PH Luzern - Pädagogische Hochschule

Netzwerk Integrative Schulungsformen

1994 wurde das Netzwerk Integrative Schulungsformen gegründet mit dem Ziel, den Informations- und Erfahrungsaustausch über integrative und «inklusive» Kindergärten und Schulen zu unterstützen. Das Netzwerk setzte sich aus interessierten Personen aller deutsch- und mehrsprachigen Kantone zusammen. Dazu gehörten Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Fachpersonen in Schuldiensten, Schulbehördemitglieder, kantonale Verantwortliche, Eltern, Regelklassenlehrkräfte usw.

Das Netzwerk wurde von 2007 bis Ende 2013 vom ISH koordiniert. Es wurden Treffen, Tagungen und Sitzungen. Regelmässig wurden Newsletter zur schulischen Integration verschickt.

Ende Dezember 2013 wurde die Netzwerkarbeit eingestellt. Weder fand sich ein neuer Träger für das praktisch 20 Jahre beständige Netzwerk, noch fanden sich Personen, die aktiv in der Koordinationsgruppe mitarbeiten wollten. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hat die Koordinationsgruppe, bestehend aus Gabriela Eisserle Studer (PH Luzern/MA SHP), Annemarie Kummer Wyss (PH Luzern/ISH), Walter Jäggi (Schulleiter HPSZ Olten) und Marco Knecht (Schulleiter Sonnenberg Baar) die Netzwerkarbeit abgeschlossen. Lachend, weil konstatiert werden kann, dass die Arbeit des Netzwerks wirkungsvoll war über all die Jahre und das Thema der schulischen Integration in den bildungspolitischen und schulpraktischen Diskussionen angekommen ist. Weinend, weil die wertvolle Arbeit, der Austausch über die Erfahrungen in der Deutschschweiz, die Entwicklung einer gemeinsamen Vision von Fachkräften im Bereich der schulischen Integration, damit ein Ende gefunden haben.

Die vom Netzwerk über die 20 Jahre seines Bestehens entwickelten Produkte (die sog. „Rahmenbedingungen“) werden auf dieser Webseite weiter zum Download zur Verfügung stehen. Alle anderen Aktivitäten sind eingestellt. Falls doch noch Fragen auftauchen sollten, geben die ehemaligen Projektkoordinatorinnen gerne Auskunft.

Projektkoordination

Annemarie  Kummer Wyss
lic. phil. Annemarie Kummer Wyss
Töpferstrasse 10
6004 Luzern
T 041 228 45 39
annemarie.kummer @ phlu.ch
ausführliches Portrait...
 
Gabriela  Eisserle Studer
lic. phil. Gabriela Eisserle Studer
Sentimatt 1
Postfach
6003 Luzern
T 041 228 63 71
gabriela.eisserle @ phlu.ch
ausführliches Portrait...
 

Weitere Informationen

Die Rahmenbedingungen für integrative Schulungsformen in Kindergarten und Volksschule wurden im September 1995 zum ersten Mal verabschiedet und weiterentwickelt.

Im November 1997 wurden sie nach einer ersten Überarbeitung neu veröffentlicht.
Zurzeit ist das Papier in der dritten Version (Januar 2002) verfügbar. Es wurde in Arbeitsgruppen und Plenumsveranstaltungen (u.a. am Schweizer Heilpädagogik Kongress im September 2001 in Bern) überarbeitet.

Die "Rahmenbedingungen ISF" wurden in den Jahren 2005 - 2007 zu "Rahmenbedingungen für eine Schule für alle" weiterentwickelt. Im September 2007 fand anlässlich des Schweizer Heilpädagogik-Kongresses eine Vernehmlassung der neuen „Rahmenbedingungen für eine Schule für alle“ statt. Keine einfache Aufgabe, Rahmenbedingungen für eine Schule zu entwickeln, von der die Redaktion und einige Mitglieder des Netzwerks, die an vorgängigen Treffen teilgenommen haben, vorerst noch träumen. Aber ein Traum kann man gemeinsam träumen – vielleicht wird er dann Realität! Die "Rahmenbedingungen für eine Schule für alle" gibt es in Deutsch, Französisch und Italienisch.

Website

Die eigene Webseite des Netzwerks wurde eingestellt. Gerne verweisen wir hier aber noch auf das Webportal www.integration-und-schule.ch, welches die Projektleitung wesentlich mitgestaltet hat.

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