PH Luzern - Pädagogische Hochschule

Impulsveranstaltungen

Die Impulsveranstaltungen sind ein fester Bestandteil des Pädagogischen Medienzentrums der PH Luzern geworden.

In Zusammenarbeit mit der Dienststelle Volksschulbildung des Kantons Luzern finden hier Fachberater/innen des Kantons eine Plattform, Neuerungen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Weiter bietet das PMZ ein Angebot aus aktuellen Themen an, die von PMZ-Benutzerinnen und Benutzern eingebracht wurden.

Impulse Spezial

Ich freue mich, Ihnen unser neues Angebot „Impulse DL-Spezial“ mit verschiedenen Angeboten aus den Abteilungen des Bereichs Dienstleistungen der PH Luzern vorzustellen.
Die maximal dreistündigen, kostenlosen Angebote von Mai bis Juni 2017 verstehen sich – wie der Name sagt – als Impulsgeber und Anregungen für Lehrpersonen aller Stufen.
Unser Ziel ist es auch, mit unseren Angeboten näher bei den Lehrpersonen und den Schulen im Kanton Luzern zu sein.

Andréa Belliger
Prorektorin Dienstleistungen PH Luzern

Erfahrungsaustausch und Ideenbörse Projektunterricht Sek I

Mi, 10. Mai 2017, 13.30 – 16.30 Uhr, Sentimatt, PH Luzern
Kursleitung: Zentrum Impulse für Projektunterricht und Projektmanagement (ZIPP) PH Luzern

Der Projektunterricht ist schon über 10 Jahren im Kanton Luzern etabliert. Welche Stolpersteine zeigen sich im Projektunterricht? Welche Ideen haben sich im Projektunterricht bewährt? Welche weiteren Entwicklungsschwerpunkte könnten für den Projektunterricht für den Kanton Luzern angegangen werden? Nebst einem ganz kurzen Input stehen vor allem der Erfahrungsaustausch mit Ideenbörse und ein Workshop zu den Weiterentwicklungs-möglichkeiten im Projektunterricht im Zentrum. Im Kurzinput kommen u.a. Lehrplan (Kompetenzaufbau Projektunterricht in Anlehnung an den Lehrplan 21), Wettbewerb Projekt 9, Ideen zu projektartigen Vorhaben in einzelnen Fächern, Kompetenzaufbau im 7./8. Schuljahr etc. zur Sprache.

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„Erst wenn du älter bist, dann....!“ alle Stufen

Partizipation fördern – Adultismus vermeiden
Mi, 17. Mai 2017, 14.30 – 17.00 Uhr, Sentimatt, PH Luzern
Kursleitung: Zentrum Menschenrechtsbildung (ZMRB) PH Luzern

Wir leben in einer Gesellschaftsstruktur, in der Erwachsene über mehr Macht verfügen als junge Menschen. Aufgrund dieser gesellschaftlichen „Rangordnung“ gehen erwachsene Menschen häufig davon aus, dass sie intelligenter und kompetenter sind als Kinder und Jugendliche und über deren Köpfe hinweg entschieden werden darf. Adultismus – das Machtungleichgewicht zwischen Erwachsenen und Kindern und die diesbezügliche Diskriminierung aufgrund des Alters – begleitet unsere Arbeit permanent. Nach der Einführung in das Thema Adultismus gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie mithilfe von Partizipation und Menschenrechtsbildung für Erwachsene und Kinder einen Rahmen geschaffen werden kann, indem sich die Kinder und Jugendlichen gleichwertig und als gleichberechtigte Persönlichkeiten angenommen fühlen. Wir hinterfragen eigene adultistische Haltungen und diskutieren praxisnahe Handlungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag.

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Energiekiste CH 5./6.Kl./Sek I

Das Thema Energie aktiv entdecken
Mi, 31. Mai 2017, 14.00 – 17.00 Uhr, Sentimatt, PH Luzern
Kursleitung: Martin Kästli, Leiter Fachbereich Natur und Technik im Ingold Verlag

Ziel und Zweck des Lernmedienverbundes ist eine aktive Auseinandersetzung mit Fragen der Energie und des Energiesparens. Damit Schülerinnen und Schüler zu Basiserfahrungen kommen, kann die modular aufgebaute Energiekiste ganz unterschiedlich eingesetzt werden. Martin Kästli, Leiter Fachbereich Natur und Technik im Ingold Verlag, zeigt die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Lerneinheiten und stellt das zugehörige Unterrichtsmaterial vor. Natürlich haben Sie Gelegenheit, die sechs Posten kennen zu lernen und auszuprobieren. Z.B. mit dem Stromvelo Strom für den Lieblingssong produzieren.
Die Energiekiste CH ist für den Unterricht ab der 5. Klasse konzipiert. Die Lernenden erhalten eine Broschüre, in der in einer altersgerechten Sprache die verschiedenen Energieträger erklärt werden; Sonne, Wind, Wasser. Für die Lehrpersonen gibt es einen Begleitband mit zusätzlichen Sachinformationen sowie didaktischen Hinweisen. In den sechs Kisten ist je ein Experimentierfeld zu den verschiedenen Energieträgern zu finden. Die Lernenden erhalten Karten mit klaren Anweisungen, wie die Experimente durchgeführt werden sollen.

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Kinderrechtsbildung und Märchen KG, 1./2. Kl.

Werte der Kinderrechtsbildung wie Toleranz, respektvoller Umgang, Partizipation… in der Schule verwirklichen
Mi, 31. Mai 2017, 15.30 – 18.00 Uhr, Sentimatt, PH Luzern
Kursleitung: Zentrum Menschenrechtsbildung (ZMRB) PH Luzern

Wie können Lernprozesse zu den Kinderrechten initiiert und begleitet werden? Inwiefern sind Lehrpersonen als Akteure der Kinderrechte herausgefordert und verantwortlich für die Auseinandersetzung mit Kinderrechten und ihrer Verwirklichung im Unterricht?
Kinder und ihre Themen werden mit den verschiedenen Ebenen der Kinderrechtsbildung verbunden. Mit Märchen lernen Lehrpersonen Werte der Kinderrechtsbildung wie Toleranz, respektvoller Umgang, Partizipation…  in der Lebenswelt der Kinder zu vermitteln, zu üben und allmählich im Unterricht bis zur kinderrechtskonformen Schule zu verwirklichen.

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Förderung, Beteiligung und Schutz in der Schule alle Stufen

Kinder und Jugendliche durch Kinderrechte in der Schule stärken
Mi, 7. Juni 2017, 14.00 – 17.00 Uhr, Sentimatt, PH Luzern
Kursleitung: Zentrum Menschenrechtsbildung (ZMRB) PH Luzern / Beat Reichlin, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Kinderrechtsbildung und Kindesschutz sind wesentlich für die Förderung, Beteiligung und den Schutz von Kindern und Jugendlichen und tragen zur Verwirklichung der Kinderrechte bei. Mittels  Kinderrechtsbildung werden Kinder und Jugendliche bestärkt und befähigt sich für ihre und die Rechte anderer einzusetzen, indem neben der Vermittlung von Wissen über die Kinderrechte vor allem die Entstehung einer Kultur, in der Kinderrechte gelebt werden, durch entsprechende Haltungsbildung forciert wird. Der Kindesschutz greift ein, wenn die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefährdet ist und von den Sorgeberechtigten nicht für Abhilfe gesorgt wird. Bei der Förderung und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen nimmt die Schule als ein zentraler Ort ihrer Lebenswirklichkeit eine wichtige Rolle ein. Dieser Kurs hat zum Ziel Lehrpersonen in den Kindesschutz und die Kinderrechtsbildung einzuführen und entsprechende Handlungsmöglichkeiten in der Schule aufzuzeigen. U.a. sollen  Lehrpersonen das Kindesschutzsystem, mögliche Kindesschutzmassnahmen sowie Methoden und Materialien zur Vermittlung von Kinderrechten kennenlernen. Diskutiert werden soll auch die Frage, wie Lehrpersonen in Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung reagieren sollen, um die betroffenen Kinder und Jugendliche zu unterstützen und in schwierigen Situation adäquat zu begleiten.

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Ästhetische Kinderrechtsbildung im Anerkennungsverhältnis  KG, 1.-6. Kl.


Kinderrechtsbildung trifft auf künstlerisch-ästhetische Arbeitsweisen
Mi, 21. Juni 2017, 16.30 – 19.00 Uhr, Sentimatt, PH Luzern
Kursleitung: Zentrum Menschenrechtsbildung (ZMRB) und Zentrum Theaterpädagogik (ZTP) PH Luzern

Kinderrechtsbildung fördert eine gelebte Kultur der Kinderrechte, Ästhetische Bildung sensibilisiert sinnliche Wahrnehmungen und individuelle Empfindungen. Beide unterstützten  eine mögliche Reflexion der alltäglichen Lebenswelt und eröffnen in partizipativen Handlungsweisen Möglichkeiten praktizierter Anerkennung. Die Sehnsucht nach Anerkennung stellt für alle Menschen ein zentrales und entscheidendes Bedürfnis dar. Anerkennung, verstanden als Grundlage der Interaktion zwischen Menschen, spielt in der Begegnung von Kindern und Erwachsenen als erfahrbare Subjekte eine grosse Rolle. Entsprechend ist die Qualität pädagogischer Beziehungen sehr wichtig.
Dabei können Aspekte der ästhetischen Bildung, welche ein kreatives Agieren im Anerkennungsverhältnis voraussetzen, ein zentrales Bildungsmittel sein. Aktuelle Erkenntnisse aus den ästhetischen Expeditionen (Praxisforschung) werden im künstlerischen Tätigsein (Gestalten mit einem multifunktionalen Material) in direkter Weise erprobt und dabei ermöglichte ästhetische Erfahrungen in den Fokus genommen. Die darunter liegende Haltung wird anhand des eigenen künstlerischen Schaffens in Verbindung gebracht mit der Grundhaltung der Anerkennungspädagogik und in direkter Weise mit den Inhalten der Kinderrechte verknüpft. 

EFQM