Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

 Auf dieser Seite finden Sie Antworten zu Fragen rund um den Umgang mit dem Coronavirus an der PH Luzern. Die Liste wird regelmässig ergänzt (letztes Update: 29. April, 10.00 Uhr). 

Allgemeines

Ja. Seit dem 16. März 2020 findet der Lehrbetrieb der PH Luzern online statt. Das heisst, unsere Lehrveranstaltungen werden mit Hilfe digitaler Medien durchgeführt.

Alle Lehrveranstaltungen der PH Luzern werden bis 8. Juni 2020 als digitales Studium ohne physische Präsenz fortgesetzt. Über die Durchführung von Lehrveranstaltungen z.B. Blockwochen, Praktika) im Juni und Juli werden die Teilnehmenden direkt informiert.

Während des Verbots von Präsenzunterricht bis 8. Juni 2020 gilt an der PH Luzern, dass keine Prüfungen vor Ort stattfinden dürfen. Die Dozierenden legen alternative Formen für Leistungsnachweise fest, Angaben dazu erhalten die Studierenden direkt von den Dozierenden. 

Die mündlichen und schriftlichen Abschlussprüfungen und die mündlichen und schriftlichen Aufnahmeprüfungen des Vorbereitungskurses finden alle online statt. Damit wird gewährleistet, dass die Prüfungen wie geplant vor den Sommerferien stattfinden können. Die definitiven Prüfungstermine erhalten die Studierenden bis Freitag 8. Mai 2020. Bis zu diesem Datum sind die Studierenden mit Abschluss- oder Aufnahmeprüfungen gebeten, sich die Zeit bis 30. Juni inkl. Samstage für Prüfungen zu reservieren.

Für ausstehende Diplomlektionen definiert die PH Luzern alternative Prüfungsformen, damit die Studierenden das Studium abschliessen können. Die betroffenen Studierenden werden direkt darüber informiert.

Die Studiengangsleitungen legen fest, ob die Praktika stattfinden und welche Kompensationsleistungen an Stelle der Praktika zu erbringen sind. Die Studierenden und die Praxislehrpersonen werden direkt informiert.

Zum grossen Bedauern der PH Luzern können die Diplomfeiern Anfang Juli nicht stattfinden. Über eine allfällige Verschiebung wird zu späterem Zeitpunkt entschieden. Die Diplome werden allen Diplomierten im Juli direkt per Post zugestellt.

Alle Veranstaltungen der PH Luzern sind mindestens bis 8. Juni 2020 abgesagt oder werden online durchgeführt. Als Alternative zu den Infoveranstaltungen bietet die PH Luzern Informationen zu Aus- und Weiterbildungen auf einer speziellen Internetseite an:

Studierende, welche für die Armee oder den Zivilschutz zur Unterstützung der Massnahmen gegen das Coronavirus aufgeboten werden, melden sich bei der Kanzlei und reichen dort das Aufgebot ein. Die Kanzlei gibt Auskunft über das weitere Vorgehen in Bezug auf das Studium: kanzlei@phlu.ch

Von Auslandsreisen ist bis auf weiteres abzusehen.

Die meisten Praktika wurden bereits im Januar und Februar durchgeführt und konnten regulär abgeschlossen werden. Für nicht abgeschlossene oder ausstehende Praktika im Frühlingssemester hat die PH Luzern Kompensationsleistungen definiert und die betroffenen Studierenden und Praxislehrpersonen direkt informiert.

Die PH Luzern führt den Lehrbetrieb fort und setzt alles daran, dass den Studierenden aufgrund dieser ausserordentlichen Situation keine Verlängerung ihrer Studienzeit bei der PH Luzern erwächst.

Prävention und Hygiene

  • Die PH Luzern hat ihren Lehrbetrieb per 16. März 2020 auf digital umgestellt, d.h. unsere Lehrveranstaltungen werden mit Hilfe digitaler Hilfsmittel online durchgeführt. Zudem sind alle Veranstaltungen bis 8. Juni 2020 abgesagt oder werden online durchgeführt.
  • Mitarbeitende, die nicht im Lehrbetrieb eingebunden sind, sollen, sofern es ihre Arbeit erlaubt, in Absprache mit ihren Vorgesetzten, Homeoffice machen.
  • Die Gebäude der PH Luzern sind für die Studierenden nicht mehr zugänglich. Einzig Mitarbeitende können die Gebäude mittels Schlüssel betreten.
  • Empfehlung des Bundesrates: Bleiben Sie wenn immer möglich zu Hause und verzichten Sie auf unnötige Kontakte. Gehen Sie nur aus dem Haus, wenn es wirklich erforderlich ist. Personen, die älter als 65 sind oder eine Vorerkrankung haben, wird dringend empfohlen, weiterhin zu Hause zu bleiben, ausser sie müssen zum Arzt oder zur Ärztin.
  • Wir alle können beitragen, indem wir die Massnahmen des Bundes beachten. Vermeiden Sie alle Kontakte mit Personen ausserhalb ihres Wohnsitzes. Schützen Sie sich vor Ansteckung – und damit auch andere Menschen.

Studium Digital und Homeoffice

Das vollständig digitale Studium kann nicht identisch mit den ursprünglich geplanten Veranstaltungen sein, das gemeinsame Studium vor Ort ist ein wichtiges Element der Ausbildung zum Lehrberuf und gerade für Fächern mit einem hohen Anteil an praktischen Aktivitäten essentiell.

Die PH Luzern war technisch sehr gut vorbereitet und konnte die kurzfristige Umstellung bewältigen. Die grossen Vorlesungen wurden bereits zuvor aufgezeichnet. Dennoch war die Umstellung der mehr als 1000 Seminarveranstaltungen auf den vollständigen Online-Lehrbetrieb ein Kraftakt, welcher Sonder- und Nachtschichten von ganz vielen Dozierenden erforderte. Die ICT und das Zentrum Hochschuldidaktik der PH Luzern haben dafür wichtige Unterstützung geleistet.

Das Zentrum für Hochschuldidaktik/Eduweb steht Dozierenden bei technischen und/oder didaktischen Fragen zur Verfügung: support@phlu.ch.
Eine Online-Sprechstunde findet täglich von 9.00–11.00 Uhr sowie 13.00–15.00 Uhr über die allgemeine Supportnummer 041 203 02 03 (skype: PHLU eduweb) statt.​

Im Moodle-Kurs «Studium digital» erhalten die Dozierenden Informationen, auch zur Durchführung von Online-Prüfungen.

Webex und Zoom stehen, neben den bekannten Anwendungen, zur Verfügung.

Um Konferenzlösungen sicher einzusetzen, berücksichtigen Sie bitte die Hinweise auf der internen Seite: Sicherheitshinweise zu Konferenztools (Zoom und Co.)

In Bezug auf Zoom und Jitsi (SWITCH Meet) wird im Team Eduweb Know-how aufgebaut. Diese Anwendungen werden also in Zukunft unterstützt. Es wird daher empfohlen, mit diesen beiden Applikationen zu arbeiten.

Die Anzahl der Lizenzen ist begrenzt. Sollten Sie momentan keinen Zugriff haben, dann sind gerade alle Lizenzen vergeben. Das Problem wurde SWITCH gemeldet. 

Ja, die Anwendung «meet» wird weiterhin unterstützt. Neu auch mithilfe einer Installation für die PH Luzern: 

Jedoch ist «meet» nur mit rudimentären Funktionen für Live E-Learning ausgestattet. Sollten mehr Funktionen benötigt werden, wird empfohlen, ZOOM oder Webex einzusetzen.

Die technischen Voraussetzungen sind nicht ausreichend erfüllt. Im Projekt Office 365 ist Teams vorgesehen und wird voraussichtlich Mitte Jahr zur Verfügung gestellt.

Stand jetzt: Nein. Aber da alle Fachhochschulen auf Fernunterricht umstellen, können Engpässe entstehen. Sollte es zu Engpässen kommen, können wir auf ein anderes Streaming-Portal ausweichen.

Angedacht ist, die E-Portfolio-Lösung von der Stiftung SWITCH zu verwenden (SWITCHportfolio). Das Know-how wird gerade erarbeitet. Wenn Sie bereits eine andere Lösung einsetzten, bleiben Sie bei dieser. 

Die Suche nach digitalen Lernformaten und Prüfungsformen in Fächern mit einem hohen Anteil an praktischen Aktivitäten, wie zum Beispiel Sport, Musik oder Technisches und Textiles Gestalten, gehörte und gehört zu den grössten Herausforderungen. Mit Flexibilität und Einfallsreichtum suchen die Dozierenden nach Lösungen, welche den Kompetenzaufbau der Studierenden in dieser ausserordentlichen Situation bestmöglich unterstützen und prüfen.


Mitarbeitende

Zur Aufrechterhaltung des Betriebs kann die PH Luzern folgende Massnahmen mittels Dienstanweisung anordnen:

  • Flexible Arbeitszeiten durch früheres bzw. späteres Erscheinen am Arbeitsplatz und durch früheres bzw. späteres Verlassen des Arbeitsplatzes.
  • Arbeit an einem anderen Ort, sofern die Schutzmassnahmen gewährleistet sind.
  • Übertragung von anderen zumutbaren Arbeiten, die nicht zum eigentlichen Aufgabenkreis der Mitarbeitenden gehören.
  • Schichtarbeit oder andere Arbeitszeitmodelle, falls die betriebliche Organisation nicht anders aufrechterhalten werden kann.
  • Leistung von Mehrstunden /-lektionen und Überstunden in zumutbarem Rahmen
  • Verbot der Leistung oder des Bezugs von Mehrstunden /-lektionen und Überstunden.
  • Ferienstopp bzw. –verbot (bei bereits eingegebenen Ferien muss ein Verbot im Einzelfall geprüft werden.
  • Einseitige Anweisung von Ferien, sofern dies nicht kurzfristig (weniger als 2 bis 3 Monate im Voraus) erfolgt

Eine kurzfristige einseitige Anweisung (weniger als 2 bis 3 Monate im Voraus) von Ferien ist hingegen nicht möglich.

Dienstanweisungen und Hygienevorschriften sind in jedem Fall von den Mitarbeitenden zwingend zu befolgen. Die entsprechenden Vorgaben sind dem Schutzkonzept der PH Luzern zu entnehmen.

Gesundheit

Mitarbeitende, die krank sind oder typische Symptome (insbesondere Fieber und/oder Husten) zeigen, melden sich umgehend bei der vorgesetzten Person. Dies gilt auch während der Arbeit zu Hause oder an einem anderen Ort. Nach dem Abklingen der Symptome melden sie sich erneut bei der vorgesetzten Person, um ihren Arbeitseinsatz zu planen. Dabei sind die Empfehlungen des BAG zu beachten (Selbstisolation bis 48 Stunden nach Abklingen der Symptome, mindestens aber während 10 Tagen; Stand 19. März 2020).

Die Mitarbeitenden haben Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.

Bis auf weiteres wird auf ein Arztzeugnis verzichtet. Im Einzelfall kann die vorgesetzte Person ein solches verlangen.

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, meldet dies bitte der PH Luzern via kommunikation@phlu.ch, dem oder der Vorgesetzten und befolgt alle Weisungen von Bund (BAG) und Kanton (DIGE). Insbesondere sind auch jene Menschen zu informieren, mit denen infizierte Personen in den 14 Tagen vor der Diagnose in Kontakt gewesen sind.​

Mitarbeitende, die nahen Kontakt mit einer Person hatten, die bestätigt oder mit grosser Wahrscheinlichkeit am Coronavirus erkrankt ist, melden sich umgehend bei der vorgesetzten Person und bleiben für die nächsten zehn Tage zu Hause (aktuelle Empfehlung gemäss BAG Stand 19. März 2020, sog. Selbst-Quarantäne). Danach melden sie sich erneut bei ihrer vorgesetzten Person, um ihren Arbeitseinsatz zu planen.

Die Mitarbeitenden haben Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.

Arbeitszeit

Seit dem 17. März 2020 gilt für alle Mitarbeitenden Homeoffice, ausser die dienstlichen Aufgaben könnten aus technischen, organisatorischen oder betrieblichen Gründen nur vor Ort erledigt werden. Ab dem 8. Juni 2020 wird die geregelte und gestaffelte Rückkehr an die gewohnten Arbeitsplätze gestartet. Die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden hat dabei jederzeit absolut oberste Priorität. Die Vorgaben betreffend Distanz- und Hygieneregeln sind dem Schutzkonzept der PH Luzern zu entnehmen. 

Mit dem Wegfall der 5-Personen-Regel sind Sitzungen an der PH Luzern unter Einhaltung der Distanz- und Hygieneregeln der Behörden wieder möglich. Die Sitzungsleitung entscheidet vorbehältlich Verfügbarkeit von ausreichend grossen Räumlichkeiten, ob sie die Sitzung mit Präsenz vor Ort oder online durchführen will. Da im Grundsatz Homeoffice bis auf weiteres empfohlen wird, ist entsprechend Rücksicht zu nehmen.

Mitarbeitende, die im Homeoffice arbeiten, regeln die Erreichbarkeit mit der vorgesetzten Person und tragen diese im Outlook-Kalender ein. Auch im Homeoffice gelten die Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis. Insbesondere zu beachten sind die Bestimmungen zur Arbeitszeit und zum Datenschutz. Die Arbeitszeit soll unter Berücksichtigung der jeweiligen Jahresarbeitszeitmodelle so flexibel wie möglich gestaltet werden. Die Hochschulleitung hat unter Berücksichtigung des gesamtgesellschaftlichen Kontexts entschieden, dass für die Arbeit im Homeoffice keine Spesen erstattet werden.

Mitarbeitende, die gemäss BAG zum Kreis der besonders gefährdeten Personen gehören, erledigen ihre Arbeit im Homeoffice. Ist Homeoffice aus betrieblichen Gründen nicht möglich, dürfen auch besonders gefährdete Personen für Arbeiten vor Ort beigezogen werden, sofern die Vorgaben des Bundes betreffend Hygiene und soziale Distanz eingehalten werden.

Sofern die Mitarbeitenden ihre Arbeit anbieten, besteht Anspruch auf den vollen Lohn, auch wenn nicht bzw. nur teilweise im Home-Office oder an einem anderen Ort gearbeitet werden kann. In diesem Fall kann die vorgesetzte Person andere zumutbare Aufgaben anweisen, die nicht zum eigentlichen Aufgabenkreis der Mitarbeitenden gehören. Ist dies nicht möglich, ordnet sie den Bezug von Mehr- / Überstunden bzw. Mehrlektionen an. Eine Anordnung von Minusstunden ist hingegen nicht möglich.

Mit dem Bundesratsentscheid vom 27. Mai 2020, wonach die Hochschulen ihren Präsenzunterricht wiederaufnehmen können, hat die Taskforce Corona entschieden, dass ab dem 8. Juni 2020 wieder ein regulärer Arbeitsbetrieb möglich sein wird und somit in der Regel alle ATW-Mitarbeitenden ihre Sollzeit wieder erreichen können.

Die Stabsabteilung Personal wird im Juli (nach erfolgter Freigabe der Zeiterfassung Juni) aufgelaufene Minusstunden zwischen dem 17. März und dem 7. Juni 2020 individuell pro Person im ProTime ausgleichen, sofern die Minusstunden nicht durch ein allfällig vorhandenes Mehrstundenguthaben kompensiert werden konnte.

Bereits geplante und abgesprochene Ferien sind grundsätzlich zu beziehen. Sie können jedoch im Einverständnis mit der vorgesetzten Person verschoben werden. Dabei ist insbesondere die Verteilung der Ferien im Team und übers ganze Jahr zu berücksichtigen. Diese Regelung gilt auch in Bezug auf unbesoldete Urlaube. Bereits geplante und bewilligte DAG-Bezüge sollen soweit möglich verschoben werden können.

Ferien im Ausland dürfen nicht verboten werden. Aufgrund der Fürsorgepflicht gegenüber den anderen Mitarbeitenden dürfen Vorgesetzte fragen, wo die Mitarbeitenden ihre Ferien verbringen bzw. verbracht haben und allfällige Schutzmassnahmen (z. B. kein Einsatz am Arbeitsplatz) anordnen.

Wird die Rückkehr aus den Ferien durch Quarantäne im Ausland oder andere Gründe verhindert bzw. verzögert (keine Ausreisebewilligung, verspätete Flüge, etc.) und erscheinen Mitarbeitende deshalb nicht rechtzeitig bei der Arbeit, besteht während dieser Zeit kein Anspruch auf Lohn.

Fremdbetreuung

Müssen Mitarbeitende ihre eigenen kranken Kinder oder den kranken Lebenspartner / die kranke Lebenspartnerin betreuen, besteht gemäss § 41 Abs. 2e Personalverordnung ein Anspruch auf besoldeten Urlaub von 1 Tag, bis die Betreuung anderweitig sichergestellt werden kann (gilt pro Krankheitsfall). Die PH Luzern empfiehlt der vorgesetzten Person, zusätzlich einen Kurzurlaub von maximal 3 Tagen für private unaufschiebbare Verpflichtungen gemäss § 42 Abs. 1 Personalverordnung zu gewähren.

Aktuell gibt es keine Einschränkungen in Bezug auf die Fremdbetreuung von Kindern bis zum vollendeten 12. Altersjahr mehr, weshalb sich die diesbezüglichen bisherigen Regelungen erübrigen.

Aufgrund der wegfallenden Einschränkungen bei der Fremdbetreuung kommt es zu keinem Arbeitsunterbruch mehr. Der Taggeldanspruch kann bis längstens Ende Mai auch rückwirkend geltend gemacht werden. Entsprechende Anfragen sind an die Stabsabteilung Personal zu richten.

Arbeitsort

Wird die PH Luzern vollständig geschlossen, sind die dienstlichen Aufgaben soweit als möglich von zu Hause aus oder an einem anderen Ort zu erledigen.

Sofern die Mitarbeitenden aus betrieblichen Gründen zwingend vor Ort arbeiten müssen und die PH Luzern alle zum Schutz der Gesundheit notwendigen Massnahmen getroffen hat, müssen Mitarbeitende vor Ort arbeiten. Im Einverständnis mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehrstunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Die Angst vor Ansteckung auf dem Arbeitsweg ist kein berechtigter Grund für das Fernbleiben am Arbeitsplatz, sofern eine Präsenz vor Ort aus betrieblichen Gründen zwingend ist. Im Einverständnis mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehrstunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Wenn der öffentliche Verkehr (teilweise) eingestellt wird und deshalb der Arbeitsplatz nicht mehr erreicht und dadurch nicht mehr gearbeitet werden kann, besteht kein Anspruch auf Besoldung. Den betroffenen Mitarbeitenden ist soweit als möglich Homeoffice zu ermöglichen. In Absprache mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehr-stunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Sofern die Mitarbeitenden aus betrieblichen Gründen zwingend vor Ort arbeiten müssen und die PH Luzern alle zum Schutz der Gesundheit notwendigen Massnahmen getroffen hat, müssen Mitarbeitende auch in diesem Fall vor Ort arbeiten. In Absprache mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehrstunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Lohnanspruch

Müssen einzelne Mitarbeitende aufgrund ärztlicher oder amtlicher Anordnung in der Schweiz in Quarantäne bleiben, besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.

Müssen einzelne Mitarbeitende aufgrund ärztlicher oder amtlicher Anordnung im Ausland in Quarantäne bleiben oder können sie infolge anderer amtlich angeordneter Massnahmen nicht rechtzeitig in die Schweiz zurückreisen, besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Müssen Mitarbeitende nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland in der Schweiz in Quarantäne bleiben, haben sie hingegen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.

Mitarbeitende im Stundenlohn haben unter den gleichen Bedingungen Anspruch auf Lohn wie Mitarbeitende im Monatslohn. Können ihnen nicht genügend Arbeiten zugewiesen werden, berechnet sich ihr Lohnanspruch gestützt auf den durchschnittlichen Lohn während der letzten zwölf Monate.

Die neueintretenden Mitarbeitenden haben unter den gleichen Bedingungen Anspruch auf Lohn wie die übrigen Mitarbeitenden.


Kontakt

Rektor
Hans-Rudolf Schärer
Prof. Dr. phil.
Pfistergasse 20
6000 Luzern 7
kommunikation@phlu.ch
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