire)

Die Karten sind ausgelegt. Das Tanzen kann beginnen.

Das brauchst du: verschiedene Kleider, ev. Steckbriefvorlage

Dieses Spiel kannst du alleine oder mit der ganzen Familie spielen.

In der Corona-Pause sollten wir keine Leute mehr besuchen. Deshalb kannst du heute selber bei dir zu Hause einen Besuch abstatten, du verwandelst dich dafür einfach in eine andere Person.

  1. Schau in den Kleiderschrank und verkleide dich mit deinen eigenen Kleidern (oder den Kleidern deiner Mama, Papa, Bruder, Schwester). Kombiniere Kleidungsstücke neu (z.B.: möglichst unpassend, alles gemustert, alles in einer Farbe, usw.) oder finde neue Möglichkeiten, wie du die Kleidungsstücke anziehen kannst (z.B.: Hosen auf dem Kopf, oder der Pulli als Hose, usw.)
  2. Erstelle zu der entstandenen Figur einen Steckbrief: Name, Alter, Hobbies, Tick, Stärken, Schwächen, Sprache, Wohnort, Lieblingsmusik/Lied, usw. Du kannst dafür die Steckbriefvorlage benutzen.
  3. Verwandle dich nun in diese Person und geh bei dir zu Hause auf Besuch. Vielleicht nimmt ihr zusammen ein Zvieri oder einen Tee oder du hilfst in deiner Rolle beim Kochen oder deine Familie gibt dir eine Führung durch die Wohnung. Versuche währendem ganzen Besuch in der Rolle zu bleiben. Viel Spass!
  4. Mach zum Schluss ein Foto von dir. Sende das Bild an jemanden, zu wem du gerne wieder einmal auf Besuch gehen möchtest.

Variante 1: Such dir eine bekannte Person aus und recherchiere etwas über sie. Wie bewegt sie sich? Wie redet sie? Was tut sie gerne? Hat sie einen Tick? Wie zieht sie sich an? Was ist ihr wichtig? Wenn du genug Informationen gesammelt hast, kannst du in die Rolle dieser Person schlüpfen und für 2 Stunden so tun als ob du sie wärst.

TIPP: In eine fremde Rolle zu schlüpfen ist gar nicht mal so leicht. Versuche deshalb umso mehr, möglichst bei deiner gewählten Rolle zu bleiben und sie ernsthaft zu spielen. Je überzeugender du die Rolle spielst, umso lustiger wird sie.

Meine verschiedenen Persönlichkeiten

Mein Steckbrief

Das brauchst du: Recyclingmaterial (Karton, Plastik, Altpapier, Dosen, PET-Flaschen, Glasflaschen, Verpackungen, usw.), Hilfsmittel (Schnur, Leim, Schere, Klebeband, Klebestreifen, Gummis, Tacker, Büroklammern, usw.)

  1. Lege die Recyclingmaterialien vor dir aus. Versuche mit dem Material Geräusche zu machen (Bsp.: reiben, klopfen, streicheln, schlagen, mit den Fingern drauf tippen, mit zwei Materialien aufeinander klopfen, usw.)
  2. Versuche nun aus dem Material selber ein Instrument zu bauen. Überlege dir in welche Instrumentengruppe es gehören könnte: Saiteninstrument (da spielst du auf Saiten), Tasteninstrument (da spielst du auf Tasten), Blasinstrument (der Ton wird durch Blasen erzeugt), Schlaginstrument (das Geräusch wird durch Schlagen erzeugt).
  3. Wenn dein Instrument fertig ist, kannst du darauf ein kleines Lied oder einen Rhythmus komponieren. Vielleicht wählst du auch ein Lied, dass du schon kennst und spielst dieses nach.
  4. Nimm dein komponiertes Lied in einer Sprachaufnahme auf und sende es an jemanden, der gerne Musik hört.

Variante 1: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, könnt ihr ein kleines Orchester machen. Jemand kann Dirigent/in spielen und die Lautstärke (piano, mezzoforte, forte, fortissimo), das Tempo (langsam, schnell), die Spielweise (stockend, fliessend) oder die Instrumente, die gespielt werden sollen, bestimmen.

Variante 2: Macht zusammen ein Lieder-Ratespiel. Du spielst ein bekanntes Lied auf deinem Instrument. Die Zuhörenden raten, welches Lied du spielst. Wer findet die meisten Lieder heraus?

TIPP: Auf Pinterest findest du ganz viele Anleitungen, um dir ein Instrument selber zu bauen.

Mögliche Materialien für den Instrumentenbau

Verschiedene Musikinstrumente aus Recyclingmaterial

Meine selbstgebaute Ukulele

Ich als Rockstar!

Das brauchst du: Einen Knirps, Papier, Stifte, ev. kleine Schilder aus Papier oder Karton zum Beschriften der Sehenswürdigkeiten

  1. Suche eine Stadt aus, die du gerne einmal besichtigen würdest oder in welcher du schon einmal warst.
  2. Schau dir im Internet Fotos von der Stadt an. Welche Sehenswürdigkeiten gibt es dort? Welche Geschichten über die Stadt gibt es? Was würdest du gerne dort anschauen gehen? Vielleicht findest du sogar einen Stadtplan zum Ausdrucken.
  3. Wähle nun einige der Sehenswürdigkeiten aus und schreibe oder zeichne kleine Wegweiser oder Schilder dazu.
  4. Verteile die Sehenswürdigkeiten in deiner Wohnung. Lass dich dabei von der Einrichtung inspirieren. Wenn du zum Beispiel ein Hochbett zu Hause hast, könnte da der Berg sein. Oder beim Bücherregal könnte die Stadtbibliothek sein. Der See ist in der Badewanne und unter dem Tisch geht der lange Autobahntunnel durch, usw. Vielleicht musst du auch noch etwas verschieben oder du klebst etwas dran, damit man die Sehenswürdigkeit besser erkennen kann.
  5. Jetzt kann deine Sightseeing-Tour beginnen. Nimm dir einen Knirps und führe deine Familie durch die Stadt. Du kannst dabei auch gerne selber Geschichten über die Orte in der Stadt erfinden. Vielleicht führst du die Tour sogar auf Englisch durch.

Variante 1: Du kannst auch eine Weltreise durch deine Wohnung starten. Beispiel: Im Backofen befindet sich die Sahara, im Kühlschrank der Nordpol, beim Sofa steht das Taj Mahal, im Garten liegt der Amazonas, die Stühle sind Wolkenkratzer in New York (usw.).

Variante 2: Erfinde ein Fantasieland und lass dich von den Dingen in deiner Wohnung überraschen. Was für eine Sehenswürdigkeit könnte zum Beispiel in deinem Pult stecken? Oder welches Mysterium versteckt sich auf deinem Balkon (usw.)?

TIPP: Um deine Sightseeing-Tour etwas zu strukturieren, lohnt es sich eine Städtekarte herzustellen von deiner Tour. Du kannst da die verschiedenen Sehenswürdigkeiten einzeichnen und einen Weg für deine Tour bestimmen.

Meine gewählten Sehenswürdigkeiten

Meine Stadtkarte

Museggmauer

Vierwaldstättersee

Löwendenkmal

Das brauchst du: Möbel, Tücher, Schnur, Klebeband, Kissen, Decken, alles was sich gut eignet für einen Hindernisparcours.

Warst du schon mal im Dschungel auf Expedition? Nicht? Dann ist es höchste Zeit einen Hindernisparcours durch den Dschungel zu unternehmen.

  1. Suche dir einen geeigneten Ort für deinen Hindernisparcours.
  2. Baue nun aus den Möbeln, Decken, Kissen, usw. einen Hindernisparcours. Lasse dabei deiner Kreativität freien Lauf. Baue Hindernisse ein wo man klettern, balancieren, kriechen, hüpfen oder sich ziehen muss. Beispiel: Von Baum zu Baum (Stühle) klettern ohne dabei in den Amazonas zu fallen, durch das Spinnennetz (Klebeband- oder Schnurnetz) der Vogelspinne hindurchgehen, durch das Dickicht des Urwalds krabbeln (Beige von Kissen und Decken), usw.
  3. Überlege, wo der Start und wo das Ziel deines Parcours ist. Vielleicht zeichnest du sogar eine kleine Expeditionskarte mit dem Weg durch den Dschungel.
  4. Nun bist du bereit für die Dschungelexpedition. Wie schnell schaffst du es durch den Parcours? Stoppe die Zeit.

Variante 1: Bitte jemanden überall in deinem Parcours Sammelobjekte einzubauen (z. B.: Schokolodaen-Eier, Post-it-Zettel, Legosteine, Knöpfe, usw.), die du anschliessend auf deiner Expedition einsammeln musst. Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, könnt ihr auch ein kleines Wettsammeln daraus machen.

Variante 2: Versuche als Osterhase durch den Hindernisparcours zu kommen. Du brauchst dafür einen Löffel und ein Schoggieili, dass du auf dem Löffel durch den Parcours balancierst. Wenn das Eili runterfällt, musst du nochmals zum Start zurück. Schaffst du es mit dem Schokolodaen-Ei ans Ziel?

Variante 3: Versuche einmal mit geschlossenen Augen durch den Parcours zu kommen.

TIPP: Kontrolliere bevor du den Hindernisparcours ausprobierst, ob du ihn sicher genug gebaut hast, damit kein Unfall passieren kann. Frag deine Eltern für den Sicherheitscheck.

Hindernisparcours

Versteckte Buchstaben, die ein Wort ergeben sollen.

Das brauchst du: Papier oder ABC-Vorlage, Stifte, ev. Post-it, Handy

  1. Wähle dir ein Zimmer aus: Küche, Bad, Kinderzimmer, Wohnzimmer, Gang, Garten, usw.
  2. Schau dich im gewählten Zimmer um. Was gibt es da alles zu sehen?
  3. Erstelle nun ein ABC des Zimmers. Dafür kannst du auch die ABC-Vorlage brauchen. Beispiel: A wie Abfall, B wie Badewanne, C wie Creme, D wie Duschbrause, E wie elektrische Zahnbürste, usw.
  4. Nun machst du ein Stummfilm von deinem ABC. Du stellst die Sachen von A bis Z vor, indem du demonstrierst/zeigst, wozu das jeweilige Ding da ist. Versuche dabei mit deiner Mimik zu übertreiben, sodass man in deinem Gesicht sieht, ob du diesen Gegenstand gerne gebrauchst oder ob er dich vielleicht sogar nervt, usw. Versuche die Bewegungen möglichst gross zu machen.
  5. Unterlege dein Video mit einer witzigen Musik (z. B.: Zirkusmusik, Cartoon Musik, Musik von John Rowcroft, usw.)

Variante 1: Lass die Dinge sich selbst vorstellen. Beispiel: «Ich bin der Abfall und fresse die Sachen, die du nicht mehr brauchst.» oder «Ich bin die Duschbrause und ich lasse es gerne auf deinen Kopf regnen.» oder «Ich bin die Klobürste und ich bin dafür da, dass mein Freund das WC immer schön glänzt.»

Variante 2: Stell dir vor, dass nachts die Dinge aus deinem ABC zum Leben erwachen. Schreibe eine Geschichte dazu. Wer spielt in der Geschichte die Hauptrolle? Ist es die Klobürste, die Badewanne oder vielleicht doch der Föhn? Was erleben die Helden deiner Geschichte? Wollen sie ausbrechen? Oder machen sie eine Party? Oder ist plötzlich der Abfalleimer verschwunden und einige müssen auf Suchaktion gehen?

TIPP: Da in einem Stummfilm nicht gesprochen wird, kannst du die ABC-Karten zur Hilfe gebrauchen.

Das brauchst du: Kleider, Musikbox oder Musikanlage, Handy oder Laptop, ev. selbstgebasteltes Mikrofon oder Instrument

  1. Such dir eine Sängerin oder einen Sänger aus, der dir besonders gut gefällt. Und ein Lied, dass du gerne von ihm oder ihr Playback singen möchtest. Playback singen heisst nicht echt singen, sondern zur Musik so tun als ob.
  2. Schau dir einen Liveauftritt der Sängerin oder des Sängers an. Wie bewegt er sich? Was hat sie an? Wie ist sein Gesichtsausdruck? Wie hält sie das Mikrofon? Wer ist sonst noch auf der Bühne? Macht sie eine Tanz-Choreo? Usw.
  3. Verwandle dich nun in die Sängerin oder den Sänger. Schau in deinem Kleiderschrank nach einem geeigneten Outfit. Vielleicht musst du dafür Kleidungsstücke anders als gewohnt anziehen oder kombinieren. Nicht nur das Outfit soll stimmen, sondern auch die Haare und wenn du magst sogar das Makeup. Vielleicht hilft dir deine Mami dabei.
  4. Übe nun deinen Playback-Auftritt. Spiel dazu immer wieder das gewählte Lied von der Musikbox ab und versuche deine Lippen so zu bewegen, dass es aussieht, als ob du das Lied selber singen würdest. Versuche die Bewegungen der Sängerin/des Sängers möglichst genau nachzumachen.
  5. Jetzt kann die Mini Playback Show beginnen. Lade deine Familie als Publikum ein und rocke die Bühne!

Variante 1: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, dann könnt ihr euch auch eine Band wählen und die verschiedenen Instrumente nachbauen (siehe Idee 10). Gibt anschliessend ein Live-Konzert bei euch zu Hause.

Variante 2: Baue einen Tanzteil im Lied ein. Erfinde dazu selber eine kleine Choreographie.

TIPP: Übe dein Mini Playback Auftritt vor dem Spiegel.

Das brauchst du: Alles Mögliche, was du zu Hause gerade so findest.

Bau dir deine eigene Was-passiert-dann-Maschine. Diese Maschine besteht aus einer Kettenreaktion in mehreren Schritten. Ein einfaches Beispiel dafür sind die Kettenreaktionen einer Domino-Reihe. Sobald der erste Dominostein angetippt wird, fällt der Nächste von selbst auf den Folgenden usw. bis alle Steine am Boden liegen.

  1. Suche einen geeigneten Ort, wo du deine Was-passiert-dann-Maschine aufstellen kannst.
  2. Nun baust du deine Maschine mit allen möglichen Sachen, die du gerade zu Hause findest. Beispiel: Stuhl, Tisch, Kartonkiste, Wassergefäss, Plastikbehälter, alte Dosen, Ventilator, usw. Schaffst du es eine Kettenreaktion aus mindestens 4 Schritten zu bauen?
  3. Wenn deine Maschine fertig gebaut ist, lädst du deine Familie für die grosse Vorführung ein. Versuche deine Maschine als «die Sensation des Jahres» anzupreisen. Als etwas, was es noch nie zuvor gegeben hat. Vielleicht verkleidest du dich dafür auch noch als Erfinder/-in.
  4. Mache ein Video der Kettenreaktion deiner Maschine und schicke es jemandem der gerne bastelt und herum tüftelt.

Variante 1: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, dann könnt ihr auch eine was-passiert-dann-Geschichte schreiben. Alle brauchen dafür je ein Blatt und ein Stift. Schreibt nun einen ersten Satz oben auf das Blatt und faltet das Blatt anschliessend so, dass man den Satz nicht mehr lesen kann. Dann schiebt ihr das Blatt alle auf die rechte Seite. Nun wird der zweite Satz der Geschichte geschrieben. Usw. Schiebt das Blatt etwa fünf Mal weiter und dann könnt ihr euch gegenseitig die entstandenen Geschichten vorlesen.

Tipp 1: Wenn ihr eine was-passiert-dann-Geschichte erfinden wollt, gibt es einen einfachen Trick, damit die Geschichten immer aufgehen. Beginnt jeweils mit den folgenden Satzanfängen: 1. Es war einmal…, 2. Jeden Tag…, 3. Bis eines Tages…, 4. Seitdem… (Beispiel: Es war einmal ein Krokodil. Jeden Tag ging es in die Badewanne zum Baden. Bis eines Tages die Badewanne einen Riss bekam. Seitdem badet es nur noch einmal in der Woche im Hallenbad.)

Tipp 2: Die beiden Künstler Peter Fischli und David Weiss haben eine ganz lange Was-passiert-dann-Maschine gebaut. Schaut euch das Kunstwerk «The Way Things Go» auf Youtube an.

Rube-Goldberg-Maschine

Meine Was-passiert-dann-Maschine

Das brauchst du: Eine Kartonschachtel (am besten ein Schuhkarton), Schere, ev. Messer, Holzstäbchen (Schaschlikspiesse), Klebestreifen, Zeitschriften, dickeres Papier, Filz- oder Farbstifte, Karton, Leimstift

  1. Schneide als erstes auf eine der langen Seiten des Schuhkartons ein Rechteck aus. Dies geht besonders gut mit einem Rüstmesser. Lass dir dabei von jemandem helfen. Dieses Loch brauchst du, um die Theaterbox mit den Figuren bespielen zu können.
  2. Bemale und beklebe nun das innere deiner Theaterbox mit einem Spielhintergrund. Du kannst dafür auch einen Ort wählen. Beispiel: Wald, Meeresgrund, dein Zimmer, Schloss, Dschungel, Eislandschaft, usw.
  3. Blättere nun in verschiedenen Zeitschriften und suche nach Figuren, die du als Spieler*innen für deine Theaterbox ausschneiden könntest. Wähle mindestens 4 und schneide sie aus. Du kannst auch selber Figuren zeichnen und ausschneiden.
  4. Klebe die ausgeschnittenen Figuren mit Leimstift auf einen Karton und schneide sie dann erneut aus. So werden deine Figuren stabil gemacht.
  5. Jetzt musst du nur noch die Holzstäbchen an deine Figuren kleben und dann sind sie spielbereit.
  6. Erfinde mit deinen Figuren kleine Szenen in deiner Theaterbox.

Variante 1: Wenn du einen Schuhkarton mit einem Deckel hast, kannst du verschiedene Hintergrundbilder in der Grösse des Deckels ausdrucken oder malen. Du kannst dann ganz einfach die Hintergrundbilder immer wieder auswechseln und so an ganz verschiedenen Orten spielen.

Variante 2: Wähle ein Märchen aus, dass du nachspielen willst. Vielleicht machst du auch noch die Figuren aus dem Märchen oder aber du lässt deine Figuren das Märchen selbst nachspielen. Entsteht daraus vielleicht sogar ein neues Märchen?

TIPP: Du kannst die Theaterbox auch aussen bemalen und bekleben, damit sie nicht nur eine Schuhschachtel ist, sondern deine persönliche Theaterbox.

Dieses Material brauchst du für eine Theaterbox

Theaterbox mit Loch

Theaterbox mit Hintergrund

Meine Spielfiguren

Die Theaterbox ist spielbereit

Das brauchst du: Musik und Platz

Bei einem Silly Walks Contest geht es darum möglichst alberne Gangarten herauszufinden.

  1. Spiel eine Musik ab, die du lustig findest. (Beispiel: Mahalageasca von Shantel, Psycho Killer von Talking Heads, Ice Skating von John Rowcroft, Cat Got the Cream von John Rowcroft, Universel von Guem, Noto Swing von Hot Club De Norvege)
  2. Gehe zur Musik im Raum. Nimm deine Füsse bewusst wahr und experimentiere mit deinem Gang: auf der Innenkante oder Aussenkante gehen, von den Zehen abrollen, von den Fersen abrollen, nicht abrollen, auf Zehenspitzen, auf den Fersen usw.
  3. Achte dich nun beim Gehen nicht mehr nur auf die Füsse, sondern auch auf alle anderen Körperteile. Experimentiere bei deinen Silly Walks auch mit Schultern, Kopf, Knie, Hüft, Wirbelsäule usw.
  4. Wähle nun fünf verschiedene Silly Walks aus, die du anschliessend der Jury präsentieren möchtest. Verfeinere sie, indem du sie vergrösserst oder verkleinerst.
  5. Nun ist es soweit, der Silly Walks Contest kann beginnen. Die Jury besteht aus deiner Familie. Sie sollen über deine Top 5 Silly Walks entscheiden und ihnen eine Bewertung geben. Was bewertet werden könnte: Albernheit, Schwierigkeit, Kreativität oder Präzision der Gangart. Welcher Silly Walk gewinnt?

Variante 1: Mache einen Spaziergang durch die Nachbarschaft und probiere dabei verschiedene Silly Walks aus. Bringst du jemanden damit zum Lachen? Oder schaffst du es sogar, dass jemand auch mit einem Silly Walk weiterläuft?

Variante 2: Erfinde aus verschiedenen Silly Walks eine kleine Tanzchoreo. Bringe den Tanz anschliessend deiner Familie bei.

TIPP: Lass dich von den Erfindern der Silly Walks inspirieren. Schau dir «The Ministry of Silly Walks» von Monty Python auf Youtube.  

Monty Python’s Silly Walks

Das brauchst du: Handy, Papier, Stifte 

Die Corona-Zeit ist für uns alle eine ganz spezielle Zeit. Alles ist etwas anders als sonst. Wir gehen nicht mehr zur Schule, sondern haben Fernunterricht. Wir sind oft zu Hause und manchmal ist uns auch langweilig, weil wir nicht mit unseren Freunden abmachen können. Auch unsere Grosseltern dürfen wir leider kaum besuchen. Deshalb ist es umso wichtiger auf einem anderen Weg mit ihnen in Kontakt zu bleiben.  

  1. Rufe deine Oma/dein Opa oder jemand anderes aus deiner Verwandtschaft an. 
  2. Frag nach, ob deine Grosseltern dir eine Geschichte aus ihrer Schulzeit erzählen können. Was hat sie damals geprägt? Können sie sich an ein besonderes Erlebnis erinnern? Eine Schulreise? Den Schulweg? Ein Lager? Eine Lehrerin? Ein Abenteuer mit Freunden? Usw. 
  3. Versuche nun die gehörte Geschichte deiner Grosseltern in 3-5 Standbildern nachzustellen. Vielleicht brauchst du dafür auch die Hilfe deiner Geschwister oder deiner Eltern. Ein Standbild ist eine eingefrorene Szene. 
  4. Mache von jedem Standbild ein Foto. Schicke die Fotos danach deinen Grosseltern. Erkennen sie ihre Geschichte wieder? 
  5. Du kannst die Geschichte auch nachspielen und als Video deinen Grosseltern schicken. 

Variante 1: Male ein Bild zur Geschichte deiner Oma/deines Opas und sende es per Post an sie/ihn. 
Variante 2: Schreibe die Geschichte deiner Oma/deines Opas in Form eines Tagebucheintrags auf. Stell dir vor, du wärst deine Oma/dein Opa in dieser Zeit gewesen. Schreibe in ICH-Form (Bsp.: Die Sommerferien waren zu Ende und ich habe mich total auf meine Klassenkameraden gefreut. Meine Mama hat mir zum Frühstück ein leckeres Butterbrot beschmiert und meinen Schulranzen schön geputzt…). Du darfst dabei auch Dinge dazu erfinden. 
Variante 3: Zeichne ein Comic der Geschichte und sende es an deine Oma/deinen Opa. 
TIPP: Ruf deine Grosseltern per Videocall (FaceTime, WhatsApp, Zoom, Skype) an. Sie freuen sich bestimmt, wenn sie dich nicht nur hören, sondern auch sehen. 

Standbild 1: Meine Oma durfte immer nur den kleinen Schlitten nehmen.

Standbild 2: Einmal hat sie den grossen Schlitten heimlich genommen.

Standbild 3: Sie ist ins Dorf runtergefahren…

Das brauchst du: Laptop oder Handy, viel Altkarton, Recyclingmaterial, Klebeband, Klebestreifen, Schere, ev. Japanmesser oder Rüstmesser, Filzstifte, Leim, ev. Lichterkette

  1. Warst du schon einmal in einer Grossstadt? Schau dir im Internet Bilder von Grossstädten an. Wie sind die Häuser dort gebaut? (Beispiel: Favelas in Rio de Janeiro, Hochhäuser in New York City, Tokyo, usw.)
  2. Bau dir nun aus Karton und anderem Recyclingmaterial deine eigene Grossstadt. Schneide oder zeichne Fenster und Türen in deine Kartonhäuser, klebe Balkone mit Geländern an deine Häuser, vielleicht gibt es irgendwo in deiner Stadt einen Park, usw. Alles ist möglich, lass dich von deinem Recyclingmaterial inspirieren. Vielleicht kannst du sogar eine Lichterkette in deiner Stadt einbauen, damit sie auch abends leuchten kann.
  3. Gib deiner Stadt einen Namen? Wo würde sie auf der Welt liegen? Oder liegt sie vielleicht auch auf einem anderen Planeten?
  4. Überlege dir, wer wohl in dieser Stadt wohnen könnte. Was für Geschichten könnten in deiner Stadt passieren? Welche Geheimverstecke gibt es? Was passiert in deiner Grossstadt, wenn es Nacht wird? Schreibe eine der Geschichten auf. Vielleicht ergibt sich sogar ein Krimi daraus.

Variante 1: Wie klingt deine Grossstadt. Suche Geräusche, die zu deiner Stadt passen und mache ein kleines Stadtgeräusche-Konzert für deine Familie oder nimm die Geräusche auf dem Handy auf.

TIPP: Du kannst auch eine farbige Grossstadt machen, indem du sie mit Couache Farbe bemalst.

Meine Stadt

Das brauchst du: Handy, ein einfaches Rezept und die Zutaten dazu, ev. Kochverkleidung

Heute machst du ein Kochtutorial. Ein Video, das jeden Schritt eines Rezeptes zeigt.

  1. Such dir ein einfaches Rezept aus. Am besten ist es, wenn du ein Rezept nimmst, dass du schon einmal ausprobiert hast. Frag vielleicht deine Eltern für einen guten Tipp.
  2. Schau, ob du alle Zutaten zu Hause hast. Ansonsten schreib sie auf den Einkaufszettel.
  3. Wenn du alle Zutaten hast, kann es losgehen. Lege dafür als erstes alle Zutaten und Küchenutensilien, die du für dein Tutorial brauchst bereit.
  4. Stelle die Kamera so auf, dass du dich darin siehst und starte dann die Aufnahme.
  5. Erwähne jeden Schritt des Rezeptes, wenn du ihn ausführst. Wie viel Gramm braucht es von dem? Wie viele TL braucht es davon? Usw.
  6. Sende das Tutorial einer guten Freundin/einem guten Freund. Vielleicht kriegst du danach ja auch ein kleines Kochtutorial zurück.

Variante 1: Du kannst auch live kochen oder backen mit einer Freundin/einem Freund. Dafür könnt ihr über Zoom, FaceTime oder WhatsApp einen Videocall machen und miteinander ein Rezept ausprobieren.

Variante 2: Verkleide dich für dein Kochtutorial als Koch/Köchin.

TIPP: Aus Zeitung kannst du ganz leicht eine Kochmütze basteln. Falte einfach ein grosses Zeitungspapier 2-3 Mal längs hoch und dann kommt es einmal um den Kopf. (Auf Bild 3 siehst du meine Mütze.)

Meine Zutaten

Tarta di Fragola

Luigi ist stolz auf seine Tarta

Das brauchst du: Verschiedene Kleider aus dem Kleiderschrank oder der Verkleidungskiste und Musik

Wähle 10 unterschiedliche Kleidungsstücke aus deinem Kleiderschrank.

  1. Suche aus den 10 Kleidungsstücken eines aus und experimentiere damit 5 Minuten lang. Auf wie viele Arten des Anziehens kommst du? Wie könntest du das Kleidungsstück noch anziehen? Was könnte das Kleidungsstück noch sein? (Beispiel: Eine Hose kannst du langsam, schnell, nervös, möglichst kompliziert, usw. anziehen. Du kannst die Hose auch als Hut tragen, als Jacke, als Schal, als Gips, usw. Die Hose kann sich auch in ein Baby, ein Hund, ein Strandtuch, ein Kissen, usw. verwandeln.)
  2. Wähle nun eine Musik für deine Modenschau und laden ein Publikum ein. (Musikbeispiele für eine eine Modenschau: Be Mine von Ofenbach, Acceptable in the 80’s von Calvin Harris, Ce soir je m’en vais von Slove, Bloodflow von Grandbrothers, 4 Bounce Tool von Sano & Kapote, Aaron von Paul Kalkbrenner, Cake By The Ocean von DNCE, usw.)
  3. Gehe nun den Catwalk auf und ab mit immer wieder neuen Kleiderkombinationen. Dabei dürfen die Kleider auch immer wieder ihre Funktion verändern. Experimentiere, erfinde und kombiniere mit allen Kleidungsstücken.

Variante 1: Überlege dir, welche Kleiderkombinationen du zeigen möchtest und gebe deiner Kollektion einen Namen. Versteigere nach der Modenschau die Teile deiner Kollektion. Wer bietet mehr?

Variante 2: Mache Fotos von deiner Modekollektion und erstelle anschliessend ein Modekatalog. Vielleicht machst du auch eine Sommer- oder Winterkollektion.

Variante 3: Schau dir in Modezeitschriften oder auf Kleiderwerbungen die Models an. Stelle ein Bild genau nach. Meistens müssen die Models ganz komische Positionen einnehmen, die total unbequem sind. Probiere es aus.

TIPP: Diese Idee ist sehr witzig, wenn du sie mit der ganzen Familie ausprobierst.

Eine Hose als Schal

Eine Hose als Jacke

Eine Hose als Turban

Eine Hose als Baby

Das brauchst du: Papier und Stift

In der Coronazeit ist alles etwas anders als sonst. Wir sind viel mehr zu Hause und unser Alltag sieht ganz anders aus als sonst. Mit dieser Idee wollen wir unsere Welt noch etwas mehr auf den Kopf stellen. Mach heute mal alles anders als sonst. Wähle dafür ein Tagesexperiment aus der Verdrehte-Welt-Liste:

  • Mache alles mit links (oder rechts). Beispiel: Zähneputzen, schreiben, abwaschen, ein Spiel spielen, zeichnen, basteln, usw.)
  • Mache alles möglichst kompliziert. Beispiel: Auf den Stuhl sitzen, ein Buch lesen, Zimmer aufräumen, Kleider anziehen, usw.
  • Mache alles möglichst langsam oder möglichst schnell. Beispiel: Küche aufräumen, dein Ämtli machen, essen, aufstehen, Staubsaugen, spazieren, usw.
  • Mache heute alles, als ob du ganz alt oder ganz jung wärst. Beispiel: Tisch decken, turnen, musizieren, spielen, beim Kochen helfen, usw.
  • Kommentiere heute alle deine Handlungen. Beispiel: «Ich stelle den Wasserhahn an. Ich nehme die Seife in die Hand. Ich schmiere die Seife gründlich in meinen Handflächen ein. Ich halte meine Hände unter den Wasserstrahl. Ich wasche die Seife ab. Ich stelle den Wasserhahn ab. Ich schüttle meine Hände aus. Ich nehme das Handtuch. Ich trockne meine Hände ab. Usw.»
  • Mache heute alles ganz anständig oder ganz unanständig. Beispiel: Fenster putzen, Instrument üben, Mandala ausmalen, Geschichte auf Computer schreiben, usw.
  • Gehe heute alle Wege rückwärts.
  • Gebrauche heute deine Stimme nicht, sondern schreibe alles was du sagen willst auf.
  • Vielleicht hast du selber eine Idee, wie du deinen Verdrehte-Welt-Tag gestalten könntest.

Variante 1: Schreibe eine Geschichte über deinen Verdrehte-Welt-Tag. Was ist alles passiert? Wie war es für dich? Was war einfacher als sonst? Was schwieriger? Beginne die Geschichte nicht mit dem Anfang, sondern mit dem Ende. Auch hier kannst du alles umgekehrt machen.

Variante 2: Machst das Spiel in der Familie. Jeder wählt sich selbst ein Tagesexperiment. Versucht herauszufinden, wer welches Experiment gewählt hat.

Tipp: Das Experiment kann auch nur für eine oder zwei Stunden ausprobiert werden.

Das brauchst du: Abdeckfolie, Kartonunterlage, verschiedene Materialien, aus welchen du eine Farbe bekommst, Papier, Pinsel, Hammer, Plastiksack, Schürze, Küchenpapier

  1. Such dir einen geeigneten Arbeitsplatz für deine Farbexperimente und decke diesen mit Abdeckfolie oder einer Malunterlage ab.
  2. Zieh dir deine Malschürze oder alte Kleider an. Nun bist du ein Künstler oder eine Künstlerin.
  3. Mach dich auf die Suche nach Dingen, die du als Farbe für dein Kunstportrait benützen könntest (Beispiel: Lippenstift, Ketchup, Senf, Gewürze, Leim, Kaffee, Blumen, Essig, Seife, Duschmittel, Lebensmittelfarbe, Schminke, usw.). Lege alle Materialien an deinem Arbeitsplatz bereit.
  4. Probiere nun auf einem Papier aus, wie deine Farben aussehen. Beschrifte sie und erhalte so eine Farbpalette.
  5. Zeichne nun mit deinen Farben ein Selbstportrait oder ein Portrait von jemandem der mit dir wohnt (Mama, Bruder, Haustier, usw.)
  6. Präsentiere dein Portrait in einem Künstler*innengespräch deiner Familie.

Variante 1: Mach mehrere Kunstportraits oder sonstige Kunstwerke mit deinen Farben. Mache anschliessend mit deiner Familie eine grosse Versteigerung deiner Werke. Wer bietet mehr?

TIPP: Schau darauf, dass du genügend Platz für die Farbexperimente hast und diesen gut abgedeckt hast, sodass nichts auf den Boden oder auf ein Möbel kleckern kann.

Mein Farbenmaterial

Farbentest

Portrait meiner Mitbewohnerin

Das brauchst du: Papier und Stift, Handy oder Fotoapparat, ev. ausgedruckte Weg-Karten

  1. Mache einen Spaziergang durch dein Quartier und lass dich für 10 Minuten von Dingen einer bestimmten Form oder Farbe leiten. Folge zum Beispiel: allen Linien, allem was Orange ist, allem was eine Zahl hat, alles was gemustert ist, allen Kreisen, allen Mülleimern, allen Strassenschildern, allen Bäumen, einem bestimmten Buchstaben, usw.
  2. Du kannst immer eine Weg-Karte (Material 1) ziehen, um von der einen zur nächsten Spur zu gelangen. Beispiel: Gehe von A nach B hüpfend, auf einem Bein, rückwärts, seitwärts, mit geschlossenen Augen, mit einem Silly Walk, zähle dabei alle Schritte, die du machst, tanzend, summe dabei, usw.
  3. Wo bist du nach 10 Minuten gelandet? Setz dich hin und schau dir den Ort genau an. Was gibt es da alles zu sehen? Warst du hier schon mal? Was ist besonders an diesem Ort? Wie klingt dieser Ort? Wie riecht dieser Ort? Welche Geheimnisse verbergen sich hier?
  4. Mache ein Foto von diesem Ort.
  5. Schreibe nun eine Geschichte über den gefundenen Ort. Was könnte hier passiert sein? Was würdest du an diesem Ort verändern? Wer könnte hier wohnen? Wie sieht der Ort in 20 Jahren aus? Usw.
  6. Schicke mit Postcard Creator eine Postkarte mit dem Bild und der Geschichte an einen Nachbarn

Variante 1: Führe deine Nachbarin, dein Bruder, deine Mama oder dein Freund an diesen Ort. Nun soll er/sie die Augen schliessen und du liest deine Geschichte zum Ort vor. Welche Geschichten fallen euch noch ein?

Variante 2: Verändere ein kleines Detail an diesem Ort und mache erneut ein Foto vom Ort. Finden deine Eltern den Unterschied heraus?

TIPP: Merk dir deinen Weg gut, damit du auch wieder zurück an den Startpunkt findest.

Das brauchst du: alte Socken, Karton, Filzstifte, Wolle oder Garn, Schere, Leim (Heissleim klebt am schnellsten), Wäscheklammern

  1. Nimm dir einen alten Socken, den du nicht mehr brauchst.
  2. Schau dir die Anleitungsbilder für ein Sockenmonster an. Gehe Schritt für Schritt vor.
  3. Wenn der Leim getrocknet ist, kannst du dein Sockenmonster ausprobieren.
  4. Gib deinem Monster einen Namen. Was kann es besonders gut oder gerne? Welche Sprache oder welchen Dialekt spricht es? Vor was fürchtet es sich? Was frisst es gerne? Wo wohnt es? Hat es Freunde? Was ist sein Geheimnis?
  5. Das Sockenmonster versteckt sich in deinem Zimmer. Was tut es da wohl? Erfinde eine Szene.
  6. Wenn du magst kannst du die Szene einem kleinen Publikum vorführen.

Variante 1: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, könnt ihr die Monster aufeinandertreffen lassen? Welche Abenteuer erleben sie? Erfindet eine kleine Geschichte, die ihr anschliessend als Sockenmonstertheater einem Publikum präsentieren könnt.

Sockenmonster

Das brauchst du: Sonne und dein Schatten, Taschenlampe, WC-Papierrollen, Frischhaltefolie, Gummibänder, dickes Papier oder Moosgummi, Musikbox, ev. Handlungskarten

  1. Such dir einen Ort, wo du deinen Schatten gut siehst. Wenn die Sonne scheint, geht das besonders gut.
  2. Spiel nun eine etwas ruhigere Musik ab, die dir gefällt und bring deinen Schatten dazu in Bewegung. Forsche mit deinen Händen und Fingern. Wie sehen deine Bewegungen im Schatten aus? Welche Schattenfiguren findest du mit deinen Händen heraus (Vogel, Ente, Hahn, usw.)?
  3. Um das Schattenratespiel zu spielen müsst ihr zu zweit oder mehr sein. Jemand wählt eine Handlung (Material 1) und führt diese pantomimisch (ohne Worte) aus. Die anderen schauen dabei nur auf den Schatten und versuchen herauszufinden welche Handlung vorgezeigt wird. Wer erraten konnte was es ist, darf die nächste Karte ziehen. Achtet euch darauf, dass ihr nur den Schatten der spielenden Person sehen könnt, dann ist das Spiel viel schwieriger.
  4. Erfindet nun mit euren Schatten kleine Szenen. Vielleicht spielt ihr auch ein Märchen nach (Froschkönig, Rotkäppchen oder Frau Holle, usw.).

Variante 1: Bastelt euch eigene Schattengucklöcher (Bild 2) aus WC-Papierrollen. Schneidet dafür verschiedene kleine Figuren aus Moosgummi aus und klebt sie auf die Frischhaltefolie, welche ihr anschliessend mit einem Gummiband an der WC-Papierrolle befestigt. Wenn ihr nun mit einer Taschenlampe im Dunkeln in das Schattenguckloch zündet erscheint eure Figur ganz gross an der Wand. Erfindet (Grusel-)Geschichten mit euren Schattengucklöchern.

Tipp: Um deinen Körper richtig aufzuwecken kannst du auch das Video der Idee 8 «BEWEG DICH» nochmals mitmachen. Schau dabei unbedingt auf deinen Schatten.

Schattentanz

Schattenguckloch

Schatten des Schattengucklochs

Das brauchst du: möglichst viele gleiche Gegenstände, Computer

  1. Gehe in deiner Wohnung umher und sammle möglichst viele gleiche Gegenstände (Beispiel: Wattestäbchen, Gabeln, Teller, Haargummis, Teelichter, Spielfiguren, Strohhalme, WC-Papierrollen, Badetücher, usw.).
  2. Lege nun mit dem gefundenen Material ein grosses Mandala oder ein Muster auf den Boden. Wenn du Lust hast, kannst du es fotografieren.
  3. Suche nun im Internet nach verschiedenen Kunstwerken. Wähle ein Bild aus, dass dir besonders gut gefällt.
  4. Versuche nun mit deinen gefundenen Sachen das Bild möglichst genau nachzustellen. Kriegst du so die Mona Lisa von Leonardo da Vinci, die Sonnenblumen von Vincent van Gogh oder ein Portrait von Pablo Picasso hin?
  5. Mache ein Foto von deinem Werk und schicke es als Postkarte (mit Postcard Creator) deiner Lehrperson.

Variante 1: Recherchiere im Internet über das Leben deines gewählten Künstlers bzw. deiner gewählten Künstlerin. Wann hat sie gelebt? Wo hat er gewohnt? In welcher Kunstrichtung hat sie gemalt? Was gibt es besonderes über den Künstler zu sagen?

Halte anschliessend deiner Familie einen kleinen Kunstvortrag über die Künstlerin und ihr Werk oder mache ein Quiz mit Fragen zum Künstler.

Variante 2: Erfinde mit den Materialien eigene Kunstwerke. Lass dich dabei von verschiedenen Kunstrichtungen oder Künstler/innen inspirieren. Gebe deinem Kunstwerk einen Titel.

Variante 3: Du kannst dein Kunstwerkfoto auf dem Handy mit verschiedenen Filtern bearbeiten und erhältst so wieder ganz viele Varianten von deinem einen Werk. Nun kannst du die Bildreihe aneinanderhängen und erhältst so eine Bildserie.

TIPP: In der Küche oder im Bad findest du bestimmt ganz viele gleiche Dinge.

Ganz viele gleiche Materialien

Mandala

Bildserie

Das Kunstwerk

Die Sternennacht von Vincent van Gogh und Sponge le Bob

Das brauchst du: Sportbekleidung, verschiedene Sportartikel, die du zu Hause rumliegen hast, (selbstgebastelte) Goldmedaille und ev. Silber- und Bronzemedaille, Startsignal (Trillerpfeife, Gong oder ähnliches), ev. Stoppuhr (Handy)

Bei einer Olympiade treten SportlerInnen in verschiedenen Wettkämpfen gegeneinander an. Für diese Idee müsst ihr deshalb mindestens zu zwei sein.

  1. Erfindet mindestens drei verschiedene Sportarten, die ihr zu Hause spielen könnt:
    • Vielleicht macht ihr aus einer Alltagshandlung oder Hausarbeit eine Sportart. Beispiel: Speed-Abtrocknen (in einer Minute möglichst viele Teller abtrocknen), Hüpf-Lesen (einen Text laut vorlesen und dabei möglichst oft in die Luft springen) oder Turbo-Nägel-Lackieren (schnell und möglichst genau Nägel anmalen).
    • Vielleicht erfindet ihr auch eine ganz neue Sportart mit echten Sportartikeln, die ihr zu Hause habt. Beispiel: Besen- oder Staubsauger-Fussball (mit einem Besen oder einem Staubsauger im Slalom einen Ball durch die Wohnung führen) oder Yogamatten-Wettlauf (auf einer Yogamatte möglichst schnell ans Ziel kommen, ohne dabei den Boden zu berühren).
    • Vielleicht nehmt ihr eine Sportart, die es schon gibt, verwendet dafür aber keine Sportartikel, sondern Gegenstände, die ihr in der Wohnung findet. Beispiel: Sofa-Kunstturnen (verschiedene Akrobatikkunststücke auf dem Sofa), PET-Flaschen-Heben (Gewichtheben mit PET-Flaschen) oder Taschentuch-Weitwurf (Taschentücher möglichst weit werfen).
  2. Wenn ihr die Sportarten für die Olympiade ausgewählt habt, dann verkleidet euch als Athletinnen und Athleten. Ihr dürft euch dazu auch neue Namen geben oder selbst ein Trikot basteln.
  3. Bastelt eine Gold- und eine Silbermedaille, die ihr bei der Olympiade gewinnen könnt.
  4. Um die Spiele zu beginnen braucht ihr eine dritte Person, die den Schiedsrichter spielt und das Startsignal gibt, sowie die Punkte zählt. Lasst die Spiele beginnen!
  5. Wenn ihr alle Wettkämpfe durchgeführt habt, entscheidet die Schiedsrichterin, wem die Goldmedaille gebührt. Feiert euren Sieg (vielleicht mit einem leckeren Zvieri).

TIPP: Führt die Olympiade mit der ganzen Familie durch. Jedes Familienmitglied erfindet dafür eine Sportart. Vielleicht macht ihr einige Sportarten auch im Freien (Balkon oder Garten).

Das brauchst du: alles Mögliche, was du zum Klingen bringen kannst, ev. Papier und Stift.

  1. Such dir einen Ort in deiner Wohnung/deinem Haus aus, den du besonders findest.
  2. Du bist ein Tonforscher/eine Tonforscherin: Erkunde nun den Ort ganz genau und erforsche, welche Klänge und Geräusche du an diesem Ort finden und mit den Materialien dort erzeugen kannst. (Beispiel: auf Material mit Fingerspitzen tippen, klopfen, streichen, schlagen, zwei Materialien aneinander reiben, usw.)
  3. Erfinde ein Musikstück mit den gefundenen Geräuschen und Klängen. Vielleicht baust du dazu auch deine Stimme oder Bodyperkussion (dein eigener Körper als Instrument) ein. Schau, dass deine Musik einen klaren Anfang und ein klares Ende hat. Baue auch leise Momente und laute, schnelle und langsame, fliessende und stockende Momente ein und vielleicht auch eine oder zwei Pausen.
  4. Lade nun ein Publikum für dein Konzert ein. Vielleicht machst du sogar Eintrittskarten. Entscheide dich, ob das Publikum für dein Konzert die Augen schliessen soll oder nicht. Wenn sie die Augen geschlossen haben, kannst du danach ein Geräusche-Ratespiel machen. Wer findet heraus, mit welchen «Instrumenten» du welche Geräusche und Klänge erzeugt hast?

Variante 1: Vertone eine Geschichte an diesem besonderen Ort und mache so selbst ein Hörspiel. Vielleicht nimmst du dazu eine Geschichte, die du schon kennst (z.B.: Märchen, Bilderbuch, usw.) oder du erfindest selbst eine Geschichte.

Variante 2: Schreibe dein Musikstück in einer Partitur nieder. Mit welchen Zeichen kannst du die gefundenen Geräusche und Klänge auf einem Blatt Papier festhalten. Schreibe die «Musiknoten» so, dass deine Eltern sie lesen und das Musikstück selber nachspielen könnten.

TIPP: Wenn ihr zu zweit oder mehr seid, könnt ihr ein richtiges Orchester bilden. Dann klingt euer Konzert noch voluminöser.

Das brauchst du: merkwürdige Gegenstände und Bastelmaterial (Klebeband, Papier, Stifte, Karton, Schere, usw.)

  1. Gehe durch deine Wohnung und suche nach merkwürdigen Gegenständen. Das können Sachen sein, die für dich lustig aussehen oder Dinge deren Namen du nicht mal kennst oder vielleicht findest du auch etwas, von dem du gar nicht wusstest, dass ihr es zu Hause habt.
  2. Lege deine Sammlung von merkwürdigen und sonderbaren Gegenständen vor dir aus.
  3. Du bist jetzt Erfinder/in: Lass dich von den sonderbaren Dingen inspirieren und bastle dir deine eigene Erfindung zusammen. Vielleicht klebst du verschiedene Dinge zusammen, du klebst Karton darauf oder malst etwas an, usw.
  4. Wenn deine Erfindung vollendet ist, gibst du ihr einen Namen und ein Logo. Das Logo klebst du irgendwo auf deine Erfindung.
  5. Überlege dir was deine Erfindung alles kann? Für was man sie gebrauchen kann? Gibt es Sonderfunktionen? Wie reinigt man deine Erfindung am besten? Wie teuer ist sie?
  6. Präsentiere deine Erfindung einem «Publikum», schreibe eine Werbeanzeige für die Erfindung oder mache einen Werbefilm.

Variante 1: Baue deine Werbung aus und mache daraus eine Media Shop Sendung. In dieser Sendung willst du deine Erfindung verkaufen. Du zeigst den Zuschauenden wie die Erfindung funktioniert. Überzeuge die Zuschauenden mit einem unschlagbaren Angebot.

TIPP: Deine Erfindung muss nicht alles können, was du behauptest. Du kannst auch Dinge erfinden, die gar nicht möglich sind. Beispiel: Mit dieser Erfindung kannst du auf den Mond fliegen oder diese Erfindung verwandelt alle deine Träume in Bilderbücher, usw.

Merkwürdige Gegenstände

Erfindung «Wortschatzel»

Das brauchst du: Handy zum Filmen, Verkleidung, gebastelte oder zusammengesammelte Requisiten, ev. Bastelmaterial

  1. Hast du einen Lieblingsfilm oder eine Lieblingsserie? Wähle eine Szene aus einem Film oder einer Serie, die du gerne nachspielen würdest.
  2. Schau dir die Filmszene genau an und überlege dir, welche Kostümteile und Requisiten (Gegenstände, die im Film irgendwie gebraucht werden) du brauchst, um die Szene nachzustellen.
  3. Sammle die Requisiten in deiner Wohnung zusammen oder bastle, wenn nötig welche. Verwandle dich in die Figur aus der Filmszene, indem du dich möglichst ähnlich anziehst. Achte auch auf die Frisur.
  4. Überlege dir, welcher Ort deiner Wohnung sich am besten für die Szene eignen würde. Richte dann dort das Filmset bzw. das Bühnenbild ein.
  5. Übe die Filmszene nun ganz genau. Am einfachsten ist es, wenn du dazu einige Male gemeinsam mit der Filmaufnahme übst. Achte auf die Körperhaltung, die Stimme, die Betonung und die Bewegungen deiner Filmfigur. Kopiere sie möglichst genau.
  6. Wenn du dich sicher fühlst mit der Filmszene, dann heisst es Kamera ab! Nimm die Szene auf und sende sie an eine gute Freundin/einen guten Freund.

Variante 1: Stelle ein Filmplakat oder ein Kunstwerk genau nach mit den Dingen, die du zu Hause findest. Auf dem Instagram Account von @tussenkunstenquarantaine findest du ganz viel Inspiration.

Variante 2: Frag deinen Papa oder deine Mama nach ihrem Lieblingslied. Hör dir das Lied an und schau dir, wenn du magst das Musikvideo dazu an. Mache nun einen eigenen Videoclip zum Lied.

TIPP: Wähle eine kurze Filmsequenz aus, bei welcher nur wenig Leute vorkommen. Je einfach die Szene gemacht ist, umso einfacher kannst du sie auch nachspielen.

Das brauchst du: Recyclingmaterial (Papier, Karton, Zeitung, PET-Flaschen, Dosen, Klopapierrollen, Plastiksäcke, Korken, usw.), Materialien zum befestigen (Klebeband, Kabelbinder, Hefter, Leim, usw.), Locher, Schere, Stifte, Post-it oder Notizzettel, ev. Internet, Bücher, usw.

  1. Wähle ein Thema aus, dass dich im Moment beschäftigt (Beispiel: Tiere, Freiheit, Corona, Steinzeit, Reisen, Musik, Dreck und Glitzer, Distanz, usw.)
  2. Überlege dir, was du über dieses Thema schon alles weisst. Was beschäftigt dich daran? Was interessiert dich daran? Wo und wie bist du dem Thema schon selbst begegnet? Welche Geschichten und Erlebnisse fallen dir dazu ein? Schreibe alles auf einzelne Post-it oder Notizzettel und verteile sie im Raum.
  3. Recherchiere über das gewählte Thema: Suche im Internet, zu Hause in deiner Wohnung, in Büchern, befrage deine Familie, Rufe jemanden an, der etwas über das Thema zu erzählen hat, usw. Schreibe das Herausgefundene wieder auf Notizzettel und verteile auch diese im Raum.
  4. Suche ganz viel Recycling und Bastelmaterial zu Hause, was du für deine Installation gebrauchen kannst.
  5. Jetzt kann es losgehen: Lass dich von deiner Recherchearbeit und allen Notizzetteln im Raum inspirieren. Baue, klebe, schreibe, male, hänge, bastle, usw. mit all dem gesammelten Material einen Kunst-Raum bzw. ein kleines Museum zum gewählten Thema. Brauche den ganzen Raum dafür. Vielleicht machst du auch eine Tonaufnahme zum Thema, welche du darin abspielen könntest oder sogar einen kleinen Film, den du über einen Laptop abspielst.
  6. Lade deine Freunde oder deine Familie in deinen Kunstraum ein.

Variante 1: Erfinde eine Szene, ein Tanz oder eine kleine Performance in deiner Kunstinstallation und spiele sie einem Publikum vor.

Variante 2: Lade dein Publikum dazu ein deine Kunstinstallation mit ihren eigenen Ideen zu ergänzen. Gib ihnen dafür weitere Post-it oder lass sie mit den Materialien am Kunst-Raum weiterbasteln.

TIPP: Macht diese Idee mit der ganzen Familie, dann werdet ihr noch viel mehr zum gewählten Thema herausfinden können. Und die Kunstinstallation wird zu einem richtigen Museum.

Installationsbeispiele

Bewegtes Lernen

  • Sport in den eigenen vier Wänden: Damit Zürcher Schülerinnen und Schüler sich ausreichend bewegen, hat das Sportamt der Stadt Zürich einen Youtube-Channel mit Videos für Sport in den eigenen vier Wänden lanciert. Das Angebot wird laufend erweitert und richtet sich an verschiedene Schulstufen.
  • Bewegtes Lernen: Das im Hofmann-Verlag erschienene Buch «Coole Hausaufgaben für die Primarstufe – 121 bewegende Ideen für die Vorschule und Grundschule» kann in dieser Konstellation eine willkommene Abwechslung, Ergänzung und Hilfe sein.

Upcycling@home - Spezialisierungsstudium Design & Technik (SPDT)

In der Spezialisierungswoche Design & Technik haben Studierende des 2. Semesters zum Thema «Wirfs nicht weg» verschiedene Gegenstände erarbeitet. Motiviert tüftelten, planten und realisierten die Studierenden mit den bei ihnen zu Hause vorhandenen gesammelten Materialien und Werkzeugen neue, veränderte und umfunktionierte Gegenstände für eine Zielgruppe ihrer Wahl. Die Ideen sollen so aufbereitet werden, damit diese den Kindern und Lehrpersonen zu Verfügung gestellt werden können.


Eltern: Homeschooling

Grundsätzlich folgende Tipps:

  • Nicht stressen lassen.
  • Schüler/-innen unterstützen, wenn sie Aufgaben für die Schule machen müssen
  • Tag strukturieren (Lernzeit, Pausen, körperliche Aktivitäten, Zeit für die Familie, …)
  • Mit den Kindern über die aktuelle Thematik diskutieren
  • Sich selber informieren (SRF hat sein Programm ausgebaut)
  • Austausch innerhalb der Eltern (Elternrat, gegenseitige Hilfe, …)
  • Lehrer/-innen nicht permanent anfragen, sondern Zeitfenster (wenn gegeben) beachten
  • Sich mit Tools vertraut machen (z. B. Office 365)
  • Sich Sachen von den Kindern zeigen lassen, Interesse zeigen

Links zum Thema

Allg. Links 


Blog zum Fernunterricht

Blog von Peter von der PH Luzern

Peter von der PH Luzern sucht das Gespräch mit interessanten Personen, welche die Schule in der Coronakrise positiv prägen.


Video-Lektionen der HSCL-Community

Auch zu Hause kannst du fit bleiben. Verschiedene Videos wie Pilates-Lektionen oder Übungen zur Rumpfstabilisation findest du jetzt auf unserem YouTube-Kanal.

Unsere Trainingsleiter und Trainingsleiterinnen haben Sportlektionen für den HSCL aufgenommen. Wir stellen diese Videos auf unserer YouTube-Playlist zur Verfügung, damit du auch zu Hause in Bewegung bleibst. Weitere Videos werden laufend dazukommen.


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