Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

Auf dieser Seite finden Sie Antworten zu Fragen rund um den Umgang mit dem Coronavirus an der PH Luzern. Die Liste wird regelmässig ergänzt (letztes Update: 29. Juni 2020, 11.00 Uhr).

Allgemeines

Seit Montag, 8. Juni 2020, darf gemäss Bundesrat auch an Hochschulen der Präsenzunterricht wieder stattfinden. Dabei müssen die Hygiene- und Distanzregeln eingehalten werden. Die PH Luzern hat dazu ein Schutzkonzept erstellt.

Alle mündlichen und schriftlichen Abschlussprüfungen Aufnahmeprüfungen des Vorbereitungskurses fanden online statt.

Allfällige Prüfungswiederholungen erfolgen in der gleichen Form, wie sie bei der ersten Prüfung zur Anwendung gekommen ist. 

Zum grossen Bedauern der PH Luzern können die Diplomfeiern Anfang Juli nicht stattfinden. Die Diplome werden allen Diplomierten im Juli direkt per Post zugestellt. Für einen feierlichen Abschluss des Studiums werden die entsprechenden Diplomierten zur Diplomfeier vom 30. Januar 2021 eingeladen.

Alle Veranstaltungen im Frühlingssemester 2020 mussten abgesagt oder online durchgeführt werden. Im Herbstsemester 2020 können wieder Veranstaltungen stattfinden, unter strikter Einhaltung des Schutzkonzepts der PH Luzern.

Wir alle können beitragen, indem wir die Massnahmen des Bundes und das Schutzkonzept der PH Luzern befolgen. 


Studium Digital und Homeoffice

Das Zentrum für Hochschuldidaktik/Eduweb steht Dozierenden bei technischen und/oder didaktischen Fragen zur Verfügung: support@phlu.ch.
Eine Online-Sprechstunde findet täglich von 9.00–11.00 Uhr sowie 13.00–15.00 Uhr über die allgemeine Supportnummer 041 203 02 03 (skype: PHLU eduweb) statt.​

Im Moodle-Kurs «Studium digital» erhalten die Dozierenden Informationen, auch zur Durchführung von Online-Prüfungen.

Mit Webex und Zoom sind zusätzlich zu den bekannten Anwendungen, gute Erfahrungen gemacht worden.

In Bezug auf Zoom und Jitsi (SWITCH Meet) wird im Team Eduweb Know-how aufgebaut. Diese Anwendungen werden also in Zukunft unterstützt. Es wird daher empfohlen, mit diesen beiden Applikationen zu arbeiten.

Die Anzahl der Lizenzen ist begrenzt. Sollten Sie momentan keinen Zugriff haben, dann sind gerade alle Lizenzen vergeben. Das Problem wurde SWITCH gemeldet und sollte nicht mehr akut sein.

Ja, die Anwendung «meet» wird weiterhin unterstützt. Neu auch mithilfe einer Installation für die PH Luzern: 

Jedoch ist «meet» nur mit rudimentären Funktionen für Live E-Learning ausgestattet. Sollten mehr Funktionen benötigt werden, wird empfohlen, ZOOM oder Webex einzusetzen.

Die technischen Voraussetzungen sind nicht ausreichend erfüllt. Im Projekt Microsoft 365 ist Teams vorgesehen und wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte zur Verfügung gestellt.

Obwohl alle Fachhochschulen auf Fernunterricht umgestellt haben, ist es kaum zu Engpässen gekommen. Wir konnten und können jederzeit auf ein anderes Streaming-Portal ausweichen.

Angedacht ist, die E-Portfolio-Lösung von der Stiftung SWITCH bei Bedarf weiterhin zu verwenden (SWITCHportfolio). Wenn Sie bereits eine andere Lösung einsetzten, bleiben Sie bei dieser. 


Mitarbeitende

Seit dem 8. Juni 2020 wurde die geregelte und gestaffelte Rückkehr an die gewohnten Arbeitsplätze gestartet. Die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden hat dabei jederzeit absolut oberste Priorität. Die Vorgaben betreffend Distanz- und Hygieneregeln sind dem Schutzkonzept der PH Luzern zu entnehmen.

Mit dem Wegfall der 5-Personen-Regel sind Sitzungen an der PH Luzern unter Einhaltung der Distanz- und Hygieneregeln der Behörden wieder möglich. Die Sitzungsleitung entscheidet vorbehältlich Verfügbarkeit von ausreichend grossen Räumlichkeiten, ob sie die Sitzung mit Präsenz vor Ort oder online durchführen will. Da im Grundsatz Homeoffice bis auf weiteres empfohlen wird, ist entsprechend Rücksicht zu nehmen.

Mitarbeitende, die im Homeoffice arbeiten, regeln die Erreichbarkeit mit der vorgesetzten Person und tragen diese im Outlook-Kalender ein. Auch im Homeoffice gelten die Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis. Insbesondere zu beachten sind die Bestimmungen zur Arbeitszeit und zum Datenschutz. Die Arbeitszeit soll unter Berücksichtigung der jeweiligen Jahresarbeitszeitmodelle so flexibel wie möglich gestaltet werden.

Bereits geplante und abgesprochene Ferien sind grundsätzlich zu beziehen. Sie können jedoch im Einverständnis mit der vorgesetzten Person verschoben werden. Dabei ist insbesondere die Verteilung der Ferien im Team und übers ganze Jahr zu berücksichtigen. Diese Regelung gilt auch in Bezug auf unbesoldete Urlaube. Bereits geplante und bewilligte DAG-Bezüge sollen soweit möglich verschoben werden können.

Die Vorgesetzten stellen sicher, dass die Ferienplanung der ihnen unterstellten ATW-Mitarbeitenden bei Bedarf angepasst wird. Hierfür gelten folgende Grundsätze:

  • Per Ende Kalenderjahr 2020 dürfen maximal fünf Ferientage auf das Folgejahr übertragen werden.
  • Bei einer Verschiebung von geplanten Ferien muss die Sicherstellung des Betriebs gewährleistet sein.
  • In der Regel sollen alle Mitarbeitenden bis Ende August 2020 mindestens zwei Ferienwochen bezogen haben.

Ferien im Ausland dürfen nicht verboten werden. Aufgrund der Fürsorgepflicht gegenüber den anderen Mitarbeitenden dürfen Vorgesetzte fragen, wo die Mitarbeitenden ihre Ferien verbringen bzw. verbracht haben und allfällige Schutzmassnahmen (z. B. kein Einsatz am Arbeitsplatz) anordnen.

Bei Ferienreisen in Risikoländer (gemäss Liste BAG), nach deren Rückkehr in die Schweiz zwingend eine Quarantäne von 10 Tagen zu befolgen ist, ist diese Zeit in Absprache mit der vorgesetzten Person in die Ferienplanung mit einzubeziehen. Wird die Quarantäne ausserhalb der bewilligten Ferien absolviert, kann mit der vorgesetzten Person Homeoffice vereinbart werden. Ist dies nicht möglich, können der Bezug von zusätzlichen Ferientagen, die Kompensation von Mehrstunden oder ein unbesoldeter Urlaub bewilligt werden.

Wird die Rückkehr aus den Ferien durch Quarantäne im Ausland oder andere Gründe verhindert bzw. verzögert (keine Ausreisebewilligung, verspätete Flüge, etc.) und erscheinen Mitarbeitende deshalb nicht rechtzeitig bei der Arbeit, besteht während dieser Zeit kein Anspruch auf Lohn.

Dienstanweisungen und Hygienevorschriften sind in jedem Fall von den Mitarbeitenden zwingend zu befolgen. 

Die entsprechenden Vorgaben sind dem Schutzkonzept der PH Luzern zu entnehmen.

Mitarbeitende, die krank sind oder typische Symptome (insbesondere Fieber und/oder Husten) zeigen, melden sich umgehend bei der vorgesetzten Person und bleiben zu Hause. Die vorgesetzte Person kann Mitarbeitende mit typischen Symptomen, die am Arbeitsplatz arbeiten, nach Hause schicken.

Die Mitarbeitenden haben Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als sieben aufeinanderfolgende Kalendertage, ist ein Arztzeugnis einzureichen.

Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, meldet dies bitte der PH Luzern via kommunikation@phlu.ch, dem oder der Vorgesetzten und befolgt alle Weisungen von Bund (BAG) und Kanton (DIGE). Insbesondere sind auch jene Menschen zu informieren, mit denen infizierte Personen in den 14 Tagen vor der Diagnose in Kontakt gewesen sind.

Mitarbeitende, die nahen Kontakt mit einer Person hatten, die am Coronavirus erkrankt ist, und die sich deshalb aufgrund der Anordnung der zuständigen kantonalen Stellen (Contact Tracing) in Quarantäne begeben müssen, melden sich umgehend bei der vorgesetzten Person.

Die Mitarbeitenden haben während der Zeit der angeordneten Quarantäne Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung und arbeiten in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.

Seit dem 22. Juni 2020 gibt es für die besonders gefährdeten Personen keine besonderen Vorgaben mehr.

Sofern die Mitarbeitenden aus betrieblichen Gründen zwingend vor Ort arbeiten müssen und die PH Luzern alle zum Schutz der Gesundheit notwendigen Massnahmen getroffen hat, müssen Mitarbeitende vor Ort arbeiten. Im Einverständnis mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehrstunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Die Angst vor Ansteckung auf dem Arbeitsweg ist kein berechtigter Grund für das Fernbleiben am Arbeitsplatz, sofern eine Präsenz vor Ort aus betrieblichen Gründen zwingend ist. Im Einverständnis mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehrstunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Sofern die Mitarbeitenden aus betrieblichen Gründen zwingend vor Ort arbeiten müssen und die PH Luzern alle zum Schutz der Gesundheit notwendigen Massnahmen getroffen hat, müssen Mitarbeitende auch in diesem Fall vor Ort arbeiten. In Absprache mit der vorgesetzten Person können jedoch Mehrstunden /-lektionen bzw. Ferien bezogen oder ein unbesoldeter Urlaub gewährt werden.

Müssen einzelne Mitarbeitende aufgrund ärztlicher oder amtlicher Anordnung in der Schweiz in Quarantäne bleiben, besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. Sofern sie sich während dieser Zeit arbeitsfähig fühlen, arbeiten sie in Absprache mit der vorgesetzten Person im Homeoffice.
Der Anspruch auf Lohnfortzahlung gilt jedoch nicht für Mitarbeitende, die als Folge einer Reise in ein Risikogebiet nach ihrer Rückkehr gemäss Bundesvorschrift eine 10-tägige Quarantäne befolgen müssen.

Müssen einzelne Mitarbeitende aufgrund ärztlicher oder amtlicher Anordnung im Ausland in Quarantäne bleiben oder können sie infolge anderer amtlich angeordneter Massnahmen nicht rechtzeitig in die Schweiz zurückreisen, besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss § 23 Personalverordnung. 


Kontakt

Rektor
Hans-Rudolf Schärer
Prof. Dr. phil.
Pfistergasse 20
6000 Luzern 7
kommunikation@phlu.ch
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