Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

 Auf dieser Seite finden Sie Antworten zu Fragen rund um den Umgang mit dem Coronavirus an der PH Luzern. Die Liste wird regelmässig ergänzt (letztes Update: 03. April, 15.00 Uhr). 

Allgemeines

Ja. Seit dem 16. März 2020 findet der Lehrbetrieb der PH Luzern online statt. Das heisst, unsere Lehrveranstaltungen werden mit Hilfe digitaler Medien durchgeführt. Über die Fortsetzung des Lehrbetriebs ab 27. April 2020 wird informiert sobald feststeht, ab wann Präsenzunterricht wieder stattfinden kann.

Während des Verbots von Präsenzunterricht bis vorerst 19. April 2020 gilt an der PH Luzern, dass keine Prüfungen vor Ort stattfinden dürfen. Die Dozierenden können alternative Formen für Leistungsnachweise festlegen, Angaben dazu erhalten die Studierenden direkt von den Dozierenden. Für Diplomprüfungen im Mai/Juni gilt bis auf weiteres die bereits erstellte Prüfungsplanung. Aufgrund der aussergewöhnlichen Situation werden einzelne Diplomprüfungen eventuell zeitlich verschoben. Deshalb müssen sich bitte alle Studierenden mit Diplomprüfungen die Zeit bis Ende Juni inkl. Samstage für Diplomprüfungen reservieren. Genauere Informationen zur Durchführung erhalten die Studierenden rechtzeitig im Verlaufe des Frühlingssemesters.

Die PH Luzern hat alle geplanten Veranstaltungen bis Ende Mai 2020 abgesagt. Es finden derzeit auch keine internen Veranstaltungen statt. Die PH Luzern bietet Informationen zu Aus- und Weiterbildungen auf einer speziellen Internetseite an:

Studierende, welche für die Armee oder den Zivilschutz zur Unterstützung der Massnahmen gegen das Coronavirus aufgeboten werden, melden sich bei der Kanzlei und reichen dort das Aufgebot ein. Die Kanzlei gibt Auskunft über das weitere Vorgehen in Bezug auf das Studium: kanzlei@phlu.ch

Von Auslandsreisen ist aktuell abzusehen.

Viele Praktika wurden bereits im Januar und Februar durchgeführt. Über die Kompensation von ausstehenden Praktikumsleistungen entscheidet die PH Luzern, wenn feststeht, wann der Unterricht an den Schulen fortgesetzt wird. Für ausstehende Diplomlektionen sucht die PH Luzern nach alternativen Prüfungsformen, damit die Studierenden das Studium abschliessen können. Eventuell wird es möglich sein, im Juni die noch fehlenden Diplomlektionen nachzuholen. Wir werden darüber sobald wie möglich informieren.

Wir führen den Lehrbetrieb fort und setzen alles daran, dass den Studierenden aufgrund dieser ausserordentlichen Situation keine Verlängerung ihrer Studienzeit bei der PH Luzern erwächst.

Prävention und Hygiene

  • Die PH Luzern hat ihren Lehrbetrieb per 16. März 2020 auf digital umgestellt, d.h. unsere Lehrveranstaltungen werden mit Hilfe digitaler Hilfsmittel online durchgeführt. Zudem sind alle Veranstaltungen bis Ende Mai 2020 abgesagt.
  • Mitarbeitende, die nicht im Lehrbetrieb eingebunden sind, sollen, sofern es ihre Arbeit erlaubt, in Absprache mit ihren Vorgesetzten, Homeoffice machen.
  • Die Gebäude der PH Luzern sind für die Studierenden nicht mehr zugänglich. Einzig Mitarbeitende können die Gebäude mittels Schlüssel betreten.
  • Empfehlung des Bundesrates: Bleiben Sie zu Hause, insbesondere wenn Sie alt oder krank sind. Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause aus arbeiten; es sei denn, Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen; es sei denn, Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen. Der Bundesrat und die Schweiz zählen auf Sie!
  • Wir alle können beitragen, indem wir die bisherigen und die neuen Empfehlungen beachten. Vermeiden Sie alle Kontakte mit Personen ausserhalb ihres Wohnsitzes. Schützen Sie sich vor Ansteckung – und damit auch andere Menschen.  

Studium Digital und Homeoffice

Das Zentrum für Hochschuldidaktik/Eduweb steht Dozierenden bei technischen und/oder didaktischen Fragen zur Verfügung: support@phlu.ch.
Eine Online-Sprechstunde findet täglich von 9.00–11.00 Uhr sowie 13.00–15.00 Uhr über die allgemeine Supportnummer 041 203 02 03 (skype: PHLU eduweb) statt.​

Da derzeit vieles im Aufbau ist, lohnt es sich, im Moodle-Kurs «Studium digital» und auf der SharePoint Seite «Studium digital und Homeoffice» regelmässig vorbeizuschauen: 

oder

Webex und Zoom stehen, neben den bekannten Anwendungen, zur Verfügung.

In Bezug auf Zoom und Jitsi (SWITCH Meet) wird im Team Eduweb Know-how aufgebaut. Diese Anwendungen werden also in Zukunft unterstützt. Es wird daher empfohlen, mit diesen beiden Applikationen zu arbeiten.

Die Anzahl der Lizenzen ist begrenzt. Sollten Sie momentan keinen Zugriff haben, dann sind gerade alle Lizenzen vergeben. Das Problem wurde SWITCH gemeldet. 

Ja, die Anwendung «meet» wird weiterhin unterstützt. Neu auch mithilfe einer Installation für die PH Luzern: 

Jedoch ist «meet» nur mit rudimentären Funktionen für Live E-Learning ausgestattet. Sollten mehr Funktionen benötigt werden, wird empfohlen, ZOOM oder Webex einzusetzen.

Die technischen Voraussetzungen sind nicht ausreichend erfüllt. Im Projekt Office 365 ist Teams vorgesehen und wird voraussichtlich Mitte Jahr zur Verfügung gestellt.

Stand jetzt: Nein. Aber da alle Fachhochschulen auf Fernunterricht umstellen, können Engpässe entstehen. Sollte es zu Engpässen kommen, können wir auf ein anderes Streaming-Portal ausweichen.

Angedacht ist, die E-Portfolio-Lösung von der Stiftung SWITCH zu verwenden (SWITCHportfolio). Das Know-how wird gerade erarbeitet. Wenn Sie bereits eine andere Lösung einsetzten, bleiben Sie bei dieser. 

Das vollständig digitale Studium kann nicht identisch mit den ursprünglich geplanten Veranstaltungen sein, das gemeinsame Studium vor Ort ist ein wichtiges Element der Ausbildung zum Lehrberuf und gerade für Fächern mit einem hohen Anteil an praktischen Aktivitäten essentiell.

Die PH Luzern war technisch sehr gut vorbereitet und konnte die kurzfristige Umstellung bewältigen. Die grossen Vorlesungen wurden bereits zuvor aufgezeichnet. Dennoch war die Umstellung der mehr als 1000 Seminarveranstaltungen auf den vollständigen Online-Lehrbetrieb ein Kraftakt, welcher Sonder- und Nachtschichten von ganz vielen Dozierenden erforderte. Die ICT und das Zentrum Hochschuldidaktik der PH Luzern haben dafür wichtige Unterstützung geleistet.

Die Suche nach digitalen Lernformaten in Fächern mit einem hohen Anteil an praktischen Aktivitäten, wie zum Beispiel Sport, Musik oder Technisches und Textiles Gestalten, gehörte und gehört zu den grössten Herausforderungen. Mit Flexibilität und Einfallsreichtum suchen die Dozierenden nach Lösungen, welche den Kompetenzaufbau der Studierenden in dieser ausserordentlichen Situation bestmöglich unterstützen.


Mitarbeitende

Zur Aufrechterhaltung des Betriebs kann die PH Luzern folgende Massnahmen mittels Dienstanweisung anordnen:

  • Flexible Arbeitszeiten durch früheres bzw. späteres Erscheinen am Arbeitsplatz und durch früheres bzw. späteres Verlassen des Arbeitsplatzes.
  • Arbeit an einem anderen Ort, sofern die Schutzmassnahmen gewährleistet sind.
  • Übertragung von anderen zumutbaren Arbeiten, die nicht zum eigentlichen Aufgabenkreis der Mitarbeitenden gehören.
  • Schichtarbeit oder andere Arbeitszeitmodelle, falls die betriebliche Organisation nicht anders aufrechterhalten werden kann.
  • Leistung von Mehrstunden /-lektionen und Überstunden in zumutbarem Rahmen
  • Verbot der Leistung oder des Bezugs von Mehrstunden /-lektionen und Überstunden.
  • Ferienstopp bzw. –verbot (bei bereits eingegebenen Ferien muss ein Verbot im Einzelfall geprüft werden.
  • Einseitige Anweisung von Ferien, sofern dies nicht kurzfristig (weniger als 2–3 Monate im Voraus) erfolgt

Eine kurzfristige einseitige Anweisung (weniger als 2 bis 3 Monate im Voraus) von Ferien ist hingegen nicht möglich.

Dienstanweisungen und Hygienevorschriften sind in jedem Fall von den Mitarbeitenden zwingend zu befolgen. 

Gesundheit

Mitarbeitende, die krank sind oder typische Symptome (insbesondere Fieber und/oder Husten) zeigen, melden sich umgehend bei der vorgesetzten Person. Dies gilt auch während der Arbeit zu Hause oder an einem anderen Ort. Nach dem Abklingen der Symptome melden sie sich erneut bei der vorgesetzten Person, um ihren Arbeitseinsatz zu planen. Dabei sind die Empfehlungen des BAG zu beachten (Selbstisolation bis 48 Stunden nach Abklingen der Symptome, mindestens aber während 10 Tagen; Stand 19. März 2020).

Die Mitarbeitenden haben Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.

Bis auf weiteres wird auf ein Arztzeugnis verzichtet. Im Einzelfall kann die vorgesetzte Person ein solches verlangen.

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, meldet dies bitte der PH Luzern via kommunikation@phlu.ch, dem oder der Vorgesetzten und befolgt alle Weisungen von Bund (BAG) und Kanton (DIGE). Insbesondere sind auch jene Menschen zu informieren, mit denen infizierte Personen in den 14 Tagen vor der Diagnose in Kontakt gewesen sind.​

Mitarbeitende, die nahen Kontakt mit einer Person hatten, die bestätigt oder mit grosser Wahrscheinlichkeit am Coronavirus erkrankt ist, melden sich umgehend bei der vorgesetzten Person und bleiben für die nächsten fünf Tage zu Hause (aktuelle Empfehlung gemäss BAG Stand 19. März 2020, sog. Selbst-Quarantäne). Danach melden sie sich erneut bei ihrer vorgesetzten Person, um ihren Arbeitseinsatz zu planen.

Die Mitarbeitenden haben Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.

Arbeitszeit

Ab sofort und bis auf weiteres gilt für alle Mitarbeitenden Homeoffice, ausser die dienstlichen Aufgaben können aus technischen, organisatorischen oder betrieblichen Gründen nur vor Ort erledigt werden. Die vorgesetzte Person bestimmt, wer vor Ort arbeiten muss. Personen, die gemäss BAG zum Kreis der besonders gefährdeten Personen gehören, arbeiten zwingend im Homeoffice und dürfen nicht für Arbeiten vor Ort beigezogen werden.

Mitarbeitende, die in begründeten Fällen vor Ort arbeiten wollen, sprechen sich mit der vorgesetzten Person ab.

Auf Sitzungen vor Ort ist soweit als möglich zu verzichten oder auf technische Hilfsmittel auszuweichen. Die PH Luzern ist dafür verantwortlich, dass für Personen, die weiterhin vor Ort arbeiten müssen, die vom BAG empfohlenen Schutzmassnahmen eingehalten werden (Nutzung ausreichend grosser Räume, Reduktion der Teilnehmenden auf ein Minimum, Einhaltung Mindestabstand etc.).

Mitarbeitende, die im Homeoffice arbeiten, regeln die Erreichbarkeit mit der vorgesetzten Person und tragen diese im Outlook-Kalender ein. Auch im Homeoffice gelten die Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis. Insbesondere zu beachten sind die Bestimmungen zur Arbeitszeit und zum Datenschutz. Die Arbeitszeit soll unter Berücksichtigung der jeweiligen Jahresarbeitszeitmodelle so flexibel wie möglich gestaltet werden.

Mitarbeitende, die gemäss BAG zum Kreis der besonders gefährdeten Personen gehören, erledigen ihre Arbeit im Homeoffice. Ist Homeoffice aus betrieblichen Gründen nicht möglich, dürfen auch besonders gefährdete Personen für Arbeiten vor Ort beigezogen werden, sofern die Vorgaben des Bundes betreffend Hygiene und soziale Distanz eingehalten werden.

Sofern die Mitarbeitenden ihre Arbeit anbieten, besteht Anspruch auf den vollen Lohn, auch wenn nicht bzw. nur teilweise im Home-Office oder an einem anderen Ort gearbeitet werden kann. In diesem Fall kann die vorgesetzte Person andere zumutbare Aufgaben anweisen, die nicht zum eigentlichen Aufgabenkreis der Mitarbeitenden gehören. Ist dies nicht möglich, ordnet sie den Bezug von Mehr- / Überstunden bzw. Mehrlektionen an. Eine Anordnung von Minusstunden ist hingegen nicht möglich.

Bereits geplante und abgesprochene Ferien sind grundsätzlich zu beziehen. Sie können jedoch im Einverständnis mit der vorgesetzten Person verschoben werden. Dabei ist insbesondere die Verteilung der Ferien im Team und übers ganze Jahr zu berücksichtigen. Diese Regelung gilt auch in Bezug auf unbesoldete Urlaube. Bereits geplante und bewilligte DAG-Bezüge sollen soweit möglich verschoben werden können.

Ferien im Ausland dürfen nicht verboten werden. Aufgrund der Fürsorgepflicht gegenüber den anderen Mitarbeitenden dürfen Vorgesetzte fragen, wo die Mitarbeitenden ihre Ferien verbringen bzw. verbracht haben und allfällige Schutzmassnahmen (z.B. kein Einsatz am Arbeitsplatz) anordnen.

Wird die Rückkehr aus den Ferien durch Quarantäne im Ausland oder andere Gründe verhindert bzw. verzögert (keine Ausreisebewilligung, verspätete Flüge, etc.) und erscheinen Mitarbeitende deshalb nicht rechtzeitig bei der Arbeit, besteht während dieser Zeit kein Anspruch auf Lohn.

  • Alle Mitarbeitenden, die ihre Arbeitszeit im Protime erfassen, stellen sicher, dass die Zeiterfassung bis Montag, 16. März 2020, vollständig und korrekt nachgeführt ist.
  • Ab Dienstag, 17. März 2020 erfassen alle Mitarbeitenden weiterhin die effektiv geleistete Arbeitszeit (unabhängig vom Arbeitsort) wie gewohnt als Präsenzzeit.
  • Ebenfalls wie gewohnt erfasst werden Abwesenheiten infolge Arbeitsunfähigkeit (Krankheit, Unfall), Weiterbildung sowie Ferien, die für die kommenden Wochen geplant worden sind und in Absprache mit den Vorgesetzten auch bezogen werden.
  • Wer Mehrstunden kompensiert, erfasst dies mit dem Abwesenheitscode Z003, Kompensation Mehrstunden
  • Kann aufgrund der oben erwähnten fehlenden Auslastung die Sollzeit gemäss Protime (bzw. bei Teilzeit-Mitarbeitenden gemäss persönlichem Arbeitszeitmodell) nicht vollständig geleistet werden, sollen diese Tage nicht aufgefüllt werden, sondern nur die effektiv geleistete Arbeitszeit erfasst werden. Die daraus resultierenden Minderstunden werden bei allen Mitarbeitenden durch die Personalabteilung ausgeglichen, sobald die PH Luzern wieder in den regulären Arbeitsbetrieb übergeht.

Fremdbetreuung

Müssen Mitarbeitende ihre eigenen kranken Kinder oder den kranken Lebenspartner / die kranke Lebenspartnerin betreuen, besteht gemäss § 41 Abs. 2e Personalverordnung ein Anspruch auf besoldeten Urlaub von 1 Tag, bis die Betreuung anderweitig sichergestellt werden kann (gilt pro Krankheitsfall). Die PH Luzern empfiehlt der vorgesetzten Person, zusätzlich einen Kurzurlaub von maximal 3 Tagen für private unaufschiebbare Verpflichtungen gemäss § 42 Abs. 1 Personalverordnung zu gewähren.

Müssen Mitarbeitende aufgrund geschlossener Schulen oder Kindertagesstätten ihre eigenen gesunden Kinder(bis vollendetes 12. Altersjahr) betreuen und kann die Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden, kann die vorgesetzte Person einen Kurzurlaub von maximal 3 Tagen für private unaufschiebbare Verpflichtungen gemäss § 42 Abs. 1 Personalverordnung gewähren (pro Ereignis). Diese Regelung gilt auch in Fällen, in denen die Kinder bis jetzt von gemäss BAG besonders gefährdeten Personen (z.B. Grosseltern) betreut worden sind.

Mitarbeitenden mit Betreuungspflichten ist soweit als möglich Homeoffice zu gewähren. Ist die Vereinbarkeit von Betreuungspflichten und Homeoffice (unter Berücksichtigung der flexiblen Arbeitszeiten) nicht möglich und können die Mitarbeitenden deshalb ihre Arbeit nicht ausüben, haben sie gemäss Bundesrecht Anspruch auf ein Taggeld von 80% des ausfallenden Lohnes, jedoch maximal CHF 196.-- pro Tag (dieser Maximalbetrag wird mit einem Monatsgehalt von CHF 7'350 brutto erreicht). Die Geltendmachung des Taggelds erfolgt durch die PH Luzern als Arbeitgeberin. Der Lohnanspruch der Arbeitnehmenden wird für diese Zeit entsprechend gekürzt. Wird der Anspruch auf Taggeld geltend gemacht, darf während dieser Zeit keine Arbeitszeit erfasst werden.

Anstelle der Geltendmachung des Taggelds können Mitarbeitende mit Betreuungspflichten in Absprache mit der vorgesetzten Person auch Mehr-/Überstunden sowie Ferien beziehen. Mitarbeitende die aufgrund ihrer Betreuungspflichten ihre Arbeit unterbrechen müssen, melden dies umgehend ihrer vorgesetzten Person und wenden sich für die Umsetzung zur Geltendmachung des Taggelds an die Stabsabteilung Personal. 

Ist aufgrund des Arbeitsausfalls infolge Betreuungspflichten der Einsatz einer Stellvertretung notwendig, ist diese nach Möglichkeit durch die Mitarbeiterin/den Mitarbeiter in Absprache mit der vorgesetzten Person zu organisieren.

Nein. Für die Mitarbeitenden der PH Luzern gilt im Grundsatz Homeoffice. Im begründeten Ausnahmefall kann im Büro gearbeitet werden, aber dabei sind die Weisungen von Bund und Kanton strikte zu befolgen, vor allem keine Kontakte, viel Abstand. Die PH Luzern hat Verständnis für die aussergewöhnliche Lage vieler Eltern, sie befindet sich jedoch ebenfalls in einer ausserordentlichen Situation und hat keinen Handlungsspielraum.

Arbeitsort

Wird die PH Luzern vollständig geschlossen, sind die dienstlichen Aufgaben soweit als möglich von zu Hause aus oder an einem anderen Ort zu erledigen.

Sofern die Mitarbeitenden aus betrieblichen Gründen zwingend vor Ort arbeiten müssen und die PH Luzern alle zum Schutz der Gesundheit notwendigen Massnahmen getroffen hat, müssen Mitarbeitende vor Ort arbeiten. Im Einverständnis mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehrstunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Die Angst vor Ansteckung auf dem Arbeitsweg ist kein berechtigter Grund für das Fernbleiben am Arbeitsplatz, sofern eine Präsenz vor Ort aus betrieblichen Gründen zwingend ist. Im Einverständnis mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehrstunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Wenn der öffentliche Verkehr (teilweise) eingestellt wird und deshalb der Arbeitsplatz nicht mehr erreicht und dadurch nicht mehr gearbeitet werden kann, besteht kein Anspruch auf Besoldung. Den betroffenen Mitarbeitenden ist soweit als möglich Homeoffice zu ermöglichen. In Absprache mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehr-stunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Sofern die Mitarbeitenden aus betrieblichen Gründen zwingend vor Ort arbeiten müssen und die PH Luzern alle zum Schutz der Gesundheit notwendigen Massnahmen getroffen hat, müssen Mitarbeitende auch in diesem Fall vor Ort arbeiten. In Absprache mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehrstunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Lohnanspruch

Müssen einzelne Mitarbeitende aufgrund ärztlicher oder amtlicher Anordnung in der Schweiz in Quarantäne bleiben, besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.

Müssen einzelne Mitarbeitende aufgrund ärztlicher oder amtlicher Anordnung im Ausland in Quarantäne bleiben oder können sie infolge anderer amtlich angeordneter Massnahmen nicht rechtzeitig in die Schweiz zurückreisen, besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Müssen Mitarbeitende nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland in der Schweiz in Quarantäne bleiben, haben sie hingegen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.

Mitarbeitende im Stundenlohn haben unter den gleichen Bedingungen Anspruch auf Lohn wie Mitarbeitende im Monatslohn. Können ihnen nicht genügend Arbeiten zugewiesen werden, berechnet sich ihr Lohnanspruch gestützt auf den durchschnittlichen Lohn während der letzten zwölf Monate.

Die neueintretenden Mitarbeitenden haben unter den gleichen Bedingungen Anspruch auf Lohn wie die übrigen Mitarbeitenden.


Kontakt

Rektor
Hans-Rudolf Schärer
Prof. Dr. phil.
Pfistergasse 20
6000 Luzern 7
kommunikation@phlu.ch
spacer